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Die Kette [Taschenbuch]

Wolfgang Kaes
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2005
Ein Polit-Thriller der Spitzenklasse Der Waffenhändler Lewandowski wurde bestialisch ermordet. Seine neue Feundin auch. Alle Anzeichen deuten auf das Organisierte Verbrechen hin. Hauptkommissar Jo Morian findet auch prompt Hinweise auf die Russenmafia, mit der Lewandowski Geschäfte gemacht hat. Nur wird er das Gefühl nicht los, dass er noch nicht auf der richtigen Spur ist. Und dann stößt er auf die geheimnisvolle Organisation „Die Kette“ und ihren gnadenlosen Plan Z…

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349923873X
  • ISBN-13: 978-3499238734
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 259.368 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dieser Thriller hat aber auch alles, was zu absolut fesselnden Lesestunden gehört: da wird ein bekannter Waffenhändler grausam ermordet, der „beste Beziehungen in aller Welt“ hatte, „vor allem zu allen Irren dieser Welt.“ Kommissar Morian findet schnell Spuren: hat Al Qaida etwas mit dem Mord zu tun, hängt die russische Mafia mit drin? Was ist „Die Kette“ für eine mysteriöse Organisation?

Der Krimi des Vollblut-Journalisten Wolfgang Kaes beginnt in Bonn und packt einen gleich mit der ersten Seite. Was folgt sind kurze Kapitel, die man nach dem Motto: ‚Eins geht immer noch‘ regelrecht verschlingt. Zu abenteuerlich, dabei genial durchdacht, blendend eingefädelt und ausgeklügelt ist die Geschichte, die von Bonn in spanische Gefilde führt. Jo Morian hat bei der Klärung des Falles Helfer: der Journalist und Detektiv Max und der gut durchtrainierte Hurl, beide sind aus Kaes‘ erstem Roman Todfreunde für den Leser bereits alte Bekannte.

Wolfgang Kaes schreibt eine einfache Sprache, vielleicht liegt darin sein großer Erfolg: nichts großartig Konstruiertes, Verschlungenes, auf Wohlklang Bedachtes, nein, er erzählt einfach, so, wie es die Art eines Journalisten ist, oder sein sollte: Fakten, Fakten, Fakten. Und wenn die dann auch noch so mitreißend sind, nervenaufreibend in Szene gesetzt werden, kann nicht mehr viel schief gehen.

„Hatte er sich etwas verliebt? Konnte sich das mit 43 tatsächlich genauso anfühlen wie mit 16?“ Natürlich schlängelt sich um harte Tatsachen auch eine charmante, zunächst natürlich holprige Liebesgeschichte und auch der Kommissar hat mit den Dingen zu kämpfen, von denen seine literarischen Berufskollegen ein Lied singen können: in der Ehe kriselt es und dann noch die neue Kollegin, die nervt, den altgewohnten Trott durcheinanderbringt, sich bis zur letzten Seite allerdings ganz schön mausert!

480 Seiten sind es, die man gebannt liest, bei denen man schon ein bißchen aufpassen muß, denn Autor Kaes verteilt Wissen und Fakten sehr freizügig und dementsprechend üppig blüht stellenweise die Handlung. Dennoch: rundum ein Polit-Thriller mit Klasse ! --Barbara Wegmann

Über den Autor

geboren 1958 in Mayen (Eifel), Studium der Politikwissenschaft, Kulturanthropologie und Pädagogik in Bonn. Anschließend freiberuflich tätig als Polizei- und Gerichtsreporter für den Kölner Stadt-Anzeiger, Reportagen für den STERN, das Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt und andere. Lokalchef in Bonn für die Rhein-Zeitung, Textchef der Mainzer Rhein-Zeitung, anschließend Wechsel zum Bonner General-Anzeiger, Leiter der Redaktion Panorama/Medien/Justiz.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blick in den Abgrund 3. März 2005
Von barono
Format:Taschenbuch
"Eine Fabel ist eine Brücke, die zu den Ufern der Wahrheit führt" -
Diese Inschrift in der islamisch-maurischen Alhambra von Granada lesen
wir als Zitat auf der ersten Seite von "Die Kette". Es beschreibt
eigentlich perfekt, was einen auf den nächsten 480 Seiten erwartet. Es
beschreibt aber nicht, wie aufregend und mit welch atemberaubendem
Tempo dies geschieht. Kaes ist ein Meister der Szenenschnitte. Man
verliert nie die Übersicht, und die Fäden fügen sich am Ende scheinbar
wie von selbst zusammen - zu einem schaurigen Blick in die Hirne
einiger mächtiger Polit-Psychopathen. Wie schon im ersten Roman
"Todfreunde" gibt es kein allumfassendes, großes Happy End - nur ein
kleines Stück Hoffnung, dass es zwischen den Menschen eine Menge
kleiner Happy Ends geben kann und muss. Das Gute siegt nicht über das
Böse, aber das Gute hat trotzdem die Chance, gut zu bleiben. Für mich
ist der Polit-Thriller "Die Kette" die erste glaubwürdige und
ernsthafte literarische Auseinandersetzung mit den politischen Folgen
des 11. September.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfides Spiel mit dem Terror 7. März 2005
Format:Taschenbuch
Als leidenschaftlicher Krimi-Leser und verwöhnt von angelsächsischen
und skandinavischen Autoren bin ich bei deutschen Autoren
gewohnheitsbedingt zunächst skeptisch. Und so war ich sehr gespannt, ob
Wolfgang Kaes mit seinem zweiten Buch an seinen wunderbaren Debüt-Roman
"Todfreunde" anknüpfen kann, ohne an Spannung, Tiefgang und
sprachlicher Qualität einzubüßen. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Er
kann. Ich halte "Die Kette" sogar für noch besser. Alles beginnt mit
einer Wasserleiche im verregneten rheinischen Karneval und endet zwei
Wochen und 480 Buchseiten später mit einem furiosen Showdown auf der
ewig sonnigen Kanaren-Insel Fuerteventura. Dazwischen gibt es
aufregende Wechselbäder, nicht nur was das Wetter betrifft, eine
atemberaubende Jagd nach der Wahrheit, die nach Amsterdam, nach Madrid,
Granada und Marokko führt, auf der Spur einer geheimnisvollen
Organisation, die mit der Angst der Menschen vor dem islamischen
Terrorismus ein perfides Spiel treibt. Josef Morian und Max Maifeld
begegnen uns aus dem ersten Polit-Thriller vertraut wie liebe, alte
Bekannte, auch wenn die Zeit und die Welt sie geprägt und verändert
hat. Und der Leiter der Mordkommission hat nun mit der
unkonventionellen Antonia Dix eine neue Kollegin zur Seite, eine
wunderbar gezeichnete Romanfigur.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen echter spanien-kenner 22. März 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Gratulation. Der Thriller von Wolfgang Kaes hat das Format zu einem Verkaufsrenner zu werden - packend geschrieben, überzeugend konstruiert, mit viel Hintergrundwissen angereichert. Kaes ist ein profunder Kenner der Geschichte des spanischen Bürgerkriegs. Damit würzt er seine Story und verleiht ihr eine Vielschichtigkeit, die zum weiterdenken, weiternachlesen inspiriert. Allenfalls der Schluss des Romans ist ein wenig arg skeptisch. So nachlässig recherchieren die Journalisten nun doch nicht, dass sie auf jedes platte Täuschungsmanöver hereinfallen, nur weil es ihrem vermeintlichen Weltbild entspricht. Aber das ist eine Kleinigkeit. Kaes Thriller gehört in die erste Reihe der deutschen Spannungsliteratur - und wird dort (hoffentlich) auch eine Weile bleiben.
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