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Die Katharer-Schriften: Historischer Kriminalroman
 
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Die Katharer-Schriften: Historischer Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Bernd Hofmann
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 422 Seiten
  • Verlag: Conte; Auflage: 1 (30. Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936950199
  • ISBN-13: 978-3936950199
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 822.670 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

buchwurm.info, September 2005

"Die Katharer-Schriften" ist ein Werk, das man erleben muss, in dessen faszinierende Theorien man eintauchen muss...definitiv ein Buch, das man so schnell nicht mehr vergessen wird. Björn Backes

Kurzbeschreibung

Berlin 1928. Der Tod des Übersetzers Dr. Weymann erschüttert seinen Freund Adalbert von Grolitz. War es wirklich Selbstmord? Gibt es einen Zusammenhang mit den geheimnisvollen Katharer Schriften, an denen der Wissenschaftler zuletzt gearbeitet hat? Schnell findet sich der junge Mann zwischen den Fronten eines gefährlichen Wettkampfes mehrerer Gruppierungen um den Besitz der Dokumente, in dem die Jesuiten, die erstarkenden Nationalsozialisten und ein mysteriöser Geheimbund namens Prieure de Sion unterschiedliche Motive verfolgen. Die Spur der verschwundenen Schriften führt in die Schweizer Berge, wo es zu einem dramatischen Showdown kommt. In dessen Verlauf muss sich von Grolitz mehr als einmal fragen, wem er vertrauen kann und für welche Seite er sein Leben aufs Spiel setzt. Schließlich scheint der Inhalt der Schriften geeignet, die Machtposition der katholischen Kirche grundlegend in Frage zu stellen... Bernd Hoffmann, geboren 1962 in Horn, lässt seinen Ermittler tief in die Welt der Geheimbünde eintauchen und zeigt faszinierende Aspekte der frühen Christenheit auf. Ein spannender Roman, der seine Leser in die Vergangenheit entführt und die Zeit vergessen lässt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Faszinierendes Thema 17. November 2006
Von BaWi54
Bernd Hoffmann gelingt hier ein Werk zu einem Thema, das zur Zeit einen wahren Boom erlebt. Dieses Buch erweckt Gott sei Dank nicht den Anschein, ein brisantes historisches Thema zum bloßen Action-Werk zu degradieren.

Vielmehr gelingt es Hoffmann, mehrere sehr gut recherchierte Zusammenhänge hier miteinander zu verknüpfen.

Und am Ende löst sich die Spannung auf unerwartete Weise.

Ein großartiges Erstlingswerk.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wettach
Zum Inhalt: Für Albert von Grolitz beginnt es mit Zweifeln am angeblichen Selbstmord eines Bekannten. Als er sich entschliesst, auf eigene Faust nachzufragen, erfährt er von den Schriften die dieser Bekannte gerade in seiner Obhut hatte - und ihrer unglaublichen Geschichte. Damit setzt er eine Entwicklung in Gang, die von Berlin in die Berge der Schweiz führt und in der Eiger-Nordwand noch nicht endet. Eigentlich endet sie gar nicht, auch nicht am Ende dieses Buches, denn so wenig wie wir Gewissheit erhalten über den Inhalt der 'Katharer-Schriften', sowenig wissen wir am Ende, was aus ihnen wird. Dafür erfährt der Leser vieles über die Katharer, die Templer, die Jesuiten und natürlich den Gral...

Über das Buch: Bernd Hoffmann versucht, eine Geschichte zu erzählen, aber er kann sich nicht entscheiden welche. Also lässt er eine Figur nach der anderen auftreten, die Albert von Grolitz und damit uns die ganzen Geschichten erzählen, wie die Templer und die Jesuiten gegründet wurden, wie die Katharer untergingen, und wieso das, wie schon bei Maurice Magre (Das Blut von Toulouse) und vor allem Peter Berling (Die Kinder des Gral, Das Blut der Könige u.a.), mit dem Gral zu tun hat. Die ganze Geschichte des Gral (San Greal = Sang Real) ist nicht schlecht aber auch nicht neu, so dass mir beim Lesen schon der Verdacht kam, in den geheimnisvollen schweren Kisten, die nie geöffnet werden, befänden sich in Wirklichkeit die umfangreichen Romane Peter Berlings als Hardcover.
Bernd Hoffmann erzählt also in der Tradition eines Peter Berling, aber er tut das in der Zeit zwischen den Weltkriegen, in der Zeit wo auch Indiana Jones seine Abenteur erlebt - und in einem Stil, der an den grossen Hans Dominik erinnert. Seine Abenteuerszenen spielen nicht in der Wüste sondern in der Bergsteigerwelt etwa des frühen Louis Trenker.
Auch von einer Nordpolexpedition will er erzählen, und von Verschwörungen, von den Faschisten und dem Schicksal jüdischer Kaufleute und sogar von der Liebe über Altersgrenzen hinweg - und das führt dazu dass er keine Geschichte ganz erzählt. Wir erfahren mit ständigen Perspektivwechseln aus der Sicht von viel zu vielen Personen viel zu viele Details und von keiner das Schicksal. Müssen wir wissen, ob die Freundin des Hotelportiers ihm treu ist, nur damit ihm Albert von Grolitz eine Frage stellen kann? Wie wichtig sind die Zweifel und Dialoge von Ellering und Imhoff, wenn sie doch im Leben unserer Helden nie auftauchen? Würden wir nicht lieber erfahren, ob die Liebe für Greta Fehrenbach eine Zukunft hat oder was aus den Bergkameraden des von Grolitz wurde? Um wenigstens die Haupt-Geschichten seines Buches richtig zu erzählen hätte er noch 400 Seiten mehr gebraucht... oder 200 Seiten weniger.

Das Buch ist nicht schlecht und seine Geschichten sind erzählenswert - spannend für den, der ihnen zum ersten Mal begegnet - aber der Autor will zuviel auf einmal und hinterlässt damit, leider, insgesamt den Eindruck einer Rohfassung. Aber, das muss man dem Conte-Verlag lassen, in einer sehr schönen Verpackung.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Herbert Huber TOP 1000 REZENSENT
Die Katharer Schriften stammen aus dem ersten Jahrtausend und werden am Ende des 1. Weltkriegs versteckt. Etwa zehn Jahre später setzt eine Jagd auf diese Schriftrollen durch verschiedene, gegeneinander arbeitende Personen und Gruppen ein. Die Brisanz der Schriften ergibt sich dadurch, dass sie die, von der orthodoxen Lehre abweichende Geschichte Jesus' enthalten. Er starb nicht am Kreuz sondern überlebte, floh nach Südfrankreich und hatte Nachkommen. Die alternative Geschichte des Christentums hat Bernd Hoffmann genial konstruiert und gut motiviert. Sie bezieht neben den Katharern auch die Gralslegende und die Jesuiten mit ein. Hoffmann gibt die Hintergrundgeschichte portionsweise an den Leser ab.
Nach dem furiosen Start in Berlin verlagert sich das Geschehen bald in die Schweiz und findet seinen Höhepunkt in der Eiger-Nordwand. Der Roman endet - etwas unvermittelt - mit der Fahrt des Luftschiffs Italia zum Nordpol.
Die Handlung ist gut ausgedacht. Für mich führte der Autor zuviele Personen und konkurrierende Gruppen ein. Die gegenseitigen Störaktionen erweisen sich zu oft als stümperhaft. Manchmal strickt der Autor zu einfach: Vereinbarte Treffen zwischen sich fremden Personen funktionieren oft schlagartig durch "untrügliches" Erkennen. Trotz Misstrauen tappen die Personen in plumpe Fallen des Gegners. Vielleicht geriet das Mammutwerk dem Autor am Ende etwas aus den Fugen.
Insgesamt packte Bernd Hoffmann zuviel in seinen gut ausgedachten historischen Thriller. Dadurch werden alle Personen ausser Adalbert von Grolitz zu Randfiguren. Gut lesbar.
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