Die Kinder von Paris 2011

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(23)
In HD erhältlich

Im Schatten des Sacré-Coeur sind sie zu Hause, führen ein ganz alltägliches Leben und wähnen sich trotz deutscher Besatzung in Sicherheit - bis zum Morgen des 16. Juli 1942, als ihr fragiles Glück zerbricht und das Kinderlachen verstummt ...

Darsteller:
Jean Reno, Melanie Laurent
Laufzeit:
1 Stunde 55 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Die Kinder von Paris

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Roselyne Bosch
Darsteller Jean Reno, Melanie Laurent
Nebendarsteller Gad Elmaleh, Raphaëlle Agogué, Hugo Leverdez, Olivier Cywie, Mathieu Do Concetto, Romain Do Concetto
Studio Constantin Film
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eberhard auf 18. Februar 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Eher durch Zufall bin ich auf diesen Film aufmerksam geworden. Die Thematik liegt mir wegen meines Alters sehr am Herzen. Zeitzeugen wie ich sterben bekanntlich bald aus. Beim Betrachten ist erstaunlich viel aus meinem Unterbewußtsein hochgekrochen. Zum Beispiel mein Erstaunen, warum einige meiner Schulkameraden plötzlich diesen auffallenden Stern auf der Brust zu tragen hatten! Und dass manche Lehrer uns weismachen wollten, die Träger des Sterns seien minderwertige Menschen!
Schade, dass der deutsche Titel mit dem Originaltitel "La rafle" nicht viel zu tun hat.
Auszug aus der Amazon-Beschreibung: "Paris 1942: Joseph (Hugo Leverdez) ist elf Jahre alt, ein aufgeweckter, blonder Bengel, der sich auf die Sommerferien freut - auch wenn an diesem Junimorgen vieles anders ist...."
Es geht aber in diesem Film nicht nur um Kinder, sondern um massive Judenverfolgung im besetzten Frankreich. Ich war sehr gespannt, wie dieses heikle Thema in einem französischen Film angepackt wird. Und diese Spannung steigerte sich fast von Minute zu Minute. Die Filmaussage kommt nicht so "leise" daher wie etwa in "Der Junge im gestreiften Pyjama". Es wird massiv gezeigt, wie brutal die Judenverfolgung gehandhabt wurde.
Dieser Film müsste allen Neonazis und Holocaust-Leugnern zur Pflicht gemacht werden. Von mir bekommt er uneingeschränkt 5 Sterne
eboku
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fox auf 21. Mai 2011
Format: DVD
Mir hat der Film gut gefallen. Das Besondere ist hier, dass die Juden-Deportation einmal aus der Perspektive der französischen Kollaboration heraus beleuchtet wird. Kein Wunder also, dass dieser Film genug Diskussions-Stoff liefert und sich auch von anderen Filmen dieses Genres somit unterscheidet.

Die schauspielerische Leistung ist ebenso eine Stärke, der Spannungsbogen verbleibt insgesamt zwar nur eher mittelmässig, dafür aber beinhaltet der Handlungsstrang eine große Portion Dramaturgie und Emotion, was sich auch als Qualität bezeichnen lässt. Spannende Wendungen, die dem Film einen Höhepunkt geben könnten gibt es so ansich nicht, die Handlung verläuft soweit nach klassischen Mustern.

Was ich nicht ganz verstehe, ist es, dass man dem Film den Titel "Die Kinder von Paris" gibt. Es führt leicht in die Irre. Natürlich, die Judenkinder spielen eine recht große Mit-Rolle dabei, aber zentral geht es hierbei darum, die Deportation ganzer Judenfamilien darzustellen, wo Eltern von ihren Kindern getrennt und anschliessend gen Osten deportiert werden. Ein so zentrales Thema wie ich dachte, nehmen die Kinder hier jedenfalls nicht ein, jedoch sorgt die Trennung der Kinder von ihren Eltern für die größte Dramaturgie. Aber wie gesagt, es wird das Zerreissen der Familien gezeigt - das ist das Schwerpunkt-Thema.

Etwas seltsam wirken die Szenen, wo Hitler im Kreise seiner engsten Vertrauten wie z.B. Himmler oder auch Eva Braun auf dem Berghof gezeigt werden. Das wirkt alles etwas übertrieben, gekünstelt oder fast schon komödienhaft, jedenfalls nicht so passend zur sonstigen Ernsthaftigkeit welche der Film vermittelt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tino Hemmann auf 5. August 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich denke, den Inhalt muss ich nicht weiter beschreiben. Jean Reno spielt aus meiner Sicht eine gute, aber keine Hauptrolle, komplettiert jedoch eine Glanzleistung der Akteure, die dem Zuschauer das Grauen der Deportationen erfahren lässt und glaubhaft macht. Eine Glanzleistung kommt von Mélanie Laurent als Krankenschwester, jedoch unbedingt auch von Hugo Leverdez, der den jüdischen Jungen Jo Weismann spielt und vom kleinen Lockenkopf Mathieu Di Concerto, dem bereits bei der Deportation die Mutter und das ungeborene Geschwisterkind genommen wird.

Dieser Film reiht sich für mich persönlich in die Aussagekraft und in die Mahnung ähnlicher Filme ein, wie "Das Leben ist schön", Der Pianist", Der Junge im gestreiften Pyjama" oder auch Edges of the Lords". Am Ende laufen die Tränen angesichts eines winzigen Funkens Hoffnung im Grauen der damaligen Zeit.
Empfehlenswert ist dieser Film aus meiner Sicht unbedingt auch für den Geschichts- oder Sachkundeunterricht ab Klasse 9.

Warum einige Szenen gekürzt wurden, erschließt sich mir nicht ganz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von robertdowneyjr.fan auf 2. September 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Ich werde mich in dieser Rezension kurz fassen! Der Film ist mitreißend und traurig zu gleich und zeigt uns wie abgrundtief grausam Menschen sein können. Niemand kann diese Taten rückgängig machen und so sehr man es sich auch wünscht, dass es nie geschehen wäre wird es auch noch den vielen Generationen die nach uns kommen werden immer wieder aufs neue erschüttern zu was Menschen fähig sind! Ich glaube das all die Diskussionen die man über diesen Film führen könnte nichts an der Tatsache ändern was geschah ,natürlich finde ich aber auch das der Film sehenswert ist und die Darsteller (u.a. Jean Reno) eine sehr gute Leistung zeigen wenn man bei diesem Thema überhaupt davon reden kann!
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von fini auf 8. April 2012
Format: Blu-ray
Ich hätte gerne 4-5 Sterne vergeben. Mir hat der Film gut gefallen - weniger das ca. 5 min zensiert wurden.

Filmzensur hat in Deutschland eine lange Tradition - zwar mag das Ziel der Zensur sich zu damals gewandelt haben - mit einem freien Staatswesen hat unser Land diesbezüglich leider wenig am Hut.

Was fehlt, kann man am besten unter schnittberichte.com nachverfolgen. Stein des Anstosses sind die Szenen, in dem Hitler, viel zu positiv, als fürsorglicher Vatter seiner Kinder gezeigt wird - welche wir Deutsche vielleicht falsch interpretieren könnten - Au weija.

Ich denke die Macher des Filmes hatten wohl kaum im Sinne ein positives Bild von Hitler zu zeichnen. Viel mehr stehen die Szenen im krassen Gegensatz zu dem Unrecht, welches den jüdischen Kindern in Paris wiederfährt - und dies soll wohl, wie ich glaube, damit eigentlich verstärkt werden.

Die genauen Umstände, die den Verleih dazu bewogen haben, zu zensieren - sind nicht bekannt - und es wäre mal bestimmt sehr ernüchternd Details zu erfahren. Denn hier kann sich keiner der Zensur Entscheidungsträger auf Paragraphen aus den Gesetzbüchern zurücksziehen.

Warum werden solche Filme also zensiert? Genau aus den gleichen Gründen wie in China, Nord-Korea oder dem Iran - man will das Volk vor allem Schlechtem aus dem Ausland behütten.

Hübsch - das beim Thema Zensur, uns selbst solche Diktaturen kaum das Wasser reichen können. Denn in kaum einem anderen, wie dem ach demokratischen Deutschland, werden mehr Film, Spiele oder Internetinhalte verboten, wie dem unseren.
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