Also, Herr Hohlbein, das war ja wohl wirklich ein totaler Ausrutscher. Vielleicht ein kläglicher Versuch, die alten Griechen- und Göttersagen etwas auf die Schippe zu nehmen, aber ich habe selten etwas Verworreneres, Unausgegoreneres als dieses - zum Glück nur 247 Seiten starke - "Werk" gelesen. Der Klappentext ist masslos übertrieben, und stimmt mit dem Inhalt nicht im geringsten überein. In dieser (angeblich frechen und witzigen) Version der Geschichte über das trojanische Pferd und seine Hintergründe werden griechische Helden und Götter dermassen durcheinandergeworfen,dass sich einem die Haare sträuben. Leonardo da Vinci wirde ebenso mit eingebaut, wie zwei Kinder, die Romulus und Remus darstellen sollen, und die dann nach dem Fall Trojas, Rom aufbauen wollen. Über dieses Buch kann man nur im Zustand der Volltrunkenheit lachen, und ich habe den Eindruck, dass es in diesem auch geschrieben wurde.