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Die Kinder des Saturn [Taschenbuch]

Charles Stross , Ursula Kiausch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. September 2009
In ferner Zukunft haben die Menschen aufgehört zu existieren. Zumindest in ihrer biologischen Form. Es gibt sie noch – auf Datenträgern, als abgespeicherte Bewusstseinseinheiten –, aber sie müssen sich die Welt nun mit ihren eigenen Schöpfungen teilen: Maschinenwesen, die das All kolonisiert haben und den letzten Geheimnissen des Universums auf der Spur sind …

Charles Stross schreibt die modernste Science Fiction der Gegenwart!


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 1. (1. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453525787
  • ISBN-13: 978-3453525788
  • Originaltitel: Saturn's Children
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.851 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wo Charles Stross hingeht, wird ihm der Rest der SF-Autoren bald folgen." (Washington Post)

Klappentext

"Wo Charles Stross hingeht, wird ihm der Rest der SF-Autoren bald folgen."
Washington Post

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Robotersklaven 5. Oktober 2009
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In einer nicht allzu fernen Zukunft ist das gesamte Sonnensystem besiedelt; sogar im Kuipergürtel und darüber hinaus befinden sich Raumhäfen und Städte. Nur Menschen gibt es nicht mehr. Das Geschlecht der "Schöpfer" ist irgendwann einfach ausgestorben. Ihren Nachlass verwalten Androiden. Diese Roboter besitzen - je nach Zweck - sehr unterschiedliche Körper, von der humanoiden, sexfähigen Gespielin bis hin zur "Spinne", einer Art intelligentem Fortbewegungsmittel. Gemein sind all diesen Geschöpfen zwei Dinge: Erstens sind sie als Sklaven der Menschen gebaut und konditioniert worden. Und zweitens stellen ihre Gehirne Nachahmungen der menschlichen Gehirne dar, weil es den Menschen vor der eigenen Ausrottung nie gelungen ist, echte "künstliche" Intelligenz zu erschaffen. Deshalb hat man irgendwann einfach das menschliche Gehirn direkt technologisch nachempfunden. Aus diesem Grund haben die Kunstwesen auch langjährige Erziehungsphasen hinter sich - jedenfalls die ersten Generationen, die zur Kopiervorlage für spätere wurden. Sie sind denk-, empfindungs- und entwicklungsfähig. In sogenannten "Seelenchips" können sie ihre Bewusstseine und Erfahrungen - bis zu einer gewissen Grenze - speichern. Andere Chips dienen dazu, Roboter zu Sklaven anderer (Roboter) zu machen. Sterbende Roboter vermachen ihre Chips den "Seelenfriedhöfen" der jeweiligen Art, wodurch ihre Erfahrungen zum Bestandteil derjenigen der "Geschwister" werden.
Die Gesellschaft ist archaisch und brutal, es herrschen Intrigen und diffizile Klassensysteme. Einige Gruppen sind offenbar damit befasst, weit draußen am Rand des Sonnensystems in geheimen Labors die Schöpfer wiederauferstehen zu lassen.

Freya stammt aus der zweiten Folgegeneration weiblicher Roboter, die ursprünglich als Lustobjekte für Menschen entwickelt wurden. Ihre Libido ist stark ausgeprägt, aber da es keine Menschen mehr gibt, fehlt ihr der Einsatzzweck. Eine obskure Firma namens Jeeves wirbt sie für Kuriertätigkeiten an, die sie durch das gesamte Sonnensystem führen.

Der aus Freyas Sicht im Präsens erzählte, fast fünfhundert Seiten starke Roman des Autors u.a. von "Accelerando" und "Glashaus" beeindruckt durch seine Dichte, seine dramaturgische Klugheit, die vielen mythologischen und literaturgeschichtlichen Anspielungen - und überaus plausibel geschilderte Technologie. Freyas Odyssee über mehrere Planeten, Monde und Asteroiden ist zugleich rasant, nachdenklich, schmerzhaft, verwirrend und ziemlich politisch. Denn das Buch handelt von Sklaverei - die Menschen hatten jene Roboter konstruiert, um sich aller missliebigen Tätigkeiten entledigen zu können. Sklaverei aber führt in die Stagnation, was in der Konsequenz das Aussterben der Menschheit bewirkte. Ihre Hinterlassenschaft besteht aus häufig sehr depressiven, vor allem aber unfreien Wesen, die nach wie vor nicht davon ablassen können, an die eigenen Schöpfer zu glauben, schlicht weil sie ihren Daseinszweck darstellen.

Es ist schon verblüffend, wie es Stross gelingt, die Gedankenwelt eines zerrissenen, aber im Wortsinn selbstbewussten Kunstwesens zu skizzieren. Der anfängliche innere Widerstand gegen einen Roboter als Erzählfigur löst sich alsbald auf. "Die Kinder des Saturn" ist spannend, intelligent und vielschichtig - zuweilen allerdings ein bisschen zu vielschichtig. So muss Stross am Schluss einiges erklären, um das komplexe Gebilde zu einem Ende zu führen, wobei hier und da ein Handlungsstrang auf der Strecke bleibt, was dem Roman aber nicht schadet. Clevere, hochklassige Science Fiction, die Stross' Ruf untermauert, zu den wenigen Autoren zu gehören, die einen Schritt weiter denken.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sexsklavin in geheimer Mission 6. Oktober 2009
Von Stevo
Format:Taschenbuch
Charles Stross wird laut Klappentext von der Washington Post als Pionier des Science Fiction gefeiert. Dieses Lob kann ich mit Einschränkungen teilen, denn "Kinder des Saturn" ist interessant, unterhaltsam und berührt existentielle Fragen. Zudem bietet dieses Buch Science Fiction im wahrsten Sinne des Wortes und beschäftigt sich vor allem mit dem Thema künstliche Existenz. Allerdings ist die Geschichte zuweilen etwas wirr und echte Spannung kommt nur selten auf.

Zum Inhalt:
Freya Nakamachi ist ein Roboter, der in einem existentiellen Dilemma steckt. Jeder Roboter hat seinen festen Platz in der Gesellschaft, doch Freya passt nicht in die neue Gesellschaftsordnung. Ursprünglich wurde sie als Sexsklave für menschliche Bedürfnisse konstruiert und ihren Schöpfern zu Diensten zu sein, war ihre einzige Bestimmung. Doch da die Menschheit ausgestorben ist, ist sie ein überflüssig gewordenes Geschöpf in einer für sie fremden Welt. Obwohl sie auf Menschen wie eine Sexgöttin wirken muss, wird sie von den anderen Robotern als riesenhaftes Monster mit allzu eng stehenden, winzigen Augen wahrgenommen und in einer Welt, die von Winzlingen mit riesigen Köpfen bestimmt wird, konsequent diskriminiert.
Dieses Wesen gerät nun in eine wüste Agentengeschichte voller sexueller Abenteuer und endloser Reisen von einem Planeten zum anderen, wobei sowohl technische als auch gesellschaftliche Entwicklungen und Probleme eine gewichtige Rolle spielen.

Das gute und interessante Buch wird abgerundet durch einen netten Glossar mit vielen Anmerkungen und eine insgesamt sehr gelungene Übersetzung.
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5.0 von 5 Sternen Geniale SF 13. Dezember 2011
Format:Taschenbuch
Die Menschen sind ausgestorben und die zurückgeblieben Roboter hetzen sich durch das Sonnensystem. Wunderbare Geschichte mit sehr durchdachtem Plott. Sehr lesenswert und einfach genial
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Roboter in einer von Menschen geerbten Gesellschaftsordnung
Da ich in letzter Zeit sehr viel über Charles Stross gehört habe, dachte ich mir, dass ich da mal reinschnuppern sollte. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Schalk veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Klassische SF neu erfunden
Im Prinzip haben wir es hier mit klassischer SF zu tun: Viel Weltraumreisen, von Robotern kolonisierte Welten, Robotergruppen, die sich gegenseitig bekämpfen und viele... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2010 von Peer Sylvester
1.0 von 5 Sternen ein Hindurchquälen
Dieses Buch ist das schlechteste durch das ich mich je zu Ende durchgekämpft habe. Eine Sex-Puppe mit verschiedenen Bewusstseinchips reist in unserem Sonnensystem umher und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von Ralf Posselt
5.0 von 5 Sternen Braucht das Universum Menschen?
Genial. Einfach nur genial. Man stelle sich das vor: Die Menschheit erbaut für die heimische Arbeitserleichterung und für die Kolonisierung des Alls eine Armee von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2010 von Michael Kleerbaum
4.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, manchmal unübersichtlich
Das Buch liest sich gut. Hat kaum Durststrecken, ist - soweit ich es bemerkt habe - auch stimmig, vermittelt einen guten Eindruck, wo hin die Robotertechnik gehen könnte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juni 2010 von B. Asal
4.0 von 5 Sternen Post Singularity
Wie fast alle Werke von CS ein Post Singularity Roman, also eine Geschichte aus einer Welt, in der die Computer so weit entwickelt sind, dass sie die Menschheit "überrundet"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2010 von Ralph H.
3.0 von 5 Sternen Um was geht es eigentlich noch mal genau?
Diese Frage habe ich mir ziemlich oft während und auch nach dem Lesen gestellt. Irgendwie hat sich mir immer noch nicht erschlossen, welche Botschaft Stross transportieren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2009 von M. Kuhrmann
5.0 von 5 Sternen gute Science Fiction und WITZIG!!!
Ich habe mich viele male selbst beim schmunzeln überrascht. Denn dieses Buch vereint gute Science fiction und eine angenehme Prise Humor. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2009 von MD
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