Ingo und Anna werden Freunde in einem kleinen Dorf im Westen kurz nach Ende des Krieges. Allerdings teilen sie ein völlig unterschiedliches Schicksal. Während Anna mit ihrer Mutter im eigenen Haus lebt, ist Ingo ein Flüchtlingsjunge, der mit seiner Mutter aus Ostpreußen kam und nun bei Anna und ihrer Mutter einquartiert wird. Die beiden freunden sich an und so wird aus er Perspektive der Kinder das Leben kurz nach Ende des 2. Weltkrieges skizziert. Das ist für Kinder und Erwachsene interessant. Der Leser bekommt einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit, den Mangel an allem, der Beschaffung von Lebensmitteln und Heizmaterial und den kleinen Freuden im Alltag, wenn z.B. ein Kohlelaster ein paar Briketts verliert, die Ingo aufsammeln kann. Aber auch das Mißtrauen und die Ablehnung gegen die Flüchtlinge wird dargestellt. Das Buch eignet sich auch zum Vorlesen, da es in kurzen Kapiteln angelegt ist.