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Es gibt keine Aussicht auf ein Ende, zitiert Rankins Roman ein Bonmot des Naturwissenschaftlers James Hutton von 1785. Das scheint sich vor allem auf die Kette aus Verbrechen zu beziehen, deren schier endlose Glieder sich in Rankins Die Kinder des Todes zu einem runden Lesegenuss verknüpfen. Und tatsächlich will man das spannende Buch nach der Lektüre gleich wieder zur Hand nehmen: Beste, unterhaltsamste Thriller-Kost. --Stefan Kellerer
Hier haben es Rebus und seine Kollegin Siobhan Clarke gleich mit zwei (und wie sich im Laufe des Romans herausstellt, eigentlich sogar drei) Fällen zu tun. Zum einen muß er sich selbst des Verdachtes entlasten, einen gegeüber seiner Kollegin aufdringlichen Kriminellen aus Rache umgebracht zu haben. Gleichzeitig beschäftigt ihn der Fall eines amokgelaufenen ehemaligen Special Air Forces Soldaten, der erst zwei Jugendliche und anschließend sich selbst getötet hat. Dabei muß sich Rebus mit seiner eigenen Vergangenheit bei den Special Air Forces beschäftigen, denn dort scheint das Motiv für den Amoklauf zu liegen. Aber nichts ist, wie es scheint.
Hochspannend und trotzdem anspruchsvoll und vielschichtig ist "Die Kinder des Todes" geschrieben. Viele Wendungen führen Rebus und damit auch den Leser immer wieder in Sackgassen oder in die Irre. Und die überraschende Auflösung ist bis zum Schluß nicht vorhersehbar. Ein Schmöker vom Allerfeinsten und für mich ein Grund, die "alten" Romane von Ian Rankin so schnell wie möglich (nach) zu lesen und bereit zu sein für den neusten Fall von Inspector Rebus.
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