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am 17. Februar 2011
Seit ich den Roman " Die Wanderhure " gelesen habe war ich ein großer Fan von den Büchern des Autorenpaars. Leider wiederholt sich in den meisten Büchern immer wieder das gleiche Schema: Einer, für ihre Zeit, sehr eigenständigen und emanzipierten jungen Frau widerfährt eine große Ungerechtigkeit und sie muss fortan gegen alle Widerstände aus ihrem Umfeld/Familie ihren Platz im Leben und ihre große Liebe (wieder) finden. So war es auch bei "Die Ketzerbraut" wieder.
Ich weiß nicht ob es auch daran liegt, dass ich mittlerweile von den Lorentz-Büchern so übersättigt bin, aber ich habe es nicht geschafft mich auf dieses Buch und die Geschichte einzulassen. Die Charaktere hinterliessen bei immer dieses Deja Vu- Erlebnis und die eigentliche Geschichte erschien mir sehr vorhersehbar. Ich hatte gehofft nach den letzten Büchern, die ich ähnlich schlecht empfand, wieder etwas von der Begeisterung wieder zu finden die ich beim Lesen der Wanderhure empfand. Für die unerschütterlichen Lorentz-Fans bestimmt ein Muss- für mich war es jetzt wohl das letzte Mal, dass ich mir ein Buch der beiden Autoren gekauft habe. Schade , eigentlich,..
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am 18. April 2012
Das Autorenehepaar Iny Lorentz hat mit dem Historienroman "Die Ketzerbraut" ein neues Werk im altbekannten Genre veröffentlicht.
Ausgehend von der Geschichte der Bürgertochter Veva, welche kurz vor ihrer Hochzeit entführt und in Folge dessen in eine komplexe Intrige verwickelt wird, stellt Iny Lorentz hier die Welt des 16. Jahrhunderts ins Zentrum der Handlung. Dabei werden insbesondere auch religiöse Themen beschrieben, sodass dem Leser hauptsächlich die Doppelmoral vieler Geistlicher sowie die Fragwürdigkeit des Ablasshandels verdeutlicht wird.
In Ansätzen erhält der Leser auch Informationen zu Martin Luther, welcher sich als Reformator vor der Katholischen Kirche rechtfertigen und verstecken musste, um nicht in den Sog der Inquisition zu geraten.

Der Roman ist leicht zu lesen und wider erwarten nicht so vorhersehbar wie andere Werke Iny Lorentzs. Natürlich steht auch hier wiederum eine weibliche Protagonistin im Vordergrund, auch hier fließt implizit wieder Sexualität, als wesentlicher Bestandteil des zwischenmenschlichen Zusammenlebens, in die Handlung ein und auch hier muss sich die weibliche Heldin gegen die konservative Welt des ausgehenden Mittelalters zur Wehr setzen, sodass Ansätze einer Emanzipation umgesetzt werden können.

Insgesamt sorgt der Roman für schöne Lesestunde, auch wenn er nicht wirklich etwas Neues zu bieten hat. Leser, die jedoch bereits von anderen Werken Iny Lorentz begeistert waren, kommen auch hier voll und ganz auf ihre Kosten.
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Mein Mann bekommt schon Plaque und Pickel,
wenn ich nur das Buch aus der Folie wickel.

Ich mach mir trotzdem gerne den Spaß,
und verleib` ihn mir ein, den neuen Iny-Lorentz-*****.

Sodenn liebe Leserinnen und auch deren Nichten,
bitte lest, was ich kann davon berichten:

Mit ihrem Bruder reist die hübsche Genoveva gen Tirol,
Zur eignen Hochzeit. Als Leser ahn` ich das Drama wohl.

Der Bruder gemeuchelt und sie ward geschänd`t.
Wie man das aus Lorentzens Büchern so kennt.

Als Frau ohne Ehr`, ist ihr Leben nichts wert,
Sodenn der Verlobte den Rücken ihr kehrt.

Oh Schreck, ich ahn` die Veva schon Männerkleidern,
mit Teilen vom Bruder nach Compostela eilen.

Doch es kommt anders, nur halt nicht besser,
Die Arme wird verheiratet mit einem vermeintlichen Ketzer.

In Augsburg leben die beiden fortan,
ein Sündenpfuhl, wenn man so sagen kann.

Von Glück und Liebe nicht die Spur,
Veva fügt sich zunächst der Tortur.

Intrigen, Ränkespiel und Reformation,
mit namhaften Leuten haben sie's zu tun.

Wenn Sie mich fragen, aber das tun Sie ja nicht,
Das Buch zu lesen ist mehr eine Kür als Pflicht.

Besseres zum Thema Reformation,
las ich neulich in Das Buch des Teufels schon.

Im Prinzip wieder, eine mäßig-abgewandelte Variante,
von Art, wie die neulich verfilmte Wanderhuren-Tante.
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am 6. März 2012
Dies war mein erstes Lorentz Buch, ich habe es mir spontan gekauft...

Im großen und ganzen gefällt mir es, aber es hinterläßt jetzt keinen bleibenden Eindruck. Normalerweise läßt mich ein Buch erstmal ein paar Tage nicht los, dies war hier nicht der Fall.

Es geht viel um Sex, was mich keineswegs stört, aber hier war es manchmal einfach "too much". Was mir aber am meisten fehlte, ich konnte die Gefühle von Veva und Ernst zueinander kaum spüren, man spürte Zuneigung, aber Liebe?! Da habe ich wirklich schon besseres geleses.
Auch das man quasi alles schon vorher liest, was passieren wird, hat die Spannung weggenommen.

Aber was mich wirklich völlig aus dem Konzept gebracht hatte, war das Baby, die kleine Elisabeth, die mit einem Tag nach einer Windel greift und dann noch als Frühchen. Mit ca. 3 Monaten fangen Babys erst an, nach Dingen zu greifen bzw. sie versuchen es... Nichts von Bedeutung, dennoch hat es mich wirklich rausgebracht. Auch das die kleine Elisabeh bewusst gelacht/gelächelt haben soll nach einer Woche, fand ich genauso "schlimm". Da ich 2fache Mama bin, hat mich das völlig rausgebracht.

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sterne und werde wohl 4 geben. Die Geschichte gefällt mir, ich habe gerne darin gelesen, ich habe es genossen ins 16. Jahrhundert einfach abzutauchen... Und Veva und Ernst mochte ich sehr.
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am 8. August 2011
erst einmal: ich habe die Wanderhure und alle weiteren Teile gelesen und war begeistert!
Das Buch allerdings ist für das was ich von Iny Lorentz kenne sehr lieblos geschrieben. Es liest sich wie ein Kinderbuch. Die Story zieht sich meist hin ohne das gross etwas passiert daher kaum Spannung, die Personen sind zu Oberflächlich und der Titel passt auch nicht so ganz. Das typische bei Iny Lorentz (eine tapfere Frau kämpft sich durch das Leben) ist hier zwar auch gegeben aber es geht einfach alles so schnell: Unglück passiert der Veva zack zwei Seiten später ist das Problem gelöst, nächstes Unglück und zack keine zwei Seiten weiter wieder Problem gelöst und das so schnell und einfach! Es kommt einem so vor als ob schnell noch ein weiteres Buch geschrieben werden musste aber ohne Hand und Fuß hauptsache schnell eins rausgebracht...
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am 16. März 2016
Es sei vorweg genommen, dass es sich hierbei tatsächlich um nichts Neues handelt. Allerdings meine ich das keinesfalls negativ. Im Gegenteil! Ich liebe die platte Geschichte: emanzipierte Frau erfährt große Ungerechtigkeit, der sie mit Hilfe vieler Freunde und Verbündeten trotzt. Das klingt platter als es ist, deshalb möchte ich gleich noch näher darauf eingehen. Ich möchte noch anmerken, dass das Buch wie gewohnt aus der allwissenden Perspektive erzählt wird und diese Perspektive versteht niemand so gut umzusetzen wie Iny Lorentz!

Inhalt
Genoveva (Veva) ist die Tochter eines Kaufherrn in München und wird auf ihrem Weg zu ihrer bevorstehenden Hochzeit von Räubern entführt, während ihr Bruder ermordet wird. Ernst ist Sohn eines anderen Kaufherrn in München und genießt einen Ruf als Weiberheld, Trunkenbold und hat Ärger mit der Kirche. Da niemand Veva glaubt, unangetastet zu sein und Ernst einen ebenso schlechten Ruf genießt, beschließen ihre Väter aus der Not heraus, die beiden zu verheiraten. Die beiden verstehen sich am Anfang jedoch nicht so gut, da Veva Ernst für einen Weiberhelden und dieser sie für kalt hält. Damit ist ein Grundstein für eine gute Geschichte gelegt. Leider fehlt es dem Buch an Leidenschaft. Veva könnte leidenschaftlicher gegen ihre Stellung als Frau kämpfen. Sie lässt sich viel zu leicht bedrängen und glaubt an die Kirche, obwohl diese ihre Gläubigen ausnimmt wie eine Weihnachtsgans. Auch fehlt der Liebesgeschichte zwischen ihr und Ernst die Würze. Zwar nähern sich die beiden an, sprechen aber (wenn ich mich recht erinnere) nie aus, dass sie sich lieben. Und in ihrer Beziehung fehlt es einfach an Leidenschaft, zumal Veva immer brav die von Gott gewollte Stellung einhalten möchte. Und trotz ihrer angeblich wachsenden Zuneigung wirkt ihre Ehe trotzdem noch zu formell. Ihr Liebesakt scheint nur der Erleichterung von Ernst und dem Schaffen von Nachwuchs zu dienen. Auch fand ich es unpassend, dass Ernst nach schrecklichen Ereignissen von Veva befriedigt werden wollte (die normale Vereinigung lehnte Veva ab, da sie erst geboren hatte). Ist es denn wirklich so schwer mal ein paar Tage zu verzichten? Ich muss zugeben, dass mir Geschichten, in denen sich die Frauen als Männer verkleiden, immer noch am besten gefallen. Aber gemessen an den letzten Büchern, die ich von Iny Lorentz gelesen habe, war dieses hier definitiv eines der Besseren.
Schön fand ich wieder die Beschreibungen der Umgebung, die niemals als zuviel wirkten. Es war auch spannend zu lesen, wie Intrigen gesponnen wurden, von denen die Opfer selbst noch nichts ahnen können. Die einzelnen Schicksale der verschiedenen Protagonisten geschickt miteinander zu verstricken hat das Autorenpaar nicht verlernt. Allerdings kam mir zumindest die Idee mit der Zwangshochzeit übertrieben vor und ich musste mich wirklich fragen, ob das damals tatsächlich so möglich gewesen wäre.

Fazit
Dem Buch fehlte es leider an allen Ecken und Kanten an Leidenschaft. Wer das typische Schema mit der emanzipierten Frau mag, dem könnte das Buch dennoch gefallen. Es ist kein Bahnbrecher, aber für meinen Geschmack besser als z. B. die Tatarin, die List der Wanderhure und Flammen des Himmels...Aber das ist natürlich Geschmackssache. Wem die Grundidee des Buches gefällt, der sollte es mal anlesen. Für die Zukunft wünsche ich mir von Iny Lorentz wieder mehr Liebe, Leidenschaft und Drama.
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am 26. Dezember 2015
Dies war der erste Roman, den ich von Iny Lorenz gelesen habe. Ich möchte deswegen nicht zu viel verraten, kann aber SPOILER wahrscheinlich nicht vermeiden.
Zur Story brauche ich nicht mehr viel sagen, das haben etliche Vorredner bereits getan.
Ich war sehr gespannt auf das Thema Ketzerei, denn ich habe mir bei dem Buchtitel durchaus vorgestellt, dass die Hauptprotagonistin durch widrige Umstände als Ketzerin verurteilt wird und sich beispielsweise nur durch eine erzwungene Ehe retten kann. Aber nichts dergleichen. Von Ketzerei in dem Sinne ist am Anfang des Buches, als eine der Personen verräterrische Flugschriften verteilt und einem berühmten Ketzer zur Flucht aus der Stadt Augusburg verhilft, und am Ende des Buches mal etwas zu lesen. Die Hauptstory aber spinnt sich um die farblose Veva, die erst von Räubern entführt und später aufgrund ihrer angeblichen Vergewaltigung "unter Wert" mit dem Kaufmannssohn Ernst verheiratet wird.

Zur Kritik
Veva war als Person nicht wirklich greifbar, da sie einfach zu perfekt war. Sie war eine fromme Christin, eine brave und fleißige Tochter, die zudem auch noch äußerst klug und geschickt war, eine gutherzige Herrin und treue Ehefrau. Obwohl sie Ernst zu Beginn der Ehe nicht ausstehen konnte, deckt sie ihn durch eine Lüge. Trotz dass sie noch eine halbe Seite vorher überzeugt war, ihr Mann wäre mit einer anderen im Bett gewesen. Er sagt ihr, nein, das war wegen dem Luther, und schon verzeiht sie ihm. Unerwähnt sollte bleiben, dass sie zu Beginn Luthers Thesen als überzeugte Christin ablehnte und fest an den Ablass glaubte. Sie nimmt die Magt ihr ihr Haus auf, mit der ihr Mann vorher schon das Lager teilte. Einfach, weil sie so gut ist. Und natürlich schafft sie es, ein ausgesprochenes Frühchen durchzubringen. Generell war die Story völlig vorhersehbar und hielt keinen Spannungsmoment bereit. Man wusste sofort, dass Veva am Ende eine glückliche Familie mit einem gut laufenden Handelsgeschäft haben würde. All ihre Widersacher bleiben einfallslos. Alle Probleme werden bereits auf der nächsten Seite gelöst. Beispiel gefälligst? Der Schwiegervater von Veva veruntreut Gelder ihres verstorbenen Vaters und will das wichtige Rechnungsbuch nicht an die Erbin herausrücken. Hier könnte man nun einen intrigenreichen Rechtsstreit erwarten, der die frisch gebackenen Eheheleute in ein finanzielles Chaos stürtzen könnte. Doch weit gefehlt: Ernst geht einfach zum Stadtrat und bekommt das Erbrecht zugesprochen. Punkt. Potential verschenkt.
Generell bin ich eher von der Story enttäuscht. Für die Protagonistin geht alles zu glatt und einfach, für ihre Widersacher immer alles in die Hose. Es war dann ganz vorbei, als im letzten Kapitel betont werden musste, dass Vevas neue Schwiegermutter, die sich natürlich dieser gegenüber in ihrer Schwangerschaft unsäglich verhalten hat, nur Totgeburten zur Welt brachte. Sowas wie Happy End an allen Fronten. Noch weltfremder geht es bald gar nicht mehr.
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In ihrem neusten Werk beschreiben die Autoren das Leben der Händlerstochter Veva. Eigentlich auf dem Weg zu ihrem potenziellen Ehemann, wird der Reisezug von Veva überfallen und alle ihre Begleiter - darunter auch ihr Zwillingsbruder - getötet. Nur Veva bleibt verschont und gerät in die Gefangenschaft der Räuber. Zu ihrem Erstaunen lassen die Räuber sie in Ruhe und sperren sie nur weg. Dann aber belauscht sie ein Gespräch zwischen dem Anführer der Räuber und einer der Mitglieder der Bande. Sie wäre "unbeschadet" mehr wert. Was mag das bedeuten und wieso verbreitet ihr "Retter" Haselegner überall, dass sie nicht unberührt ist?

Aber anstatt seine "beschädigte" Tochter dem Retter zur Frau zu geben, beschließt der Vater, sie statt dessen mit Ernst zu verheiraten, der in München alles andere als einen guten Ruf hat.
Aber noch gibt der Haselegner nicht auf ...

Die Geschichte ist wieder sehr spannend geschrieben und reiht sich zwischen der "Wanderhure" und der "Rose von Asturien" ein. Zwar sind die historischen Details besser ausgearbeitet als bei der "Wanderhure", jedoch nicht so detailliert wie bei der "Rose von Asturien". Das Buch beginnt mit Rätseln und im Fluss der Story halten Wendungen, neue Erkenntnisse und Ereignisse die Geschichte am laufen. Man kommt als Leser kaum zur Ruhe und möchte immer weiterlesen, um zu wissen, wie geht es weiter? Was geschieht als nächstes und findet Veva noch ihr Glück?

Fazit:
Eine Empfehlung von meiner Seite an alle historisch begeisterten Leser und natürlich auch an Fans von Iny Lorentz.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Oktober 2011
Die Münchner Kaufmannstochter Veva soll nach Innsbruck verheiratet werden, jedoch wird der Brautzug von Räubern überfallen. Veva kann nach einigen Tagen gerettet werden und kehrt nach München zurück. Da sich nach diesem Vorfall kein anderer geeigneter Bräutigam mehr findet, verheiratet sie ihr Vater kurzerhand mit dem verrufenen Sohn eines anderen Geschäftspartners.

Das Buch ist flüssig geschrieben und bietet gute Unterhaltung. Die Story ist aber teilweise recht vorhersehbar und erinnert ein bisschen an Geschichten aus dem Komödienstadl. Jedoch sind auch einige wirklich sehr interessante Wendungen dabei, wie z. B. das Schicksal der Magd Rosi. Nachdem mir "Die Wanderhure" nicht besonders gefallen hat, war ich von diesem Buch sehr positiv überrascht.
Allerdings fand ich Schade, dass mit dem Klappentext schon so viel von der Geschichte verraten wird.
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am 17. März 2013
Nachdem ich die Wanderhuren-Reihe gelesen habe, griff ich nun auch zur Ketzerbraut. Der Roman ist in der gewohnt flüssigen und spannenden Art von Iny Lorentz geschrieben.
Erzählt wird die Geschichte der Münchner Bürgerstochter Veva zu Anfang des 16. Jahrhunderts, also zur Zeit der Reformation, als Luther seine 95 Thesen an die Kirchentür zu Wittenberg nagelte. Dieses historische Ereignis nimmt auch Einfluss auf das Leben und Denken der Münchner Bürger. In diesem Roman wir die Rolle von Töchtern im Mittelalter sehr schön herausgearbeitet, die als Erbtöchter eine wichtige Rolle spielten, die wir uns heute gar nicht mehr vorstellen können. Dadurch hat Veva auch im Roman eine tragende Rolle und kann Einfluss auf Regierende nehmen um das Ruder doch noch zu ihren Gunsten herumzureissen. Ihr wird auch mehr Respekt entgegengebracht, als Frauen in den folgenden Jahrhunderten. Der geschichtliche Hintergrund wird gut dargestellt.
Alles in allem ein flott geschriebener Mittelalterroman, wo man mitfiebern kann und trotzdem auch etwas über die damalige Zeit lernt. Wieder mal ein gelungener Iny Lorentz Roman den ich bestens empfehlen kann.
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