Ein drittes Buch? Das Ende des zweiten Buches, der Fürst der Finsternis, mag zwar eine Fortsetzung erzwingen, aber kann Anne Rice zum dritten Mal die Spannung erzeugen, die in den ersten Büchern wirkt? Sie kann. Wie das zweite Buch braucht man auch hier nicht eigentlich die Vorgänger gelesen zu haben, aber je mehr man von Anne Rice kennt, desto mehr kann man diesem Buch abgewinnen. Hier taucht auch die Talamasca auf, ein Orden von Forschern des Übersinnlichen, die in „Hexenstunde" und dessen Nachfolgeroman auftreten. Das dritte Buch aus der „Chronik der Vampire" führt den Leser zu den Anfängen der Geschichte der Vampire. Das große „Wie alles begann" wird von zwei Seiten beleuchtet. Einerseits erzählt die Mutter der Vampire Akasha ihrem Geliebten Lestat ihre etwas esoterisch angehauchte Version der Geschichte, während sie sich damit beschäftigt die menschlichen Männer auszurotten um ein Friedensreich unter ihrer Herrschaft zu errichten. Auf der anderen Seite steht die große Alte Maharet mit ihren Verbündeten, zu denen auch Lestats Freunde gehören. Sie versuchen die Mutter davon abzuhalten, ihr blutiges Werk zu vollenden. Doch sie haben ein Problem: stirbt die Mutter, so müssen auch sie sterben, da in Akashas Herz die Quelle der Vampirmacht sitzt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)