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Die Königstreuen. Grenzlande 02. [Broschiert]

Lorna Freeman , Wolfgang Thon
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

12. Oktober 2009
Wahre Helden geben niemals auf!

Eigentlich will Hase – einer der mächtigsten Magier von Iversterre und Thronerbe des Reiches – nur ein einfacher Soldat sein. Doch als schwarze Hexer einem alles verschlingenden Dämon Zugang in die Welt der Menschen ermöglichen, bleibt Hase keine Wahl. Gemeinsam mit der Leibgarde des Königs nimmt er den Kampf gegen dunkle Magie, Verschwörungen und selbst gegen die Macht der Unterwelt auf.

Die Grenzlande gehören zu den fantasievollsten Welten, die je erdacht wurden!


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Die Königstreuen. Grenzlande 02. + Grenzlande 3: Das Vermächtnis + Grenzlande 1: Die Verpflichtung
Preis für alle drei: EUR 29,89

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Produktinformation

  • Broschiert: 473 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: 1. (12. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442265932
  • ISBN-13: 978-3442265930
  • Originaltitel: Borderlands Novel 02. The King's Own
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.099 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Lorna Freeman begann bereits in jungen Jahren, fantastische Geschichten zu lesen. Zwar wurde sie nicht dort geboren, doch die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie in Kalifornien, dem Land des Sonnenscheins und der Erdbeben.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Als ich noch ein Kind war, wurde mein Vater gebeten, den Vorsitz des Handelskonzils in unserem Weiler zu übernehmen -eine große Ehre, da man allen Menschen in den Grenzlanden mit beträchtlichem Argwohn begegnete. Man hielt uns für diebisch, da wir bereits ein ganzes Königreich ausgeplündert hatten. Trotz gewisser Rückschläge gelang es Pa jedoch nicht nur, das Konzil dazu zu bringen, einen gut durchdachten Plan zu entwickeln, sondern ihn auch auf eine vernünftige Weise in die Tat umzusetzen, zum Wohle aller im Weiler. Da sich das Forstkonzil gewöhnlich sehr schwertat, irgendwelche Entschlüsse zu fassen, wurde das als ein gewaltiger Erfolg gefeiert.
Pas Belohnung bestand in der Teilnahme an weiteren Konzilien.

"Ach weh!", rief Lady Alys. Ihre langen blonden Zöpfe wirbelten um ihren Kopf, als sie sich vom Spiegel abwandte und auf die Ottomane warf. Ihre Zofe drängte sich hastig an dem Herold vorbei, kniete sich neben sie und streichelte ihre Hand. "Weh und ach!", rief Alys erneut und ließ den Brief, den sie gerade erhalten hatte, aus der anderen Hand gleiten. Der Herold schwankte unter dem Stoß, den die Zofe ihm versetzt hatte, und ließ seine Botentasche los, die mit einem lauten Geräusch zu Boden fiel und klirrend ihren Inhalt preisgab. Er ließ sich auf Hände und Knie hinunter und sammelte alles wieder auf, wobei er den Hintern hoch in die Luft reckte.
Alys setzte noch einmal an, mit erhobener Stimme. "Oh weh! Mein süßer Dillem folgt dem Ruf seines Lehnsherrn, um ihm im Kampf gegen den verruchten Lord Morul beizustehen!"
Die Zofe bearbeitete weiter Alys' Hand, beugte sich vor und murmelte ihr beruhigend zu, welch große Fortschritte die Kampfkünste des süßen Dillem gemacht hätten und dass er zweifellos schon bald gesund zurückkehren und "M'lady heiraten" würde.
"Nein, nein!", seufzte Alys laut und rückte ein Stück zur Seite, um an ihrer Zofe vorbeizublicken. "Das verstehst du nicht." Sie versuchte die Hand zu heben, aber die Zofe massierte sie immer noch. Nach kurzem Kampf gelang es Alys, ihre Hand zurückzuerobern, und presste sie gegen ihre Stirn. "Morul hat die Nördliche Dunkelheit aufgerufen ..."
Die Zuschauer, die die improvisierte Bühne des Straßentheaters umringten, wurden unruhig und warfen unbehagliche Blicke in unsere Richtung. Lady Alys spürte, dass sie ihre Zuschauer zu verlieren drohte, und hob die Stimme.
"Die Nördliche Dunkelheit, geboren aus Mythen, Magie und Zauber, mit Blut und Glocke, Kerze und Buch bindet sie die Hölle an den, der sie ruft..."
Lady Alys brach mitten in ihrer Deklamation ab, als die Menge sich teilte und sich eine Gasse zwischen uns und ihr bildete. Ihr Blick glitt über die beiden Reiter Jeffen und Arlis, die beide eher gewöhnlich aussahen, leuchtete auf, als er mein Wams mit den brandneuen Leutnantsabzeichen streifte, wanderte weiter, über meinen hüftlangen Zopf mit der eingeflochtenen Feder und die Schmetterlinge auf meiner Schulter, bis er sich schließlich auf den schlichten langen Eschenstab in meiner Hand richtete. Das alles roch nach Mythen, Magie und Zauber, durch die sich das Königreich von Iversterres nördlichem Nachbarn, den Grenzlanden, auszeichnete. Der Wind wollte unbedingt mitmachen, liebkoste mich und spielte mit der Feder und den Flügeln der Schmetterlinge.
Das Leben eines fahrenden Schauspielers ist hart. Abgesehen von der ständigen Bedrohung, Bekanntschaft mit überreifem Gemüse und kleinen toten Tieren zu machen, war auch die Duldung durch die Behörden eine höchst unsichere Angelegenheit. Außerdem war es sehr gefährlich, die Machthaber zu beleidigen. Alys zuckte auf ihrer Ottomane zurück, während Herold und Zofe zu dem Schluss kamen, dass sie nichts mehr auf der Bühne zu suchen hätten, weil das ja nun wirklich M'ladys Szene war. Sie gingen hastig nach links ab. Einen Moment später rauschte der Vorhang herunter, und eine Stimme dahinter verkündete, dass aufgrund unvorhersehbarer Geschehnisse der Rest der Morgenvorstellung abgesagt wäre.
"Leutnant Lord Hase", seufzte Jeffen. "Dramenfluch und Spielverderber." Er zog seinen Umhang fester um sich und wandte sich von der Bühne ab. Arlis und ich folgten ihm zu einer der Straßen, die vom Theaterplatz - so hatten ihn die Ratsherren der Stadt in einem Anfall von Großmannssucht genannt - wegführten; immerhin konnte er sich eines Schauspielhauses rühmen.
Ich sagte nichts, weil ich mir mehr Sorgen darüber machte, welches neue Gerede durch diesen Vorfall über die Tausende Gerüchte hinaus, die bereits in Freston kursierten, entstehen würde. Wir waren gestern Nachmittag von den Grenzlanden gekommen, in Begleitung von Leuten, die nach Meinung der meisten Menschen von Iversterre nur in Kindermärchen und Theaterstücken wie dem existierten, das eben so abrupt beendet wurde. Nahm man dann noch die Ankunft König Jussons IV. dazu und sein Vorhaben, sich länger hier aufzuhalten, war klar, dass es in der Stadt kochte wie in einem der Feuerschlünde der Oberen Reiche.
Der Wind umwehte mich und trug den Duft der Ernte heran. Es würde eine gute Ernte werden; die Felder quollen über, und an den Bäumen hing prall das Obst des Herbstes. Das Erntefest nahte, die Feier der letzten großen Versammlung des Jahres. Der Wind murmelte und raunte mir Geschichten von Eichelsammlern und Zugvögeln zu, die nach Süden aufbrachen; dann sauste er davon, ließ die Bänder an den Laternenpfosten flattern und fuhr zwischen die Menschen auf dem Platz. Ich lächelte, während ich ihm zusah und den vertrauten Anblick, die vertrauten Geräusche und Gerüche aufsog.
Zu Hause.
Das heißt, mein Zuhause während der letzten fünf Jahre.
Geboren und aufgewachsen war ich in den Grenzlanden, einer lockeren Allianz aus Faena, fantastischen Bestien und ähnlichen Lebewesen, die friedlich und zufrieden im Norden des Königreichs Iversterre hausten. Einst hatte sich das Volk, wie sie sich nannten, bis zu den Südlichen Seen in einem Netzwerk aus Stadtstaaten, kleinen Lehnsgütern, Domänen, Splittergruppen, Stämmen und Clans ausgebreitet, die sich alle fröhlich betrogen und hintergingen, während sie die Faena-Version von Jeder gegen Jeden spielten. Es war das goldene Zeitalter der wechselnden Allianzen, des Verrats und Betrugs gewesen. Dann tauchten eines Tages die Menschen auf und begannen ihre eigenen Machtspiele, manchmal mit List, ein andermal mit blutiger Gewalt.

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen
3.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Fortsetzung 24. Juni 2010
Von javelinx TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert
Lord Hase, aufgewachsen als Bauernjunge in den Grenzlanden trotz seiner adligen Abstammung und Nähe zum Thron, kehrt nach seinen Abenteuern in Ivesterre zurück in die Garnison in Freston. Allerdings muß er feststellen, daß er das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und sein Dasein als einfacher Soldat wiederaufnehmen kann. König Jusson ernennt ihn offiziell zum Thronerben und teilt ihn dem Stab von Kommandant Thadro zu, der von ihm wenig begeistert ist. Nach einer magischen Attacke, derer sich Hase nur mit Mühe erwehren kann, wird Hase die Schuld an allen Schäden - und später auch an einem Mord - gegeben; als wäre dies nicht schlimm genug, reagiert die Bevölkerung panisch auf seine magischen Kräfte...

In Folge 2 der Serie liegt der Schwerpunkt der Handlung auf Hases Rolle in Jussons Gefolge als designierter Erbe und seinen magischen Kräften; er wird von Captain Suiden und Javes getrennt und kommt bis auf seinen Faena-Begleiter nicht mehr in engeren Kontakt mit den Magischen, was ich ein bißchen bedauert habe, weil mir diese in Folge 1 sehr gut gefallen hatten und ich gern mehr darüber gelesen hätte. Der Schwenk der Handlung geht mehr Richtung militärisches und Hofprotokoll in der Garnison und die magischen Kämpfe, was lebhaft und spannend geschildert ist und den Verzicht auf die liebgewonnenen Elemente wieder wettmacht, aber auch einen düstereren Aspekt in die Handlung bringt.
Insgesamt ist die Fortsetzung mit dem Schwenk der Handlung auf andere Hauptfiguren und Elemente gut gelungen und auf alle Fälle lesenswert. Teil 3 ist auf englisch bereits erschienen, die Übersetzung folgt Anfang 2011 und soll erstmalig auch die Beziehung Hases zu einer weiblichen Hauptfigur beinhalten, nachdem bisher romantische Elemente völlig fehlten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lord Hase entwickelt sich weiter 7. Juli 2012
Von H. Keller TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Reihe "Grenzlande" habe ich vor geraumer Zeit schon einmal gelesen und dieser Tage wieder zur Hand genommen. Nachfolgend meine kurze Einschätzung zu Band 2 "Die Königstreuen".

Allgemeines

Hase ist in Begleitung des Berglöwen und Faena Laurel und seines elfischen Paten Magier Wyln wieder zurück in Freston. Dort leistet er in der Königlichen Grenzwache seinen Dienst als Leutnant. Er wird in Mordfälle, Intrigen und Machenschaften verwickelt, die sich gegen die Grenzlande und gegen den Frieden in Ivesterre richten. Während Hase weiterhin von Laurel und Wyln in Magie ausgebildet und betreut wird, muss er sich im Verlaufe der Geschichte alten und neuen Gegnern stellen. Gleichzeitig entwickelt er seine magischen Fähigkeiten auf ungeahnte Weise weiter. Obwohl er noch nicht fertig ausgebildet ist, verfügt er über weitaus mehr Macht als andere Magier zusammen. Ihm mangelt es "nur" an Erfahrungen, die er auf schmerzliche Weise im Kampf gegen Dämonen, böse Magier und gegen die Vorurteile seiner Mitmenschen machen muss.

Einschätzung des Buches

Im Gegensatz zum ersten Band fand ich "Die Königstreuen" aktionsreicher. Die Autorin arbeitet konsequent aufs Finale hin, wobei sie dieses Mal ein kompakteres Werk abliefert. Manche Fragen bleiben offen, die meisten jedoch erschließen sich aus dem Zusammenhang.

Ging es im ersten Band ums "magischen Erwachen" des Protagonisten, so steht jetzt dessen tatsächliches "Erwachsenwerden" im Mittelpunkt.

Die Story ist im Großen und Ganzen flüssig geschrieben und logisch aufgebaut. Die Mischung aus "Krimi", "Fantasy" und "Coming of Age" halte ich für gelungen. Das wird aber den typischen High-Fantasy-Leser nicht vom Hocker reißen.

Mit gefällt, dass die Geschichte einen in sich verständlichen Abschluss hat und trotzdem offen bleibt.

Im Detail kann ich nicht sagen, was mich wirklich an diesem Buch stört. Ebenso wenig kann ich sagen, was ich besonders toll finde. Irgendwie habe ich die Geschichte schnell und mit Vergnügen gelesen - viele kleine Begebenheiten lockern auf - dennoch fehlt etwas. Ich kann es nicht beschreiben. Es ist eben nur eine Geschmacksfrage.

Knappe vier Sterne halte ich für angebracht.
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5.0 von 5 Sternen 2. Teil 1. März 2013
Von -
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Habe schon den ersten Teil gelesen und habe mich auf den zeiten teil gefreut. Als fantasy fan wurde ich auch dieses mal nicht entteuscht!
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Vermutlich eine schlechte Übersetzung
Es ist schon einige Zeit her das ich es durchlas und ich kann eigentlich nicht sagen was mir nicht gefallen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Peacebob veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wie ein Krimi fängt es an
... und entwickelt sich von der Suche nach einem Mörder erneut zum Kampf gegen eine Verschwörung. Diese hängt allerdings mit der aus dem ersten Buch zusammen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2011 von Nordlicht
4.0 von 5 Sternen Die Abenteuer mit Hase gehen weiter
...oder eher: die Abenteuer um Hase herum gehen weiter, denn irgendwie scheint niemand Hase's Aussagen ernst zu nehmen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2010 von Das KeksMonsterchen
3.0 von 5 Sternen an sich gelungen
Man (Hase + Umfeld) kämpft sich durch die Nachwehen des Umsturzversuches im menschlichen Königreich, wobei einige neue Charaktere hinzukommen und alte weggelassen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2010 von Zophael
4.0 von 5 Sternen ich finde ihn besser wie den ersten teil. er macht lust auf mehr.
Ich habe mir Grenzlande 1 damals wegen des Umschlagbildes gekauft und wurde da nicht enttäuscht (oft hat man ja sonstwas auf den Umschlägen drauf, was aber relativ wenig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Februar 2010 von Isolde Malbaden
5.0 von 5 Sternen Gelungen!
Ich fand diesen 2. Band noch spannender als den ersten. Und wenn es auch kleine "Übersetzungsschwächen" gibt, finde ich nicht, dass diese gleich 2 Sterne Abzug wert sind.
Veröffentlicht am 26. November 2009 von Merlin
3.0 von 5 Sternen Schöne Geschichte - gemindert durch Übersetzungsfehler
Insgesamt kann ich nur sagen: eine wirklich packende und fesselnde Fantasy - Geschichte. Lorna Freeman gelingt es auch in diesem Teil die Spannung aufrecht zu erhalten und versteht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2009 von Gionatan Taris
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