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Die Königsdame
 
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Die Königsdame [Broschiert]

Sabine Weigand
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 464 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (12. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596171636
  • ISBN-13: 978-3596171637
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.102 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sabine Weigand
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als junges Mädchen kommt Fatmah nach Dresden. Angstvoll und alleingelassen muss sie die fremden Sitten am sächsischen Hof erlernen. Sie wird Zofe von Augusts mächtigster Mätresse, Constantia von Cosel. Bis Fatmah selbst das Interesse des Königs erregt und für Constantia zur Rivalin wird. Wem kann Fatmah am Hofe trauen? De Villeroy, dem französischen Gesandten, der sich elegant über Augusts mangelndes Kriegsglück lustig macht? Oder dem jungen polnischen Grafen Worowski, der im Geheimen für die Freiheit seines Volkes kämpft? Da gerät Fatmah in eine Intrige um Magie, Mord und Verrat. Kann die Königsdame ihr Schicksal wenden?

Spannend, authentisch erzählt, historisch präzise - der neue Roman von Sabine Weigand. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Sabine Weigand stammt aus Franken. Sie ist Historikerin und arbeitet als Ausstellungsplanerin. Dokumente aus der Stadtgeschichte von Nürnberg waren der Ausgangspunkt ihres Romans »Das Perlenmedaillon« (Fischer Taschenbuch Bd. 16359). Schon bei ihrem ersten Erfolgsroman »Die Markgräfin« (Bd. 15935) lieferte die reale Geschichte der Plassenburg bei Kulmbach, einer der größten Festungsanlagen Nordeuropas, die historische Vorlage. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dresden gehört neben Wien zu meinen absoluten Lieblingsstädten und das Barock ist meine Lieblingsepoche, seit ich vor Jahren angefangen habe, mich für Geschichte zu interessieren. Deshalb habe ich mich auf das neue Buch von Sabine Weigand ganz besonders gefreut und wieder auf einen wie gewohnt sehr gut recherchierten historischen Roman gehofft. In diesem Buch widmet sich die Autorin zum einen einer der schillernsten Persönlichkeiten des deutschen Barock - dem sinnenfrohen und kunstsinnigen Kurfürsten Friedrich August von Sachsen (besser bekannt als August der Starke) und zum anderen einer seiner Mätressen, der Osmanin Fatimah, über die heute leider nur sehr wenig bekannt ist. Die Autorin webt eine phantasievolle und sprachlich wirklich schön erzählte Geschichte um Fatimah und ihr Leben am sächsischen Hof. Aber eben dieses "phantasievoll" ist bei diesem Roman ein großes Problem. Nachdem man von Fatimah heute nicht mehr viel weiß, wundert es mich doch sehr, daß die Autorin die wenigen historisch belegten biographischen Daten von Fatimah dann auch noch ziemlich verfälscht. Sicherlich kann man der Autorin zugestehen, die eine oder andere historische Tatsache dem Gesamtkonzept der Geschichte angepaßt zu haben, aber hier gibt es für meinen Geschmack viel zu viele Anachronismen. Einen Teil stellt die Autorin zwar im Nachwort richtig, aber leider nur einen Teil.

Fatimah kam mitnichten als Geschenk an den sächsischen Hof. Sie wurde 1686 nach der Niederschlagung der Türken bei Ofen als Beute in die Obhut des schwedischen Freiherrn Alexander Erskine gegeben, der Fatimah anschließend der zu dieser Zeit in Schweden lebenden Gräfin Maria Aurora von Königsmarck, einer Schwester seines Waffenbruders Philipp von Königsmarck, als Sklavin zum Geschenk machte. Fatimah wurde dann aber mehr als Ziehtochter der Gräfin denn als Sklavin behandelt.

Fatimah wurde auch nicht am sächsischen Hof getauft, sondern bereits im November 1686 in Stockholm. Taufpate war unter anderem sogar der schwedische Kronprinz, der spätere König Karl XII. August der Starke war zu dieser Zeit noch sächsischer Prinz und kein Kurfürst.

Fatimah kam ca. 1694 im Gefolge der Gräfin Maria Aurora von Königsmarck nach Dresden, als diese sich wegen des Verschwindens ihres Bruders Phillip von Königsmarck an den gerade zum Kurfürsten erhobenen August den Starken wandte und kurz darauf die erste Mätresse des Kurfürsten wurde. August der Starke wurde erst durch Maria Aurora auf Fatimah aufmerksam.
Friedrich August, der Sohn von Fatimah und dem Kurfürsten, wurde 1702 geboren, die gemeinsame Tochter 1706.

Die Gräfin Cosel gab es zu dieser Zeit am sächsischen Hof überhaupt noch nicht.

Anna Constantia von Brockdorff, die spätere Gräfin Cosel, heiratete erst im Sommer 1703 den Freiherrn von Hoym und kam erst nach ihrer Eheschließung nach Dresden. Offizielle Geliebte des Kurfürsten wurde die Cosel erst 1705 und löste damit Ursula Katharina Reichsfürstin von Teschen (die Nachfolgerin Maria Auroras) als Maitresse en titre ab.

Vermeidet die Autorin bei der Figur August des Starken weitestgehend längst überholte Klischees, ist ihr Griff in die Klischeekiste in Bezug auf die Gräfin Cosel besonders tief. Wer die Gräfin Cosel heute noch auf eine jähzornige, eifersüchtige Intrigantin reduziert, hat seine Hausaufgaben in Geschichte nicht gemacht oder die falschen Quellen zu Rate gezogen. Die Cosel war von allen Mätressen Augusts des Starken die einzige, die neben Schönheit auch Intelligenz, Ehrgeiz und politische Weitsicht besaß. Sie war energisch, sehr gebildet und äußerst einflußreich. Daß Augusts Streben nach der polnischen Königskrone Sachsen das Genick brechen und in den Ruin treiben würde, hat sie vorausgesagt und sie sollte Recht behalten. Den Einfluß dieser Frau konnte man nur ausschalten, indem man sie wegsperrte.

Dieser Roman von Frau Weigand ist der bisher schwächste und als historisch würde ich ihn nur bedingt einstufen, denn hier überwiegt eindeutig die Fiktion, der die Historie untergeordnet und angepaßt wird. Empfehlen kann man dieses Buch ohne weiteres all denen, die gern Liebesgeschichten vor historischer Kulisse lesen, nichts gegen einen etwas detaillierter beschriebenen historischen Hintergrund haben und keinen so großen Wert auf historische Korrektheit legen.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von .
Format:Gebundene Ausgabe
Seit Monaten liegt das geschenkte Buch im Regal, wird von mir mit Missachtung bestraft. Das 18. Jahrhundert gehört definitv nicht zum Mittelalter und ich lese halt nur Mittelalter-Romane! So!

Nachdem "Das Spiel der Könige" verschlungen ist habe ich aber Leseentzug. Was Lesen??? OK ... die Königsdame ... ist ja nix anderes greifbar - so mitten in der Nacht! Stürze ich mich halt in die Langeweile des Barock, des Absolutismus *gähn*

Und was hat mich dann das Buch aus den Latschen gehauen. Ganz großes Kino! Erst fand ich die zeitgenössischen Briefe etwas nervig. Aber dann wurde ein Bild daraus und ich muß sagen, meiner völlig unmaßgeblichen Meinung nach scheint mir dieses Buch sehr gut recheriert zu sein. Enger kann man Historie und Roman nicht miteinander verweben ...
So intensiv und farbenfroh geschrieben, dass man meint, man riecht den Gestank der gepuderten Protagonisten. Und mit so viel Liebe zum Detail, so aufmerksam geschrieben, kleine Schilderungen machen alles so lebendig!
In der Mitte nimmt das Buch dann noch Tempo auf, so dass es mich einige mehr oder weniger schlaflose Nächte gekostet hat.
Und wenn man das Buch zuende gelesen hat, liest man wieder die ersten Seiten, weil sich dann der Kreis vollkommen schließt :-)
Sabine Weigand ist - wenn auch sehr spät - meine persönliche Entdeckung des Jahres 2007!
Und da wackelt der Thron meiner Lieblingsautorin Rebecca Gable mächtig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Katzenfan
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Dies ist das erste Buch, welches ich von Sabine Weigand gelesen habe und ich konnte dieses Buch kaum noch weglegen so hat mich dieser Roman gepackt.
Wenn hier geschrieben wurde, es wäre nicht das beste Buch der Autorin, kann ich mich ja noch auf ein gesteigertes Lesevergnügen bei den anderen Büchern freuen.
Ich hätte das Buch vermutlich nicht gekauft, weil die Barockzeit nicht mein Lieblingsthema ist und auch König August nicht zu jenen Königen gehört, welche mich vordringlich interessieren, aber eine sehr belesene Freundin hat mir das Buch empfohlen und so habe ich es schon vor längerem gekauft und erst jetzt gelesen, nachdem ich davor von Kirsten Schützhofer "Die Kalligraphin" gelesen hatte und mich nun diese Zeit und die Kriege dieser Zeit doch interessiert haben.
Beide Bücher behandeln letztendlich das gleiche Thema, der endlose Krieg um die Köngismacht in Polen, die Vertreibung der Türken aus Europa und die Verschleppung von jungen Türken nach Sachsen.
Soweit ist die Handlung also bei beiden Büchern die gleiche.
Beschreibt Kirsten Schützhofer aber mehr das persönliche Leid der betreffenden Türken, welche als Sklaven verschleppt und dementsprechend in Sachsen behandelt werden, macht Sabine Weigand einen spannenden Roman mit sehr viel Hintergrundinformation über das politische Geschehen und das Leben am Hof August des Starken daraus.
Ich möchte noch anmerken, dass mir beide genannten Bücher sehr gut gefallen haben und wer sich für das Thema interessiert, sollte unbedingt auch den Roman von Kirsten Schützhofer lesen.
Das Leben der Fatmah verläuft natürlich wesentlich anders als das Leben der Geschwister in "Die Kalligraphin", Fathma gelangt mehr oder minder gleich an den Hof August des Starken und wird dort nicht für niedere Dienste herangezogen, sondern erhält sogar eine umfassende Ausbildung.
Wie nicht anders zu erwarten, fällt Jahre später als Fatmah zur Frau gereift ist das königliche Auge auf die exotische Schönheit, auch wenn es nicht die große Liebe ist, diese trifft Fatmah später und ihre große Liebe wird ihr fast zum Verhängnis.
Mehr will ich aber nicht verraten.

Das Buch wird dann noch durch das Tagebuch des französischen Gesandten am Hof August aufgewertet und auch Tagesberichte der damaligen Zeit und diverse Korrespondenz auch zwischen den Königen wird im Buch gebracht, in der damaligen Sprache mit einigen französischen Ausdrücken ausgeschmückt, wobei man damals vermutlich ausschließlich in französisch korrespondiert hat, aber Sabine Weigand hat wohl daran gedacht, dass nicht all ihre Leser die französische Sprache ausreichend beherrschen.
Das Buch ist nicht nur gefühlvoll geschrieben, super interessant und wahnsinnig spannend, durch die unterschiedlichen Beschreibungen - Erzählung über diverse Personen, Hofleben, Kriegsberichte, Korrespondenzen usw. hat das Buch eine besondere Note erhalten.
Obwohl ich davor eben ein Buch über die gleiche Zeit bzw. die gleichen Kriege gelesen habe, war "Die Königsdame" nicht weniger spannend, ein echt tolles Buch, dieses Buch MUSS man wirklich gelesen haben.
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Ein Hauch von Orient
Da ich die Romane von Sabine Weigand liebe, bin ich auch von diesem Buch angetan.
Wieder ein fundiertes , spannendes Werk, das Wahrheit und Fiktion vermischt.
Vor 4 Monaten von Angie Bookheart veröffentlicht
Die Königsdame
Dieses Buch ist mal wieder ein Bibliotheksfund und ein echter Glücksgriff. Die junge Fatmah ist die einzige Überlebende eines Gemetzels im Harems-Zelt während eines... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von MademoiselleCourrier veröffentlicht
Nicht ganz einfach zu lesen, aber lohnend
Die Handlung der "Königsdame" wird von einer Vielfalt historischer und einigen fiktiven Figuren getragen, im Anhang befindet sich eine Auflistung aller Personen, bei der die... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von €nigma veröffentlicht
Schönes Buch, aber...
Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan, mich in den Roman "Die Königsdame" einzulesen. Es kommt keine richtige Spannung auf, und auch Fatmah blieb mir erst einmal fremd,... Lesen Sie weiter...
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Vor 24 Monaten von schildkröte veröffentlicht
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