Die Kinder des Monsieur Mathieu 2004

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Frankreich im Jahre 1949. Der Vorsteher Rachin führt in einem Internat für schwer erziehbare Jungen ein strenges Regiment. Da tritt der arbeitslose Musiker Clément Mathieu eine Anstellung als Hilfslehrer an. Von den rigiden Methoden seiner Kollegen angewidert, versucht der neue Erzieher frischen Wind in den tristen Schulalltag zu bringen. Tatsächlich gelingt es Clément, seine Zöglinge mit Hilfe der Musik aus deren Verschlossenheit zu locken. Doch nicht alle Pädagogen wollen sich mit den neuen Lehrmethoden anfreunden.

Darsteller:
Gérard Jugnot, François Berleand
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Die Kinder des Monsieur Mathieu

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_6_and_over
Laufzeit 1 Stunde 33 Minuten
Darsteller Gérard Jugnot, François Berleand, Jean-Baptiste Maunier, Jacques Perrin, Kad Merad, Marie Bunel, Philippe Du Janerand, Jean-Paul Bonnaire
Regisseur Christophe Barratier
Genres Drama, Musik
Studio Highlight
Veröffentlichungsdatum 17. Februar 2005
Sprache Deutsch, Französisch
Originaltitel Les choristes
Discs
  • Film FSK ages_6_and_over
Laufzeit 1 Stunde 33 Minuten
Darsteller Gérard Jugnot, François Berleand, Jean-Baptiste Maunier, Jacques Perrin, Kad Merad, Marie Bunel, Philippe Du Janerand, Jean-Paul Bonnaire
Regisseur Christophe Barratier
Genres Drama, Musik
Studio Highlight Communications
Veröffentlichungsdatum 2. Oktober 2014
Sprache Deutsch, Französisch
Originaltitel Les choristes

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

97 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Woodstock auf 31. Januar 2008
Format: DVD
Wollten Sie schon lange mal wieder hemmungslos heulen? Oder haben Sie das Gefühl, dass es höchste Zeit ist, sich mal wieder so richtig in Sentimentalität und Rührseligkeit zu wälzen? Mögen Sie erstklassige Chorgesänge, am besten von süßen, engelsgesichtigen Knaben, die in markdurchdringenden Sopranstimmen von einem besseren Leben trällern? Ja?
Dann sind sie mit diesem wunderbaren, bewegenden, Herz erwärmenden und herrlich kindlichen Film von Christophe Barratier genau richtig bedient.

Obwohl es vordergründig aussieht wie der französische Aufguss von "Club der toten Dichter" oder "Mona Lisas Lächeln", ist dieser Film weit von dieser Art ambitionierter amerikanischer High-School-Schmonzette entfernt. Denn dieser liebenswerte und ausgesprochen schlichte Film erhebt gar nicht den Anspruch auf irgendeine (pseudo)intellektuelle Botschaft, sondern er will einfach nur berühren und unterhalten und das schafft er um Längen besser als ein dauergrinsender Robin Williams, der ein paar Gedichte auswendig gelernt hat oder eine lächelfreie Julia Roberts mit aufgesetztem Emanzengehabe.

Monsieur Mathieu (Gérard Jugnot) arbeitet als Lehrer/Pedell an einem heruntergekommenen und trostlosen Internat für schwer erziehbare Jungs. Mit Hilfe von Musik findet er Zugang zu den Kindern, gründet einen Chor, der über sich hinauswächst und es sogar zu einer gewissen Anerkennung bringt. Der Gesang gibt den "armen" Jungs ein wenig Freude und Hoffnung in ihrem tristen Leben und das war's.

Sehr viel Freude hingegen erfährt das Publikum wenn es dem damals 14jährigen Jean-Baptiste Maunier zuhört.
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107 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sevenmileboots auf 21. Februar 2006
Format: DVD
Französische Filme haben ohnehin einen besonderen Charme. Doch dieser Film bekommt durch die Thematik und die eigenwillige Einstellung der Macher noch einen Extrapunkt.
Die Geschichte erzählt von Schuljungen in einem Internat, das mit eiserner Hand von einem gefühlskalten Direktor geführt wird. Das Härte wird aufgebrochen, als der Lehrer Mathieu in die triste Welt betritt und versucht, an die widerspenstigen Jungen heranzukommen. Als er damit zu scheitern droht, versucht er, im Klassenzimmer einen Chor zu gründen, der Kompositionen von ihm selbst einübt. Es ist bewegend zu beobachten, wie sich die rauen Kinder von der Begeisterung ihres Lehrers anstecken lassen und in ihrer abstoßenden Welt einen Ausgleich durch Harmonie und Schönheit erfahren. Selbstverständlich kann Lebensfreude an sich von der Obrigkeit nicht akzeptiert werden, deshalb entwickelt sich Mathieu nach und nach zum Gegenspieler des Direktors. Dem gelingt es allerdings zu beweisen, dass Mathieu einen schädlichen Einfluss auf die Kinder ausübt ...
Im Grunde ein einfacher Film, der sehr mit den üblichen Dualismen arbeitet. Die Grundkonstellation ist durchaus vergleichbar mit ,Das Lächeln der Mona Lisa' oder ,Der Club der toten Dichter'. Die Klischees gewinnen wie in diesem Filmen auch bei ,Mathieu' nicht die Oberhand, sondern dienen nur der Grundaussage: Es lohnt sich, Schönheit in einer dunklen Welt zu verteidigen, weil sie dem Leben eine Qualität zurückgibt. Letztendlich ist dies ein Ziel, das Produzent und Regisseur mit diesem Film verwirklicht haben.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eberhard auf 16. Mai 2010
Format: DVD
aber auch eine ganz und gar unwahrscheinliche Geschichte: Eine Horde schwer erziehbarer Jungs in einer heruntergekommenen Erziehungsanstalt unter der Fuchtel eines autoritären, unfähigen und vom Leben enttäuschten Direktors entwickelt sich dank eines neuen, einfühlsamen Lehrers, Monsieur Mathieu, und dank der Macht der Musik zu einem Knabenchor, dessen Gesang nicht nur in die Ohren geht, sondern direkt ins Herz und in die Seele.
Unwahrscheinlich ist diese Geschichte schon, weil es in ihr zunächst nur gut und böse gibt, schwarz und weiß, ohne Zwischentöne. Unwahrscheinlich auch deshalb, weil es ein wahres Wunder wäre, wenn auf der ganzen Welt auch nur e i n so chaotisches Internat existieren würde, in dem es nur Jungs mit s o l c h e n Engelsstimmen gäbe. Aber was solls:
Man muss gewissermaßen die Ratio ausschalten, wenn man diesen Film sieht, der es fertig bringt, den Zuschauer von Minute zu Minute mehr in seinen Bann zu ziehen.
Die Geschichte beginnt damit, dass sich zwei ehemalige "Zöglinge" der oben genannten Anstalt als Erwachsene treffen, und - angeregt durch die Lektüre des Tagebuchs von Monsieur Mattheu - ihre gemeinsamen Erlebnisse im Internat Revue passieren lassen.
Und dann sieht der Zuschauer 75 Minuten lang Rückblende. Er erlebt fast hautnah das Elend dieser Jungs mit, die unter der brutalen und sadistischen Autorität des Direktors zu leiden haben, mit der dieser seine pädagogische Unfähigkeit zu kaschieren versucht.
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