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Die Ketzerin
 
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Die Ketzerin [Gebundene Ausgabe]

Peter Berling
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Bastei Lübbe (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378570979X
  • ISBN-13: 978-3785709795
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 922.601 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Berling
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zwei Ritter stoßen unterhalb der Burg von Fontenay im Turnier aufeinander. Bevor die Lanze des erfahrenen Kämpen Charles d’Hardouin zu seiner größten Überraschung auch nur den Schild des knabenhaften Herausforderers berühren kann, wird er vom Pferd geworfen. Doch statt sich von der Damentribüne feiern zu lassen, reitet der junge Sieger spornstreichs in sein Zelt. Er reißt sich den Helm vom Kopf, langes kupferrotes Haar flutet über seine schmächtigen Schultern: Der Ritter ist - ein Mädchen.Peter Berling erzählt in seinem Roman Die Ketzerin die fesselnde Geschichte der schönen Laurence, deren geheimer Wunsch es ist, ein Ritter zu werden, ohne Furcht und Tadel. Unbeirrbar in ihrer Abenteuersucht, hält sie an dem Glauben fest, daß es einer jungen Frau wie ihr mit reichlich Wagemut, gepaart mit tollkühner Unverfrorenheit und dreister Täuschung, gelingen müßte, in die Runde der Gralsritter aufgenommen zu werden. Laurence lebt in einer der widersprüchlichsten, wildesten Epochen, die Menschen jemals geprägt haben: im Zeitalter der Kreuzzüge. Gläubige Inbrunst, Höllenangst und Abkehr von der Welt beherrschen diese Zeit. Die Sehnsucht nach dem Paradies steht in krassem Gegensatz zu hemmungsloser Machtgier und überschäumender Lebenslust. Daß Erlösungsdrang und militante Frömmigkeit schließlich die Übermacht gewinnen und unvorstellbare Gewalt erzeugen, ist die Tragik jenes Zeitalters - und damit erst recht die von Laurence. In ihrem Schicksal offenbaren sich die großen geistigen Strömungen der Zeit, ebenso wie das wahnwitzige Leben sich von all seinen grausamen wie lustvollen Seiten zeigt. Die Geschichte schlägt einen Bogen um die ganze damals bekannte Welt: von den Pyrenäen bis zum Goldenen Horn, von den Wäldern der Ardennen bis zur Felsküste Siziliens. Vor allem aber zieht der Roman den Leser in die geheimnisvolle Wirklichkeit der Katharer, in ihr dualistisches Weltbild, das Ausdruck einer hochentwickelten kulturellen Identität war und ihre Zeitgenossen bis aufs Blut reizte.

Über den Autor

Peter Berling, geb. 1934, studierte Grafik an der Münchener Kunstakademie. Er hat sich als Schauspieler, Filmproduzent und als Autor einen Namen gemacht. Seit 1969 lebt er in Rom. Selbst kein Anhänger der Astrologie beschäftigt er sich als Historiker seit vielen Jahren mit der wechselnden Rolle der Sterndeutung in der abendländischen Geschichte.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ärgerlich 9. März 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Unglaublich, dieses Machwerk! Ich bin ja ein Fan gut recherchierter Mittelalter-Romane, aber dieses Buch ist einfach ein Ärgernis.

Zum einen die Sprache: Nicht nur, dass sie klischeeüberladen und dümmlich daher kommt, sie scheint teilweise dem Wortschatz pubertierender Jugendlicher unserer Zeit zu entstammen und passt überhaupt nicht ins 13te Jahrhundert (kann man sich vorstellen, dass damals jemand den ausgestreckten Mittelfinger als Schmähung hochgehalten und das auch noch als "Stinkefinger" bezeichnet hat?)

Dann ist der Text teilweise historisch einfach falsch: Die Dogmen der Unfehlbarkeit des Papstes und der unbefleckten Empfängnis Mariä, beispielsweise, sind erst einige Jahrhunderte später entstanden - kann man da noch auf die Glaubwürdigkeit der anderen "historischen Angaben" im Text sowie im Glossar vertrauen?

Nebenbei stimmen die geografischen Angaben im Text teilweise nicht mit den (wenig erhellenden) Karten auf den Umschlaginnenseiten überein. Offenbar weiß Herr Berling nicht, wie sich Norden, Osten, Süden und Westen zueinander verhalten.

Der Gipfel allerdings ist die pornografische Seite dieses Buches! In zunehmendem Maße ergeht sich Herr Berling in voyeuristischen bis sadistischen Szenenbeschreibungen, die sich auf dem Niveau nachmitternächtlicher TV-billig-Erotikprogramme bewegen. Nun, für Manchen mag das ja ein Bonuspunkt für "Die Ketzerin" sein ...

Auffallend ist, dass im letzten Drittel des Buches sich die Orthografie- und Interpunktionsfehler immer mehr häufen; offensichtlich hatten die Lektoren irgendwann keine Lust mehr, diesen literarischen Schund zu lesen - ich kann's ihnen nicht verdenken. Das offen gehaltene Ende dieses Buches ließ mich mit Schrecken befürchten, dass Herr Berling an eine Fortsetzung seiner Geschichte denkt. Die Rezensionen auf dieser Seite lassen mich erkennen, dass dieser Befürchtung bereits vorgegriffen wurde (da "Die Ketzerin" die Vorgeschichte zu anderen Berling?Romanen ist). Ich weiß, um welche Bücher ich daher einen Bogen machen muss. Und mein Exemplar der "Ketzerin" sollte ich eigentlich an Herrn Berling schicken, denn in meinem Bücherregal will ich es bestimmt nicht haben. Verschenken kann ich es auch nicht - wem könnte ich solch ein Machwerk zumuten?

Horst Faigle

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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Himmel himmel... 11. August 2003
Format:Taschenbuch
Wie bringt ein eigentlich fesselnder und guter Autor ein solches Buch zustande?! Die Nachfolge-Geschichte der "Gralskinder" von Berling ist ein kleines Wunderwerk, spannend, detailliert (wenn man auch hier oftmals aufgrund der vielen, nicht unbedingt einfachen Namen fast verzweifelt) und zu empfehlen,aber "Die Ketzerin" ist eine große Entäuschung!
Die Hauptfigur Laurence wird dem Leser schon in den ersten Kapiteln durch ihre teilweise überhebliche, eigennützige und gewissenlose Art unsympatisch und wirkt sehr überzogen (Natürlich stellt sich so ein junges Mädchen vor eine Versammlung von erbitterten Gegnern und Gegenspielern und sagt ihnen ganz frech die Meinung..naja warum auch nicht!). Sie besitzt für eine 15 bis 17jährige natürlich, wie kann es anders sein, schon die grenzenlose Schönheit, die sogar abgehärtete Krieger, edle Prinzen und engelsgleiche Frauen dahinschmelzen lässt.Diese würde ich ihr sogar mit Freuden gönnen, wenn sie nicht eine übertriebene Rolle einnehmen würde!
Sie begegnet ständig Menschen, die sie plötzlich unsterblich liebt ohne mit ihnen auch nur gesprochen zu haben..und alle verfallen ihr gnadenlos!Hui da wird man neidisch..;-)
...egal ob lesbische Entjungferung, Strohspielchen oder brutale Jungfrauenrituale...in diesem Buch ist alles dabei!
Natürlich kann man auch in diesem Buch Berlings Talent die Sprache zu einer Kunst zu machen erkennen..er ist eigentlich ein wunderbarer Geschichtenerzähler, aber wie auch in anderen Büchern begeht er den Fehler die Leser mit seiner Geschichts-und Personenkenntnis zu überladen und zu überfordern! Es macht keinen Spaß immer wieder nachschauen zu müssen, wer jetzt z.b. Pierre des Vaux-de-Cernay oder Alazais d'Estrombèze eigentlich ist!
Ups, jetzt hab ich viel zu viel geschrieben..!
Schnell noch das Fazit:Lesen Sie also lieber Die Kinder des Gral und die Folgeromane...!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwache Dramaturgie 31. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Glücklicherweise habe ich auf die Taschenbuchausgabe gewartet - 46 DM hätten dann angesichts des enttäuschenden Inhalts doch sehr geschmerzt.

Immerhin fühle ich mich jetzt - wie jedesmal bei Berling - bestens informiert, diesmal über die historischen Hintergründe der Albigenserkriege, nur verschwindet hinter der geballten und oft langatmigen Dokumentation leider vor allem die Hauptdarstellerin, auf die ich nach der ersten Begegnung in "Kinder des Gral" besonders neugierig war. Was für eine Biografie, was für ein Stoff!

Zwar wird zu Beginn des Romans die Liebe des Autors zu seiner Figur sichtbar, aber wie bei den Königskindern scheinen die "Wasser" dann doch zu tief zu sein als dass die Psychologie, die Ziele, die Motivation, die inneren Konflikte der Laurence de Belgrave nachvollziehbar entwickelt und in einen dramaturgisch gelungenen Aufbau umgesetzt würden. Schade!!!

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Die neuesten Kundenrezensionen
Interessante Verwirrungen...
Es ist lange her als ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe hier noch die fette Originalausgabe liegen. Hardcover = groß, schwer und äußerst unhandlich. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Jutta Wimmer veröffentlicht
Grausam
Offensichtlich ist Peter Berling jemand, der eine seltsame Vorstellung vom Mittelalter hat: alle Leute sind "geil" (entschuldigen Sie bitte, dass ich dieses derbe Wort benutze,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2007 von Paula Paul
Die gehetzte Ketze
In den letzten Jahren haben sich - zumeist bei historischen Romanen - Buchtitel eingeschlichen, welche die Berufungen der weiblichen Protagonistinnen vorwegnehmen und den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2007 von Helmut Schmid
Grauenhaft
Ich hatte wirklich gehofft, einen interessanten Roman über eine Frau im Mittelalter zu lesen und musste mich mit den überhaupt nicht nachvollziehbaren sexuellen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2007 von U. Springub
Ein Fehler war es....
....mir dieses Buch zu kaufen! Ich kann mich nur meinen Vorschreibern anschließen, ein schlechteres Buch hab ich selten gelesen, ohne roten Faden (zumindest konnte ich keinen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2007 von Silverfern
zeitverschwendung
Auch wenn ich allen Berling fans auf den Fuß trete, aber dieses Buch ist reine Zeitverschwendung,mir ist bei diesem Buch zum ersten mal passiert, das ich es nicht zu ende... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2006 von Nicole ring
Kauft es euch bloß nicht!!!
Das war eines der schlechtesten Bücher, die ich gelesen habe. Kompliziert und verwirrend geschrieben, mit unsympathischer Hauptfigur. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2005 von Doris K.
Na ja.........
Die geschichte an sich ist ganz interessant, jedoch extrem schwer verständlich geschrieben.
Laurance an sich finde ich auch nicht sehr sympathisch, sie hat sehr seltsame... Lesen Sie weiter...
Am 3. Januar 2005 veröffentlicht
w.o.
zum ersten,ich habe noch vor keinem buch kapituliert und es somit nicht beendet...dieses buch werde ich verbrennen,ohne es fertiggelesen zu haben... Lesen Sie weiter...
Am 24. November 2004 veröffentlicht
Laurence....
wer die Bücher über die Kinder des Gral kennt wird sicher mit diesem Namen etwas anfangen können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2004 von Thomas Reißig
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