Eigentlich ein treuer Fan von Herrn Jacq, muß ich an dieser Stelle doch die Gelegenheit ergreifen und leise Kritik und argwöhnendes Unverständnis äußern.
Daß Herr Jacq in seinen vorherigen Büchern keinen großen Sinn für Romantik, Stilistik und Erzählkunst offenbarte, verzieh man ihm leicht, da er als großer und bekannter Wissenschaftler auftrat und somit den fehlenden Lesefluß vergessen machte. Mit diesem Buch bezeugt Herr Jacq, daß er nicht nur kein Literatur-Gourmet ist, sondern auch nichts von der Welt des alten Ägypten versteht! Wie sonst sind die Truthähne (S. 15!), Mais als Futter für den Falken (S. 37) und Kaffee (!) in der Taverne (Zitat, S. 124) von Memphis zu erklären?
Jetzt reichts! Von der Universität vertrieben, sollte Herr Jacq auch von der privaten Bibliothek ausgeschlossen werden. Ich werde jedenfalls dieses Buch nicht kaufen und lesen!