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Die Kannibalen von Candyland: Bizarro Fiction [Gebundene Ausgabe]

Carlton Mellick III
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

22. September 2010
Als er noch ein Junge war, sah Franklin Pierce die Candyfrau mit dem rosa Zuckerhaar zum ersten Mal. Sie machte die Kinder mit ihren betörenden Erdbeerduft willenlos und fraß sie auf. Aber niemand glaubte seine Geschichte. Seither ist Franklin Pierce besessen davon, zu beweisen, dass die Kannibalen von Candyland wirklich existieren. Doch dazu muss er erst einen fangen ... tot oder lebendig. Jahrzehnte später findet er den Zugang ins unterirdische Candyland und wird der Sexsklave der zuckersüßen Frau mit Biss ... Erotik-Horror vom King of Bizarro Fiction. Böse, verstörend und absurd einfach Carlton Mellick der Dritte.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Festa (22. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865520952
  • ISBN-13: 978-3865520951
  • Originaltitel: The Cannibals of Candyland
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 293.304 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Carlton Mellick III hat die beklopptesten Buchtitel … und die abartigsten Fans!« (Christopher Moore)

»Ein Meister der surrealen Science-Fiction.« (Cory Doctorow)

Über den Autor

Carlton Mellick III schreibt Bizarro Fiction ein Genre, das er quasi selbst erfunden hat. Doch was ist das? Hmm, vielleicht ahnt man etwas, wenn man einige Titel von ihm hört: Ultra Fuckers, Electric Jesus Corpse , The Menstruating Mall, Teeth and Tongue Landscape, Adolf in Wonderland, The Haunted Vagina, Warrior Wolf Women of the Wasteland, The Baby-Jesus Ass-Plug. DIE KANNIBALEN VON CANDYLAND ist gedruckt auf rosa Papier und wenn man den Umschlag streichelt, riecht man das Candyland, denn dann duftet es nach Erdbeerbonbons.

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Kundenrezensionen

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der etwas andere, bizarre Horror-Klamauk !!! 17. Oktober 2010
Von Elements-Of-Crime TOP 1000 REZENSENT
Als erstes muss ich sagen, dass ich mir als Leser überhaupt nichts unter dem Titel vorstellen konnte. Das was auf Anhieb klar war, es handelt sich nicht um einen Liebesroman, das zeigt einem schon das Cover des Buches. Dazu muss ich sagen, dass ich überhaupt nicht wusste, was *Candyland* überhaupt ist oder was es bedeutet, und so ließ ich mich einfach überraschen und fing an zu lesen. Schon der erste Satz ließ mich aufhorchen *Franklin hasst Kinder, er liebt Tiere, und er hat eine Todesangst vor den Zuckermenschen* und ich dachte mir, hoppla, was geht denn hier ab? Warum Zuckermenschen und warum läuft Franklin in solch komischen Klamotten rum? Schnell wurde mir klar, dass *Die Kannibalen von Candyland* etwas völlig anderes ist und ich etwas Vergleichbares noch nie zuvor gelesen hatte. Carlton Mellick III nimmt den Leser mit in eine Welt, in der alles aus Süßigkeiten besteht, natürlich auch die Kannibalen selbst. Man betritt eine Fantasy Welt, die wohl einmalig ist und bei dem Gedanken daran, jedem Kind das Wasser im Munde zusammen laufen würde. Doch der Schein trügt, denn in der heilen Welt aus Süßem ist natürlich nichts wie es ein Jeder gerne hätte, sondern es ist eine Welt der Gewalt in der das Grundnahrungsmittel der Kannibalen kleine Kinder sind. Obwohl es eine bizarre Mischung aus Horror und Fantasy ist, erwischte ich mich immer wieder, wie ich während des Lesens grinste. Völlig absurd, total abgedreht, extrem schräg und absolut krank wäre eine gute Kurzbeschreibung, wenn mich jemand auf der Straße nach dem Buch fragen würde. Normalerweise ist es nach einem guten Buch so, dass man noch ein paar Tage später über das Gelesene nachdenkt. Bei *Die Kannibalen von Candyland* ist es etwas anders, man grübelt nicht über die Grausamkeit nach, sondern darüber, was einem im Kopf vorgehen muss, damit man solch eine Story überhaupt zu Papier bringt. Jetzt wo ich weiß was sich hinter Candyland verbirgt und sich Carlton MellickIII dabei gedacht hat, muss ich noch mehr schmunzeln und wer mal etwas völlig Verrücktes lesen- und sich in eine *Crazy* Welt entführen lassen möchte, der sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen.

Franklin ist ein wirklich komischer Typ, er hat nicht nur zwei Frauen, wie er selbst immer sagt, sondern trägt auch nur rote Sachen und hat 24 Stunden am Tag eine rot, grün, weiß gemusterte Zwergkatze bei sich. Im Alter von 10 Jahren verlor er seine zwei Schwestern und seinen Bruder, als ein Zuckermensch sie anfiel, anfraß und sie mitnahm. Seit diesem Tag hat David nur einen Gedanken im Kopf, er will Rache. Regelmäßig tauchen die Zuckermenschen auf, um sich Kinder zu holen, doch niemand glaubt ihm dass es sie gibt. Ca. 20 Jahre nach dem Tag, an dem er seiner Geschwister verlor, bekommt er die Gelegenheit einen Zuckermenschen mit einer Waffe zu verletzen und ihm zu folgen. Wohin die Reise geht habt ihr ja schon oben gelesen....es geht hinab in die Zuckerwelt!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Franklin Pierce kleidet sich ausschließlich in rote Farben, in seinem Spazierstock steckt ein verborgenes Schwert, er hasst seine Frau und liebt seine Katze Crabcake. Seitdem er als Kind miterleben musste, wie eine Zuckerfrau seine Geschwister zerfleischt hat, ist er auf der Suche nach einem Beweis der Existenz dieser seltsamen Wesen. Und tatsächlich: Jahrzehnte nach seinem traumatischen Erlebnis stößt er auf die Spur eines Zuckermenschen. Bewaffnet mit einer Pistole folgt er diesem in das unterirdische Reich Candyland.

Das bunte Cover schrie mich beim ersten Mal an: "NIMM MICH" - es ist so schrecklich, so hässlich, so wunderbar und zuckersüß, dass ich das Buch einfach haben musste - dabei lese ich inzwischen nur noch sehr selten Horrorromane. Man kann nur sehr schwer beschreiben, was einen nach dem Lesen der ersten Sätze erwartet. Eigentlich beginnt alles recht harmlos. Franklin wird vorgestellt und obwohl man überwiegend Mitleid mit ihm empfindet, gewinnt man diesen verschrobenen Kerl richtig lieb.

Carlton Mellick III wird zugeschrieben, das Genre "Bizarro Fiction" erfunden zu haben. Nachdem ich dieses Werk gelesen habe, kann ich mir das nur allzu gut vorstellen. Tatsächlich ist "Die Kannibalen von Candyland" mehr als nur bizarr. Es ist seltsam, sowohl richtig mies als auch überragend gut. Sprachlich nicht sonderlich wertvoll, hat es mich dennoch immer wieder zum Weiterlesen animiert. Ich wurde schnell gefangen genommen von der Faszination des Grauens. Mellick III schreibt so übertrieben, dass ich mir sehr abgebrüht vorkam, als es mir nicht den Magen herumdrehte, wenn ich darüber als, wie kleine Kinder zerstückelt und gefressen wurden. Franklin werden Körperteile abgenagt, er bekommt Prothesen, die aus Zuckerwerk bestehen, hat Sex mit einer Zuckerfrau, indem er sich durch ihre Bonbonschicht leckt und die Kinder der Zuckermenschen kommen als Schokoladeneier auf die Welt. Zeitweise fehlten mir die Worte, um diese Absurdität zu beschreiben.

Der Festa-Verlag hat bei der Gestaltung von "Die Kannibalen von Candyland" einen hervorragenden Job gemacht. Das Buch ist höchste Kunst und schon alleine deshalb den Kauf allemal wert. Wo sonst findet man einen Horrorroman mit rosa Seiten und einer schreiend bunden Zuckerfrau auf dem Cover, die Erdbeerduft verströmt, wenn man - nach der Aufforderung "Streichel mich und rieche Candyland" - über ihren (Buch)bauch streichelt. Wer mit völlig surrealen, bizarren Geschichten nichts anfangen kann, sollte es trotzdem alleine der Ausstattung wegen in sein Regal stellen. Es ist so hässlich, dass es schon wieder schön ist. Das enthaltene Lesebändchen ist dazu noch die Kür. Nicht nur ein Buch, sondern Kunst- und Sammlerobjekt für Bibliophile.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bizarres Vollrausch-Leseerlebnis 18. Januar 2012
Nach "Furien" von Richard Laymon dachte ich mir "Schlimmer geht's nimmer". Aber es geht!

Aber beginne ich doch ausnahmsweise mal mit dem Cover. Zum Bild an sich muss ich ja nicht viel sagen: bunt und bizarr. Eine Besonderheit hat dieses Cover allerdings. Ihr seht ja diese Zuckerschnecke auf dem Bauch der reizenden Dame, reibt man oder "streichelt" man diese, macht sich ein süßer Chemie-Erdbeergeruch breit. Die Seiten sind übrigens auch alle rosa, was mich irgendwie am meisten angesprochen hat.

Kurzer inhaltlicher Abriss: Franklin macht als Kind die Begegnung mit einer Zuckerfrau -> Zuckerfrau bringt seine Geschwister um -> Franklin schwört Rache -> Franklin gerät ins Candyland -> trifft auf die Zuckerfrau -> kann ihr nicht widerstehen ->wird ein "bisschen" angeknabbert etc. Mehr will ich jetzt nicht vorweg nehmen, aber ihr könnt euch den Rest ja wahrscheinlich denken. Schließlich passiert in dem Buch eigentlich nichts Unerwartetes.

Inhaltlich vielleicht nicht der absolute Burner, ABER die Charaktere Franklin und die Zuckerfrau Jujy sind unglaublich liebevoll ausgestaltet. Gerade die naive Jujy hat es mir angetan. Man muss das ganze so sehen: die Zuckermenschen sind in ihrem Candyland aufgewachsen und habe eine andere Evolution durchlebt, als wir "Normalos" und bei ihnen ist Menschenfleisch, besonders das von Kindern, eben Grundnahrungsmittel.

Das Zwischenspiel zwischen Franklin und Jujy hat mir auch sehr gut gefallen. Trotz der anfänglichen Rachegelüste auf Franklins und des Hungers auf Jujys Seite, haben die beiden schnell geschafft, sich miteinander zu arrangieren. Jujy und Franklin sind nämlich nach dem Gesetz der Zuckermenschen ein Ehepaar, da Jujy Franklin rechtzeitig "unterworfen" und an ihr Bett gefesselt hat. So entgeht sie der "Hochzeit" mit dem dominanten Lakritz und sie behandelt Franklin außerordentlich gut, wenn man vielleicht von den "klitzekleinen" fehlenden Fleischhäppchen aus seinem Körper absieht. Jujy ist der typische Fall von "Sie weiß es eben nicht besser" und ich kann ihr einfach nichts übel nehmen. Vielleicht mag das auch an dem betörenden Erdbeerdufts liegen, welcher mich während des Lesens hin und wieder eingelullt hat...

Zusammengefasst: Bizarres Vollrausch-Leseerlebnis, der einem die Lust auf Süßigkeiten für die nächsten Wochen austreibt.

Ich muss zugeben, die Mischung hat mir sehr gut gefallen. An manchen Ecken und Enden war das Buch schon ziemlich eklig. Besonders dann, wenn die "Fressorgien" beschrieben wurden, aber damit hatte ich ja bereits zu Beginn gerechnet. Wie bereits oben angesprochen, finde ich, sind die Charaktere sehr schön ausgearbeitet worden und Jujy ist auf ihre ganz eigene besondere Art sogar liebenswert.
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Zur Geschichte
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Franklin Pierce war noch ein kleiner Junge, als sich sein Leben von einer Sekunde auf die andere von Grund auf veränderte. Lesen Sie weiter...
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Naja! Soll das nur Horror sein? Ich habe keinen Faden zu dem Buch gefunden. Ich fand es eher öde. Es fehlt das gruslige, die Stimmung. Lesen Sie weiter...
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Das Buch erinnert von der Idee her ein wenig an Clive Barkers "Cabal", nur weniger literarisch, aber viel, viel abgedrehter. Lesen Sie weiter...
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Meine Meinung
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4.0 von 5 Sternen Ein wortwörtlich zuckersüßer Lesegenuss
Buch und Cover
Das Buch hat keinen Schutzumschlag, eine sehr handliche Größe und eine durchschnittliche Schriftgröße. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Gwyneth (ALzB) veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen verrückt
Franklin ist schon ein komischer Geselle. Nun gut, das könnte daran liegen, dass seine Geschwister schon früh verstorben sind. Hm... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Kristin Friedrich veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen http://inwonderlandnyc.blogspot.com/
Ich suche noch immer nach dem richtigen Wort für dieses Buch. Ekelhaft. Krank. Abartig. Ich denke, diese Worte treffen es doch ziemlich genau. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ivi veröffentlicht
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