Die Kathedrale von Chartres, eine faszinierende Symbiose von Romanik und Gotik, zieht Generationen in ihren Bann. Der Autor zeichnet ein Porträt, und zwar verstanden als Einweihungstempel in Verbindung mit dem Gral, dessen Wurzeln in vorchristlicher Zeit liegen. Die klar kommunizierte esoterische Sicht verbirgt den Umstand nicht, dass die Analyse des Autors auf vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Die Symbiose von Naturwissenschaft, Religion und Esoterik spiegelt das Bild eines im Dunkel der Zeiten verborgenen Wissens - es überzeugt, weil dieses Erbe nichts an Aktualität verloren hat. Im Gegenteil, der Autor erweckt diese "Magie" zu neuem Leben und lässt uns hoffen, das der Schlüssel der Wahrheit nur in der Verbindung von Wissenschaft, Religion und Geschichte liegen kann.
Interessante Abbildungen und ein nützliches Literaturverzeichnis runden diese sehr empfehlenswerte Arbeit ab. Auch Wissenschaftlern dürfte sie einige interessante Impulse vermitteln!