"Die Kinder von Eden" von Ken Follett handelt von einer Gruppe von Leuten, deren Kommune von einem Staudammprojekt der kalifornischen Regierung bedroht ist. Das Tal, in dem sie in jahrelanger, mühseliger Handarbeit einen erfolgreichen Weinanbau kultiviert haben soll in ein paar Wochen geflutet werden. Der charismatische Anführer entwickelt mit einigen seiner Anhänger einen Plan, die Regierung von Kalifornien zu erpressen. Sie drohen damit ein Erbeben auszulösen, wenn nicht alle Pläne bezüglich solcher Projekte eingefroren werden. Diese Drohung landet kurz vor Ablauf des ersten Ultimatums beim FBI, wo es natürlich nicht besonders ernst genommen wird. Die Aufgabe es zu untersuchen wird einer jungen erfolgreichen FBI-Agentin übergeben, die diesen Auftrag natürlich anfangs auch nicht besonders ernst nimmt, und es nur als Retourkutsche ihres neuen Chefs sieht, der sie in ihrer Karriere hemmen will. Doch nach und nach ergeben sich immer Anhaltspunkte, dass die Gruppe wirklich Erdbeben verursachen kann-ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, bevor viel Menschen zu Schaden kommen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe schon einiges von Ken Follett gelesen, weil sein Stil mir sehr zusagt, und er es schafft immer neue Themen zum Inhalt seiner Bücher zu machen. Er variiert nicht nur ein und den selben Stoff, wie andere Autoren (z.B. John Grisham). "Die Kinder von Eden" ist von der ersten bis zu letzten Seite spannend, wenn auch teilweise etwas vorhersehbar. Die Charaktere sind interessant und entwickeln sich innerhalb der Geschichte immer weiter. Diese Buch ist, wenn auch nicht besonders anspruchsvoll, so jedoch bestes "Popcornkino" zum lesen. Ich habe es fast in einem Zug durchgelesen und freue mich schon auf das nächste Buch von Ken Follett. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)