oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 1,40 eintauschen?
Die Kinogänger von Chongjin: Eine nordkoreanische Liebesgeschichte
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Kinogänger von Chongjin: Eine nordkoreanische Liebesgeschichte [Gebundene Ausgabe]

Barbara Demick , Maria Zybak
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 4 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Die Kinogänger von Chongjin: Eine nordkoreanische Liebesgeschichte gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 1,40 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Wird oft zusammen gekauft

Die Kinogänger von Chongjin: Eine nordkoreanische Liebesgeschichte + Lasst mich eure Stimme sein! Sechs Jahre in Nordkoreas Arbeitslagern + Die Tränen meiner Seele
Preis für alle drei: EUR 38,85

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Lasst mich eure Stimme sein! Sechs Jahre in Nordkoreas Arbeitslagern EUR 9,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Die Tränen meiner Seele EUR 8,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Droemer (11. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426274388
  • ISBN-13: 978-3426274385
  • Originaltitel: Nothing to Envy. Ordinary Lives in North Korea
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.109 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Doch Demicks Buch ist mehr als eine unterhaltsam geschriebene nordkoreanische Romeo-und-Julia-Version.....Die gelungensten Momentaufnahmen zeigen hinter farbenprächtigen Kulissen und Propagandainszenierungen die trostlose Wirklichkeit des Landes." Die Welt, 14.08.2010

"Über mehrere Jahre hinweg hat die Journalistin Barbara Demick in Seoul nordkoreanische Flüchtlinge aus der Stadt Chongjin befragt - und dann ein Buch geschrieben, wie es auf dem Buchmarkt bisher einmalig ist." Francoise Hauser Asia Bridge , 01.05.2010

"Es gibt zur Zeit keine bessere Schilderung des Alltags in Nordkorea als diese Liebesgeschichte." Peter Pisa Kurier, 24.04.2010

Das Buch der Woche "Ungewöhnlich, klug, engagiert" Freitag, 22.04.2010

"Demick beschränkt sich aber nicht auf die Beschreibung von Einzelschicksalen. Geschickt verwebt sie die persönlichen Erlebnisse mit viel Hintergrundinformation, die zumal jene Leser verwundern dürfte, die Nordkorea nicht kennnen....All das wird von Demick so glänzend beschrieben, dass man bisweilen glaubt, kein Sachbuch sondern einen Roman zu lesen..... kommt wohl nichts auf dem deutschsprachigen Buchmarkt näher an den nordkoreanischen Alltag heran als dieses ausgezeichnet geschriebene Buch." Christian Y. Schmidt Süddeutsche Zeitung, 16.03.2010

"Das Werk gibt einen erschütternden und berührenden Einblick in den Alltag der Menschen im kommunistischen Nordkorea, ist fast mehr Reportage als Roman, basiert es doch nicht zuletzt auf Gesprächen mit rund 100 Flüchtlingen aus Nordkorea, zum Großteil aus der Hafenstadt Chongjin im Nordosten. (...) Geschickt verknüpft die Autorin sechs Einzelschicksale virtuos mit historischen und gesellschaftlichen Hintergrundinformationen (...)" Dresdner Neueste Nachrichten, 23.08.2010

Kurzbeschreibung

Liebe in Zeiten der Diktatur: Vor dem Kino in Chongjin begegnen sich zwei junge Menschen. Bald schon entspinnt sich eine Beziehung zwischen ihnen, aber die gnadenlosen Lebensverhältnisse in Nordkorea lassen kaum Leidenschaft zu. Für das Volk hält das Regime nur härteste Entbehrungen bereit – und strikte Denkverbote. Der größte Wunsch: dem Schattenreich des »geliebten Führers« Kim Jong Il zu entfliehen.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolfgang Stroebl TOP 500 REZENSENT
Die Journalistin Barbara Demick lebte mehrere Jahre in Seoul und berichtete für amerikanische Zeitungen aus Ostasien. In dieser Zeit führte sie auch viele Gespräche mit Flüchtlingen aus dem kommunistischen Nordkorea - aus diesen Interviews entstand schließlich das vorliegende Buch "Die Kinogänger von Chongjin".

Berichtet wird von einer Handvoll Menschen im Nordkorea der 1990er-Jahre: von ihrem Alltag, von Führerkult und politischer Willkür und von ihrem Leben in einem Klima der Angst, Repression und des Mangels. Der damalige wirtschaftliche Niedergang Nordkoreas führte dann jahrelang zu einer unbeschreiblichen Hungersnot, die Hunderttausende das Leben kostete. Diese Kapitel sind die eindrucksvollsten des Buches - wie gezeigt wird, wie der Gedanke an Nahrungsaufnahme zum einzigen Lebensinhalt eines Menschen werden kann, wenn es nicht mehr selbstverständlich ist, ausreichend zu essen zu haben. Auf der Strecke bleiben die Schwächsten der Gesellschaft: Arme, Alte und Kinder. Manche Kinder in der Klasse der Lehrerin Mi-Ran waren zu schwach, dem Unterricht zu folgen und schliefen ständig - und eines Tages kamen sie dann gar nicht mehr...

Dem gegenüber schwächer und weniger kompakt ist das letzte Drittel des 400-Seiten-Buches, in dem beschreiben wird, wie die verschiedenen Personen aus ihrer Heimat fliehen und in Südkorea Fuss fassen können. So gesehen lernt der Leser wohl nur eine subjektive Wahrheit kennen, und auch Barbara Demick gibt zu Beginn die Subjektivität des Textes zu, da ein abgeschlossenes, repressives politisches System keine objektive Recherche zulässt. Im Ganzen geht aber die Rechnung der Autorin auf, aus Momentaufnahmen und persönlichen Erfahrungen Rückschlüsse auf das ganze System ziehen zu können. Allerdings hätte der Text ruhig ein wenig knapper ausfallen können. Die häufigen Verdopplungen und ausufernden Erzählstränge nehmen dem Buch immer wieder etwas von seiner Dichte.
Dennoch: ein interessanter und teils auch bedrückender Bericht aus einem System, in dem das Individuum - also der Mensch selbst - nichts zählt.

NB: Der deutsche Untertitel "Eine nordkoreanische Liebesgeschichte" scheint mir ziemlich irreführend, da er eine gefühlige Romanhandlung impliziert. Tatsächlich ist die Geschichte der beiden Menschen nur eine von mehreren in diesem Buch, welches durchwegs in einem gut lesbaren, journalistischen Stil geschrieben ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschütternd! 29. März 2010
Im Jahr 2003 erschien in Nordkorea eine Lesefibel für das erste Schuljahr. Darin findet sich das Lied "Erschießt die Yankee-Schweinehunde": Unsere Feinde sind die amerikanischen Schweinehunde, die unser schönes Vaterland an sich reißen wollen. Mit Gewehren, die ich mit eigenen Händen baue, will ich sie erschießen. Piff, paff, puff.

Allein durch diese beispielhaften Liedzeilen lässt sich schon erahnen, welche Zustände in dem Land mit der schärfsten Diktatur der Welt herrschen - ein klares Feindbild, dass sich auch nach über 50 Jahren nach dem Koreakrieg nicht geändert hat, gehört da zu den Grundvoraussetzungen, das marode System noch aufrecht zu erhalten.

Demick beschreibt beängstigend genau die Abschottung von der Außenwelt, die Armut und die Repressionen, denen die Nordkoreaner in der Stadt Chongjin ausgesetzt sind.
Am eindrucksvollsten und erschreckendsten ist die Hungersnot in den 1990er Jahren beschrieben - die begann, nachdem die einstigen kommunistischen Bruderstaaten zusammenbrachen und keine günstigen Lebensmittel und Energie mehr lieferten. Millionen von Menschen starben in Nordkorea, weil die Regierung sie nicht mehr versorgen konnte, und privatwirtschaftliche Anstrengungen mit dem Tode bestraft wurden.

Der Leser verfolgt die Lebensgeschichte der parteitreuen Frau Song, die nach und nach alle Familienmitglieder in der Hungersnot verliert, die Geschichte des Mädchens Mi-ran mit dem schlechten "songbun", das sich in Jun-sang verliebt, der zur Elite des Landes gehört oder die Erzählungen der Ärztin Dr. Kim.

Man merkt, dass hinter diesem Buch eine Menge Arbeit und viele Stunden Interviews mit Flüchtlingen (mehrheitlich aus Chongjin, der drittgrößten Stadt Nordkoreas), die heute in Südkorea oder China leben, stecken.
Dabei ist das Buch - obwohl ein Tatsachenbericht - auch sehr gut und packend geschrieben. Manchmal denkt man, man läse einen Roman. Nur die hin- und wieder eingestreuten Jahreszahlen lassen einen aufschrecken, dass diese Geschichten im hier und jetzt passieren. Man kann diesen mutigen Menschen, die hier interviewt wurden, nur dafür danken und sich mit ihnen freuen, dass sie es geschafft haben, aus Nordkorea zu fliehen.

Das Beste, was ich bisher zum Thema Nordkorea gelesen habe!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Woran erkennt man ein gutes Buch? Unter anderem daran, dass man nach 200 Seiten noch Lust hat, die nächsten 100 zu lesen. So ein Buch ist Barbara Demicks "Nothing to Envy" über Nordkorea (der deutsche Titel geht etwas am Inhalt vorbei).

Wie kann man das Leben von Menschen beschreiben, die in einem völlig abgeschlossenen Land leben, die nicht frei ausdrücken dürfen, was sie denken, die in vielen Fällen auch nur denken, was sie denken sollen? Die Autorin interviewt "defectors", Nordkoreaner, die "abgehauen" sind, sei es nach China oder nach Südkorea. Natürlich fragt man sich, inwieweit diese spezielle Gruppe nun ein objektives Bild über ihre Heimat abgibt, aber der Ansatz ist legitim (Demick vergleicht die Interviews und versucht die Inhalte durch andere Informationsquellen zu verifizieren, außerdem hat sie selbst mehrere Male das Land besucht, wenn auch mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit). Und letztlich gibt es keine Alternative: Kein Ausländer kann eben nach Pjöngjang fahren und mit seinem Gegenüber bei einem Kaffee ein offenens Gespräch führen.

Die Autorin erzählt die Geschichte von Männern und Frauen aus Nordkorea: von ihrem täglichen Leben, ihrem Liebesglück und ihren Liebesproblemen, schließlich von ihrer Kritik an den elenden Bedingungen ihres Lebens (vielmehr als an der Politik von Partei und ihrem Führer)und ihrer Flucht aus diesem Paradies der Werktätigen. Das Interessanteste ist die innere Dialektik von Widerstand und Transformation der Gesellschaft. Die Gesellschaft wird nicht durch Kritik an den politischen Verhältnissen verändert: Demonstrationen, kritische Presse etc. - all das ist verboten und existiert praktisch nicht, sondern am dauernden Unvermögen der Kommunisten, das Grundlegendste sicherzustellen, was der Mensch braucht: Essen. Um das Essen dreht sich das ganze Buch, fast obsessiv, weil sich das Leben (fast) aller Nordkoreaner darum dreht. Es ist manchmal nervig für den Leser, immer wieder dieses Thema "aufgetischt" zu bekommen: Das Wichtigste für die meisten Nordkoreaner am Morgen ist es, bis zum Abend irgendetwas zu essen aufzutreiben (Mittagessen fällt aus). Und so geht es über lange Seiten: Gras und Maishülsen machen die Suppe aus, mit gemahlener Baumrinde wird sie gestreckt.

Hier setzt aber eben auch praktische Kritik an der bestehenden Gesellschaftsordnung an: Da der Staat nicht einmal das Minimum einer Lebensgrundlage sicherstellen kann, werden die Menschen gezwungen, ihr Leben, nein vorerst allein: ihre Ernährungssicherung in die eigene Hand zu nehmen. Es entstehen kleine, dann größere Märkte, meist illegale, aber auch die kontrollierenden Staatsorgane haben Hunger und lassen sich mit Reis und Nudeln "überzeugen"...Grenzüberschreitender Handel vor allem mit China wird immer wichtiger (zu deutsch: Schmuggel), nun tauchen auch Kleider, DVDs und Mobiltelefone auf dem Markt auf. Die vom Staat aufgestellten Regeln und Vorschriften werden teilweise de facto ausgehebelt. Das Verbot, ohne Erlaubnis im Lande zu reisen, wurde bisher eingehalten, weil man nur in seiner Heimatstadt vom Staat Lebensmittel bekam. Aber wenn es nun diese nicht mehr gibt, warum sollte man dann sich seine Bewegungsfreiheit nehmen lassen?

Und umgekehrt sieht die nordkoreanische Bevölkerung in einem offiziellen Film die ausgebeutete südkoreanische Arbeiterklasse, wie sie streikt, um ihre Rechte durchzusetzen. Nur: der Arbeiter aus dem Süden trägt selbst an der Streikfront eine schicke Jacke, für die man im Norden viel geben würde. Ausbeutung auf der einen und Glück im Sozialismus auf der anderen Seite scheinen doch sehr relativ zu sein...

Schon der alte Karl Marx hat geschrieben, dass jede historische Gesellschaftsordnung ihre eigenes Grab schaufelt. Er bezog das allerdings auf den Kapitalismus, der heute immer noch quicklebendig ist. Und es ist die sozialistische Gesellschaftsordnung, die schon nach weniger als einem Jahrhundert zu grunde geht. (Irgendwie muss Marx da etwas durcheinander gebracht haben.) Aber die nordkoreanische Variante der kommunistisch-feudalen Gesellschaft ist besonders zählebig. Und die bisherige Brise der oben beschriebenen Dialektik der Befreiung ist noch kein "wind of change".
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de