Die kluge Kuh Mrs Caloway und ihre naive Artgenossin Grace leben zusammen mit anderen Tieren und ihrer herzensguten Besitzerin Pearl auf einer Farm. Eines Tages gibt es Familienzuwachs durch Milchkuh Grace. "Sie hat dreimal den Goldenen-Euter-Preis gewonnen und trägt den Titel Miss fröhliche Jungkuh", stellt Pearl das neue Familienmitglied vor.
Kurz darauf kommt der Sheriff auf seinem Pferd Buck auf die Farm geritten. Er erklärt, wenn Pearl nicht in drei Tagen ihre Schulden bei der Bank bezahlen kann, müsse ihre Farm versteigert werden. Die drei so verschiedenen Kühe wollen ihrer Besitzerin helfen und folgen dem Sheriff deshalb in die Stadt, um mit ihm zu reden. Dort bekommen sie mit wie der Sheriff dem Kopfgeldjäger Rico von dem gefährlichen Viehdieb Alameda Slim erzählt. Die Belohnung für seine Ergreifung ist ebenso hoch wie das Geld, das die Bank von Pearl verlangt: 750 Dollar.
Während sich Rico auf Buck, dem Pferd des Sheriffs, auf die Suche nach dem Viehdieb begibt, trotten auch die drei Kühe los, denn sie wollen ebenfalls den Bösewicht fassen. Sie schließen sich einer Viehherde an, die jedoch von Alameda Slim entführt wird, indem er sie auf kuriose Weise hypnotisiert: "Doch dann begann Slim plötzlich zu jodeln. Innerhalb weniger Sekunden fielen Maggie und Mrs Caloway in Trance! Jodeln war Slims geheime Kuhdieb-Waffe. Er hypnotisierte damit die Kühe und führte sie fort. Zum Glück hatte Slims Musik keine Wirkung auf die unmusikalische Grace." Grace kann deshalb auch verhindern, dass Maggie und Mrs Caloway in das Versteck des Viehdiebs getrieben werden. Außerdem haben die Drei erfahren, dass Alameda Slim mit den Erlösen seiner Diebstähle bankrotte Farmen aufkauft.
Kopfgeldjäger Rico hingegen kommt zu spät, um die übrigen Kühe zu retten und lässt wütend das eitle Pferd Buck zurück. Die Milchkühe befinden sich weiterhin auf Verfolgungsjagd von Alameda Slim. Buck begibt sich alleine auf die Suche nach dem Schurken, weil er die Kühe nicht mag. Unterwegs treffen die drei Kühe auf Lucky Jack, einen Hasen mit Holzbein, der von einem Verbrecher aus seinem zu Hause, Echo Mine, vertrieben worden war. "Maggie war eine schlaue Kuh und kombinierte blitzschnell, dass Slim der Bandit sein musste, der nun in Echo Mine lebte. Also konnte ihnen Jack bei der Suche helfen!"
Sie traben nun zu viert zu der alten Mine, wo sie auch Pferd Buck wieder treffen. In der Mine können die Tiere Alameda Slim zwar überwältigen, der Bösewicht bekommt jedoch Hilfe von unerwarteter Seite. Ob die drei mutigen Kühe und ihre eifrigen Helfer die drohende Versteigerung ihrer Farm noch verhindern können und den Bösewicht doch noch schnappen? Ein nervenaufreibendes Rennen gegen die Zeit beginnt.
Die kurzen Texte, aus dem Englischen kindgerecht von Tina Landwehr übersetzt, sind mit einer ordentlichen Portion Humor gewürzt. Ebenso gibt es bei den lustigen Zeichnungen viel zum Lachen, zum Beispiel wenn man die unterschiedlichsten Gesichtsausdrücke der drei Milchkühe betrachtet. "Die Kühe sind los" ist der letzte von Hand gezeichnete Walt Disney-Film. Liebevoll und phantasievoll wurden die zahlreichen Figuren gestaltet und sind auf großen farbenfrohen Bildern zu sehen.
Die drei frechen, mutigen und so verschiedenen Milchkühe Mrs Caloway, Grace und Maggie sowie ihre eifrigen Helfer Lucky Jack und Buck werden Kinder verzaubern. Mit der gelungenen Mischung aus Spannung und Spaß ist das Bilderbuch "Die Kühe sind los" mit Westernthematik genau das Richtige für alle kleinen und großen Disney-Freunde!