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Kundenrezensionen

46
4,1 von 5 Sternen
Die Kammer: Roman
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:8,99 €
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 1999
Sam Cayhall, ein Mitglied des Ku Klux Klan, wurde 1979 zum Tode verurteilt, weil er für schuldig befunden wurde, die Kanzlei eines jüdischen Bürgerrechtlers in die Luft gejagt zu haben, wobei dessen kleine Zwillingssöhne ums Leben gekommen sind. Seitdem wartet er im Todestrakt des Staatsgefängnisses auf seine Hinrichtung. Elf Jahre später will ein junger Anwalt Cayhalls Fall, dessen Hinrichtungstermin inzwischen festliegt, wieder neu aufrollen, um dessen Leben zu retten. Obwohl der junge Mann Cayhall in seinem Leben noch nie gesehen hat, hat er einen Grund, dem alten Mann sein Leben zu retten: Er ist dessen Enkel. Man merkt dem Roman deutlich an, daß sich John Grisham im amerikanischen Gerichtswesen auskennt. Beim Lesen wird man unwillkürlich in die Handlung hineingezogen und man beginnt früher oder später sich Gedanken über den Sinn der Todesstrafe zu machen. Aber nicht nur deswegen ist das Buch lesenswert: Es ist einfach faszinierend, wie sich zwischen Cayhall und seinem Enkel langsam eine Beziehung aufbaut und welche Tricks der Enkel im und außerhalb des Gerichts anwendet, um seinen Großvater vor der Gaskammer zu retten. Gleichsam ist es auch makaber mitzubekommen, wie genau so eine Hinrichtung geplant ist, man wird dabei erinnert, daß es ein bis in das kleinste Detail geplanter Mord ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2001
"Die Kammer" war das zweite Buch, welches ich von John Grisham gelesen habe. Ich habe mich sofort festgelesen und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Inzwischen habe ich alle Bücher von John Grisham gelesen, und obwohl ich sie alle absolut spitze fand, ist "Die Kammer" immer noch mein absolutes Lieblingsbuch. Es ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben und gut zu lesen. John Grisham stellt die Geschichte des Todeskandidaten Sam Cayhall so überzeugend und tief ergreifend dar, dass man das Gefühl hat, man hält das Buch nicht in der Hand, sondern, als würde man selbst sich innerhalb des Geschehens befinden. Obwohl ich der Todesstrafe immer positiv gegenüberstand, wurde ich, nachdem ich das Buch gelesen habe zum absoluten Gegner der Todesstrafe. Ich habe dieses Buch jetzt bereits zweimal auf deutsch und einmal auf englisch gelesen, und immer wieder packt mich die Spannung und ich erlebe die Story auf ein Neues. Auch meine Lebensgefährtin, meine Mutter und einige gute Freundinnen haben durch mich von diesem Buch gehört und lieben es alle inzwischen heiß und innig. Mein Tipp: Schnappen Sie Sich dieses Buch und lassen sie sich sich von der spannenden Story um Sam Cayhall fesseln und von den tiefgreifenden Bemühungen seines Enkels, der um das Leben seines Großvaters kämpft mitreissen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2001
John Grisham zeigt mit "Die Kammer" wieder einmal sein Können und berichtet über den Sinn und Unsinn der Todesstrafe. Er zeigt auf, wie Menschen, welche in früheren Jahren eiskalte Mörder waren, sich in der Täglichen Einsamkeit einer Todeszelle besinnen und ihre Taten zum Teil auch bereuen. Der Leser wird mit Sam Cayhall und seinem Enkel Adam Hall den traurigen Weg des Wartens auf den Hinrichtungstermin und die mit Hoffnung erfüllten Juristischen Verfahren durchleben. Man wird mit Sam und Adam leiden, aber auch lachen können...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 1999
Mit "Die Kammer" ist es John Grisham noch einmal gelungen, sich etwas von seinen üblichen, untereinander relativ ähnlichen und eher lieblos auf Bestseller getrimmten Büchern abzusetzen; daher ist "Die Kammer" nach "Die Jury" wohl der zweitbeste Roman dieses sehr erfolgreichen Bestseller-Autors. Der wesentliche Unterschied, der dieses Buch aus der Masse der regelmäßig erscheinenden Romane von Grisham heraushebt, ist die Tatsache, daß es sich zum einzigen mal außerhalb von "Die Jury" um ein kontrovers betrachtetes (oder zumindest betrachtbares) Thema dreht, nämlich in diesem Fall Sinn und Unsinn, Gerechtigkeit und Ungerechitgkeit, Fairneß und Zufall der Todesstrafe. Dieses Thema kleidet Grisham in einen wie immer spannenden und unterhaltsam zu lesenden Justizroman; dabei bewegt er sich natürich auf seinem gewohnten Terrain, und das auf seine gewohnte Art und Weise, aber die Tatsache, daß das interessante und mit Sicherheit wichtige Thema den Leser zum Denken bringt, macht dieses Buch durchaus lesenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. September 1999
Adam Hall ist ein junger und erfolgreicher Anwalt in einer angesehen Anwaltsfirma. Aus scheinbar unerfindlichen Gründen übernimmt er freiwillig einen aussichtslosen Fall: Die Verteidigung eines zum Tode verurteilten Rassisten, der zwei jüdische Kinder vor über 30 Jahren umgebracht hatte. Der Fall war schon mehrere Male vor Gericht - wurde abgewiesen, jedoch von der Familie der Kinder immer wieder aufgenommen, was die lange Verzögerung erklärt. Nun rückt der Termin für die Hinrichtung in der Gaskammer immer näher. Und da erfährt der Leser auch den Grund für Adams Eifer, diesen Fall zu übernehmen: der Verurteilte ist sein Großvater. Adam versucht nun, die Umstände herauszufinden, die seinen Großvater damals dazu brachten, diese schreckliche Tat zu begehen. Dieses Buch ist ein Appell gegen die Todesstrafe im allgemeinen und so grausame, menschenunwürdige Hinrichtungen wie in der Gaskammer im speziellen. Obwohl das Buch nicht besonders spannend ist, schafft es Grisham doch, einen bewegenden Roman zu schreiben, der den Leser zum Nachdenken anregt. Die Kammer unterscheidet sich somit deutlich von Grishams anderen actiongeladenen Romanen, wie z.B. Die Firma oder Die Akte; die Story dieses Buches ist viel tiefgehender und kritischer. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 1999
Ich habe die Kammer zuerst als Film gesehen und war so fasziniert, das ich mir sofort das Buch kaufte und noch 2 mal las. Ein fesselndes Buch. Sehr spannend und interessant.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2013
Mein 18. Grisham-Buch hat meine Erwartungen weit übertroffen! Ich kannte den Film zum Buch "Die Kammer" und man kann jedem nur abraten sich diesen anzusehen. Grisham hat Recht, wenn er sagt, dass dieser Film eine Katastrophe ist. Das einzig gute darin ist Gene Hackman!

Nun aber zum Buch: Das Buch ist eine Wucht. Es ist eines der längsten Bücher von Grisham und er selbst hat einmal zugegeben, dass liegt daran, dass er selbst das Ende einfach nicht schreiben konnte, obwohl er längst wusste wie es ausgehen muss. Selbst wenn man dies weiß und kennt, stört man sich jedoch nicht daran! Grisham gelingt mit diesem Buch ein flammendes Plädoyer gegen die Todesstrafe, verpackt in einem kurzweiligen, packenden Roman!

Diesmal waren die ersten rund 100 Seiten nicht wie bei so vielen anderen Büchern die eigentliche Stärke des Buches. Ich finde das Buch hat gegen Ende immer mehr an Fahrt gewonnen und beweißt, warum Grisham so schnell so erfolgreich geworden ist!

Für mich ein Paradebeispiel dafür, dass man ein Grisham-Buch nie vorher einschätzen kann!

Absolut Empfehlenswert - 4,5 Sterne!

Meine weiteren Grisham-Bewertungen:

- A painted house (Englisch) (3 Sterne)
- Das Testament (3,5 Sterne)
- The Partner (5 Sterne)
- Der Richter (4 Sterne)
- Das Fest (4 Sterne)
- The Appeal (Englisch) (4 Sterne)
- Der Anwalt (2 Sterne)
- Ford County: Stories (Englisch) (4 Sterne)
- Die Begnadigung (2,5 Sterne)
- Playing for Pizza (Englisch) (3,5 Sterne)
- The Rainmaker (Englisch) (4 Sterne)
- The Client (Englisch) (4,5 Sterne)
- Theodore Boone und der unsichtbare Zeuge (3 Sterne)
- The Pelican Brief (Englisch) (4,5 Sterne)
- Die Bruderschaft (4 Sterne)
- Die Liste (4 Sterne)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich mag nicht sagen, daß "Die Kammer" Grishams bestes Buch ist. Dafür hat er zu viele gute Bücher geschrieben. Aber es ist mit eines seiner besten.
Obwohl fast 700 Seiten dick, ist dieses Buch nie langatmig, sondern von der ersten bis zur letzten Seite absolut dicht. Inhaltlich geht es um den alternden ehemaligen Ku-Klux-Klan-Anhänger Sam, der, zum Tode verurteilt, bereits seit neuneinhalb Jahren auf seine Hinrichtung wartet. Als es soweit ist und Sam nur noch wenige Wochen zu leben hat, tritt sein Enkel Adam in sein Leben. Dieser hat sein Anwaltsexamen erst seit kurzem in der Tasche, macht sich aber mit viel Ehrgeiz an die Aufgabe ran, einen Aufschub für seinen Großvater zu erreichen, ihn vielleicht sogar vor der Hinrichtung zu retten.
Die ganze Geschichte hat Grisham in bewährter Art und Weise zu Papier gebracht. Die juristichen Einzelheiten sind verständlich erklärt und sicherlich vollständig recherchiert.
Was aber das Besondere ausmacht, ist die Stimmnung, die im ganzen Buch heraufbeschworen wird. Das unmenschliche System der Todesstrafe in den USA und wie der Todeskandidat seinem Ende immer näher rückt. Wie der Anwalt um das Leben kämpft. Das wirkt schon auf eine spannende und fesselnde Art sehr deprimierend. Ich gebe zu, daß ich besonders zum Schluß das eine oder andere Mal mit meiner Fassung kämpfen mußte. Das zeigt, mit welcher Intensität Grisham ans Werk gegangen ist.
Nach sieben oder acht Grishams maße ich mir auch das Urteil an, das alle sogenannten Kritiker, die andere Autoren mit Grisham vergleichen und auch gerne auf eine höhere Stufe stellen, irren. Auf dem Gebiet der Justizthriller ist Grisham der Meister!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2003
Also wer wie ich bei dem Namen Grisham pure Thrillerunterhaltung erwarter ist bei diesem Buch falsch. Grisham präsentiert sich hier als durchaus einfühlsamer Beobachter einer familiären, menschlichen Tragödie.....
Dieses Buch greift glücklicherweise nicht auf irgendwelche weinerlichen Klischees oder ein plötzliches unerwartetes Happy End zurück. Es erzählt schlicht und einfach eine Geschichte eines Enkels und seines zum Tode verurteilten Grossvaters. Auch ein offensichtliches Urteil des Autors fehlt, der Leser hat viel Freiraum für eigene Gedanken und Interpretationen.
Also, ein gutes Buch, das Grishamerwartungen nicht erfüllt und den Leser durchaus nachdenklich und vielleicht etwas verwirrt zurücklässt....
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2004
Nach 11 von mir gelesenen Büchern vom beliebtesten Autor der Welt, kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass dieses Buch wieder einmal eine Meisterleistung Grishams war.
Man empfindet viel Mitleid mit den Opfern und meint, dass der Täter, der in der Todeszelle sitzt, den Tod auf jeden Fall verdient hat.
Aber mit der Zeit empfindet man sogar Mitleid mit dem alten, zum Tode verurteilten Mann und hofft auf eine Begnadigung.
Des öfteren änderte ich meine Meinung allerdings, als wieder von den armen Opfern und deren Hinterblieben die Rede war. Man will, dass er stirbt und seine gerechte Strafe bekommt, aber dann sind da wieder Momente, in denen er seine Schuld einsieht, in denen man nicht möchte, dass er stirbt.
Das Buch ist fesselnd bis zur letzten Minute, so wie man es von Grisham gewohnt ist.
Am Ende war das Buch derart rührselig, dass mir beinahe die Tränen gekommen sind vor lauter Mitleid auf beiden Seiten.
Auf jeden Fall lesen, nicht verpassen!!!!!!!!
Unglaublich gut geschrieben, nicht nur für Fans!!!
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