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Die Küste der Barbaren. [Taschenbuch]

Ross Macdonald , Marianne Lipcowitz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 247 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 11., Aufl. (Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257203241
  • ISBN-13: 978-3257203240
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 242.073 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ross Macdonald verheiratete Freud mit der Detektivstory." (Esquire)

"Ohne meine Bewunderung für Dashiell Hammett und Raymond Chandler im geringsten herabsetzen zu wollen, möchte ich doch gerne das Risiko eines ketzerischen Urteils auf mich nehmen, nämlich: dass Ross Macdonald ein noch besserer Romancier ist." (The New York Times)

Über den Autor

Ross Macdonald (1915 - 1983) zählt zu den besten amerikanischen Kriminalautoren des 20. Jahr- hunderts. Dabei verdankt er seine Karriere eher einem Zufall: Seine Frau Margaret war Schriftstellerin und verdiente mit Schreiben bald mehr als er mit seiner Dozentur. So wurde aus dem Dozenten Kenneth Millar in Michigan der Schriftsteller Ross Macdonald in Kalifornien. Seine Bücher sind Bestseller und wurden erfolgreich verfilmt. Ross Macdonald war Präsident der Mystery Writers of America. 1964 gewann er den Silver, 1965 den Gold Dagger Award.

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4.0 von 5 Sternen Californication 13. März 2006
Von t.kuerten
Format:Taschenbuch
Im Jahr 2006 wird dieser Roman von Ross Macdonald genau 50 Jahre alt – und hat nichts an Unterhaltungswert eingebüßt. Macdonald war Pionier bei der Frage nach dem Grund einer Mordtat; die damals in Kriminalromanen wesentliche Frage nach dem „Wer war’s?“ ergänzte er um das „Warum tat er es?“. So spielt bei seinen Romanen neben aller Action auch stets die Psyche seiner Charaktere eine bedeutsame Rolle. Und bei "Die Küste der Barbaren" lässt er sogar einen Psychologen auftreten, um am Ende gegenüber seinen Lesern den Tätern ein glaubhaftes Profil zu verschaffen.

Lew Archer wird von einem Reporter beauftragt, dessen junge Frau Hester zu suchen, die als Turmspringerin durch die Lande zog und zuletzt in Malibu Beach im exklusiven Channel Club auftrat. Dort wurde sie aber zuletzt vor über 3 Monaten gesehen. Archer entdeckt ihre Spur in der Stadt und hat auch die Frau sehr schnell aufgespürt. Doch die Kreise, in denen sich Hester inzwischen bewegt, sind gar nicht davon begeistert, dass sich der Privatdetektiv plötzlich für die junge Schönheit interessiert. Mehrfach bekommt der Detektiv ihre Fäuste zu spüren. Erst nach zwei Anrufen aus Las Vegas kann Archer sich langsam einen Reim darauf machen, wie die Dinge in diesem Fall liegen.

Ross Macdonald schreibt Action. Es ist schier unglaublich, welchen Mix unterschiedlicher Verbrechen er miteinander vermengt und wie gut das Endresultat dabei aussieht. Ebenfalls unglaublich ist aber auch ein ums andere mal die Stehaufmännchen-Mentalität von Archer, der immer wieder eins auf die Nase bekommt und sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt. Seine Nehmer-Qualitäten im Nahkampf sind kaum zu übertreffen. Der Autor gönnt seinen Lesern nur selten eine Ruhepause und die Ermittlungen eilen stetig voran. Angesiedelt in der Traumkulisse kalifornischer Filmindustrie öffnet er dem Leser die seelischen Abgründe von Menschen auf der verzweifelten Suche nach Reichtum, Wohlstand, Macht und Liebe. Beeindruckend, wie er die komplexen Zusammenhänge unterschiedlicher Verbrechen in einer rundum überzeugenden Auflösung entwirrt. Auch nach 50 Jahren ist „Die Küste der Barbaren“ pures, tiefgründiges und actiongeladenes Krimivergnügen.

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4.0 von 5 Sternen HOLLYWOOD IN DEN 50ern 9. Juli 2012
Format:Taschenbuch
Ross McDonalds Roman spielt in Hollywood in der Zeit, in der die Studios und die Filmschaffenden auf dem Höhepunkt waren, der schließlich Glanz und Gloria sowohl des Films auch der 'Filmhauptstadt' ausmachte.

DIE STORY:

LEW ARCHER, seines Zeichens Ex-Bulle und jetzt Privat Eye, wird von Clarence Bassett, Manager des Channel Clubs in Malibu, um Hilfe gebeten. Er fühlt sich bedroht und verfolgt. Tatsächlich schleicht auch George Wall um das Anwesen herum. Der ist auf der Suche nach seiner Frau, Hester, die vermißt ist, von der er aber vermutet, dass sie sich im Club aufhält, zumindest aber, dass Bassett weiß, wo er sie finden kann. Von George Wall fühlt Bassett sich deshalb auch bedroht, weil George Wall ziemlich energisch und ohne vor Gewalt zurückzuschrecken nach seiner Frau sucht. Es stellt sich aber heraus, dass auch dem Clubmanager viel an Hester gelegen ist und er ein Interesse daran hat, sie aufzuspüren. Beide wollen LEW beauftragen. LEW nimmt den Auftrag von George Wall an. Schnell stellt sich heraus, dass der Channel Club sehr elitär ist und er sehr illustre Mitglieder hat, bei denen die Grenze zwischen Legalität und Illegalität eher fließend ist, was wiederum seinen Grund darin hat, dass das Filmgenre 'sündhaft' lukrativ ist und dies ' einem Naturgesetzt folgend ' schräge Vögel (insbesondere natürlich die Mafia) geradezu magnetisch anzieht. Und je tiefer LEW gräbt und ermittelt desto mehr wird deutlich, dass diese 'gute' Gesellschaft tief in das Verschwinden von Hester' involviert ist...

FAZIT:

Zunächst einmal ist festzustellen, dass dieses Buch, wie überhaupt die bei Diogenes erschienen Bücher von Ross McDonald, nur schwer erhältlich ist. Nachdem es mir,' geweckt durch meine Begeisterung für Hammett und Chandler,' endlich gelungen ist, zwei Bücher dieses Autors zu lesen, muß ich feststellen, dass ich die Begeisterung der jeweils auf dem Buchrücken abgedruckten Rezensoren nicht zu teilen vermag. Zwar ist es richtig, dass LEW ARCHER auch mehr in den sozialen und familiären Hintergründen der einzelnen 'Figuren' herumforscht, allerdings -' insbesondere an heutigen Maßstäben gemessen! - kommt das eher wie 'kalter Kaffee' und aufgesetzt 'rüber. Dennoch: ein guter und unterhaltsamer 'hardboiled' Krimi ist das Buch alle Mal, zumal es eine Reihe von Situationen gibt, in denen der Held richtig 'tough' daher kommt. Aber die irgendwie grundauf ehrlichen und illusionslosen 'Sam Spade'- und 'Philipp Marlowe'- Romane von Hammett und Chandler sind mir da doch irgendwie lieber! Hat man sie allerdings -' wie ich -' schon alle gelesen, kommen die 'Lew Archer'-Romane gerade recht!

Also viel Spaß bei dieser klassischen Krimi-Lektüre.
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