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Produktinformation
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Die Ausgaben haben sich gelohnt. Denn Die Kinder des Dschinn. Das Akhenaten Abenteuer ist ein verdammt spannendes Kinderbuch, in dem Kerr seine handwerklichen Fertigkeiten als Thriller-Autor für ein junges Lesepublikum einmal mehr voll entfalten kann. Erzählt wird die Geschichte der 12-jährigen Zwillinge John und Philippa Grant aus New York, die nach einer zahnärztlichen Routineoperation durch allerlei merkwürdige Ereignisse erkennen, dass sie keineswegs normale Kinder sind, sondern Nachfahren der Dschinn, Kinder der Lampe wie die Geister aus Tausendundeiner Nacht. Deshalb dürfen sie das Dschinn-Würfelspiel Astralagi spielen und Abenteuer bestehen, die sie durch aller Herren Länder führen, vor allem aber nach London und Ägypten, wo es darum geht, die siebzig verschollenen Dschinn des Pharao Akhenaten aufzuspüren. Denn nur so kann die Menschheit vor den bösen Mächten gerettet werden...
Und das Tollste kommt am Ende: Die Spielregeln für Astragali sind dem Band nämlich mit beigegeben. Da kann sich jeder Leser selbst ein wenig wie das Kind eines Dschinns fühlen. -- Stefan Kellerer
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Zwillinge, die bis dato ein völlig normales Leben geführt haben, bemerken nach einer Weisheitszahn-OP plötzlich sehr merkwürdige Veränderungen. Es kommt eines zum anderen und sie erfahren unter Staunen, dass sie „Dschinn" sind, umgangssprachlich „Flaschengeister" genannt. Fortan ist nichts mehr wie es war, denn sie fliegen zu ihrem Onkel nach London, der sie unter seine Fittiche nimmt und zu kleinen „Dschinn" ausbildet.
Wie ich finde, einfach grandios diese Inszenierung.
Nur leider hapert es ein winziges bisschen an der Umsetzung. Irgendwie sind die Zwillinge wirklich verflixt schnell dabei, sich als „Dschinn" zu fühlen und verwandeln sich in Kamele, als ob sie nie etwas anderes getan hätten. Sicher, es ist ein Kinderbuch, aber ein wenig mehr Spannung hätte ich mir in der ersten Hälfte des Buches trotzdem gewünscht. Auch eben etwas mehr Stolpersteine auf dem Weg zum „Dschinn" und etwas mehr kindliches Staunen darüber, dass sie sich jetzt in Rauch auflösen und im Inneren einer Flasche ruckzuck eine Penthouse-Wohnung entstehen lassen können.
Ein kurios witziger Fehler (liegt vermutlich an der Übersetzung), war die Passage, indem sich der einarmige Butler „die Hände abtrocknet". Da musste ich wirklich lachen, ein äußerst interessanter Fauxpas wie ich finde.
Nichtsdestotrotz ist dieses Buch sehr zu empfehlen, es hat eine phantasievolle Grundidee die Kindern garantiert gefällt. Mit Sicherheit wollen nach der Lektüre dieses Buches so einige Kids gerne „Dschinns" werden.
Abenteuer, Witz, Phantasie - alles vorhanden und lässt auf einen noch besseren nächsten Band hoffen.
4-5 Sterne!!
Fazit:Das Buch ist sehr gut und sein geld wert. Ich würde es allen weiterempfelen.
Tim Burkhardt 13.Jahre alt. Hegel-Gymnasium
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