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Die Königin der Drachen. Das Lied von Eis und Feuer 06 Taschenbuch – 1. Juni 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 798 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (1. Juni 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442247349
  • ISBN-13: 978-3442247349
  • Originaltitel: A Storm of Swords. Book Three of a song of Ice and Fire
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,2 x 5,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (249 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.750 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

George R. R. Martin gehört nicht nur in den USA zu den prominentesten Science-Fiction-Autoren. Den weltweiten Durchbruch schaffte er mit dem mehrbändigen Werk "Das Lied von Eis und Feuer". Er schrieb anfangs Kurzgeschichten, arbeitete dann erfolgreich als Drehbuchautor und Fernsehproduzent. Doch das Schreiben von Fantasy- und Science-Fiction-Romanen entspricht seinem Vorstellungsvermögen und seinen schriftstellerischen Neigungen am meisten. Der 1948 im US-Staat New Jersey geborene und studierte Journalist lebt in Santa Fe, New Mexico. Er wurde mehrfach mit dem "Hugo Award" ausgezeichnet.

Produktbeschreibungen

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Halbzeit! Der unumstrittene Meister der zeitgenössischen Fantasy ist nunmehr in der Mitte seines gewaltigen Epos angelangt: Sechs der insgesamt zwölf angekündigten Bände sind erschienen. Zeit für ein kurzes Resümee -- oder, falls Neueinsteiger, Zeit für einen schnellen Sprung zum ersten Band der grandiosen Saga (Die Herren von Winterfell).

Schon mit dem ersten Kapitel des ersten Teils war offensichtlich geworden, was sich inzwischen sechsfach bestätigt hat: Ein genialer Geschichtenerzähler ist angetreten und hat dem Genre ein Ausnahmewerk geschenkt. In einem zunächst durchaus konventionell angelegten alternativen Mittelalter hat George R.R. Martin die Geschichte der Sieben Königreiche angesiedelt, eine Geschichte voll brodelnder Leidenschaften, ungezügelter Gewalt, Intrigen, Dramatik, Hoffnung und Verzweiflung.

Die magischen Elemente waren zunächst nur sehr spärlich eingesetzt -- Elfen und Trolle sind Martins Sache nicht. Seine Erzählung begann im hohen Norden des Landes, als Lord Eddard Stark mit einem Teil seiner Familie zu einer verhängnisvollen Stellung an den Königshof gerufen wird. Unterdessen naht der jahrzehntelange Winter: Jenseits der Mauer, die das Reich zum Norden hin abgrenzt, braut sich unheilvolles Grauen zusammen. Und auf der anderen Seite des Meeres erwacht eine totgeglaubte Drachenkönigin zu neuem Leben.

Während die Handlungstränge im dritten und vierten Band fast zu zahlreich zu werden schienen, gelingt es Martin im sechsten Band alle losen Enden aufzunehmen und die Handlung energisch voranzutreiben. In bewährtem Stil schildert er das Geschehen kapitelweise aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten. Diese gewinnen weiter an Kontur: Martins erzählerische Stärke besteht nicht zuletzt in vielschichtiger Charakterisierung. Der Kampf zwischen Gut und Böse wird hier nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch in den Köpfen der beteiligten Personen ausgetragen, und mit jedem Kapitel erwacht ein eigener Mikrokosmos zum Leben.

Die fantastischen Elemente werden im fünften und sechsten Band häufiger, ohne dass die Geschichte ihren düsteren Realismus verliert. Das Geschehen bleibt unvorhersehbar, was nicht zuletzt an der Erbarmungslosigkeit liegt, mit der Martin liebgewordene, ausdifferenzierte Personen opfert. Vorbei die Zeiten, als die Bösen des Genres immer daneben schossen, und die Helden der Geschichte sich aus jeder noch so ausgeweglosen Situation herauszuschlagen wussten!

In der Mitte seines Epos hat Martin nichts von seiner erzählerischen Wucht eingebüßt. Hält er diese Qualität auch in den kommenden Bänden, so hat das Genre (und endlich ist es einmal wahr!) einen erfrischend anderen, aber doch ebenbürtigen R.R. erhalten. --Birgit Will

Pressestimmen

"Diese Spannung und dieser Ideenreichtum sind nicht zu überbieten!" (Publishers Weekly)

"Höchste Kunstfertigkeit, wirkliche Tiefe!" (Kirkus Reviews)

"Das Fantasy-Epos des Jahrzehnts!" (The Denver Post)

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von 14. Doctor Who am 18. Juni 2014
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Über die Qualität des Inhaltes können Sie hier mehr als genug nachlesen, weshalb ich auf die Frage eingehen möchte, ob es sich anbietet in diesem Band weiterzulesen, nachdem man die dritte Staffel der Serie Game of Thrones gelesen hat.

Der sechste Teil setzt dort an, wo die Handlung der dritten Staffel endet. Man liest also in den ersten ca. 30 % des Buches das Ende der dritten Staffel, das heißt auch Großereignisse wie die Red Wedding sind Teil des Programmes. Der Rest des Buches behandelt die Haupthandlung von Staffel 4. Vorab: Einige Dinge, die man aus vorherigen Büchern erfahren würde bzw. erst in späteren Staffeln erfahren würde, muss man hier aus dem Kontext schließen.
Zum Beispiel warum die Rote Viper den Reitenden Berg hasst. Das sollte sich aber nicht als zu schwierig erweisen.

Ich persönlich habe mir das Lesen des ersten Drittels langweiliger vorgestellt, da ich die behandelte Handlung ja bereits kannte. Doch vor allem durch die Detailverliebtheit des Buches und die feinen Unterschiede zur Serie hat sich das Lesen als aufregend gestaltet.

Das Buch würde ich vor allem Leuten empfehlen, die:

- keine Möglichkeit haben die vierte Staffel GoT anzusehen und von weniger legalen Streams absehen möchten,
- nichts gegen viel Lesestoff haben,
- und unbedingt die weitere Handlung erfahren möchte.

Zum letzten Punkt sei gesagt, dass der Autor George R. R. Martin trotz des reichhaltigen Wortschatzes und des erstklassigen Schreibstils die gewohnte Atmosphäre der Serie, die die Fans so lieben, nicht aufbauen kann, da er den grandiosen Einsatz von Musik in der Serie nunmal nicht in die Buchvorlage einschreiben kann.
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57 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Benjamin am 24. Juli 2002
Format: Taschenbuch
Martins Epos ist ohne Zweifel ein Glanzlicht des Genres. Kaum ein anderer Fantasyschriftsteller schreibt auf so einem hohen literarischen Niveau,oder kann sich einer derart verschachtelten Storyline rühmen,einem derart machiavelistischen Machtspiel oder so gut herausgearbeiteten,fast schon realistische Charaktere. Nur Steven Eriksons "Tale of the Malazan Book of the Fallen" kann da noch mit halten,mit Abstrichen vielleicht noch Guy Gavriel Kay oder Jaqueline Carey.
Was mir angenehm auffiel: das englische Original wurde zwar wieder geteilt,aber nicht in drei Teilen,was ich bei der Dicke des Originals "A Storm of Swords" fast schon befürchtet hatte. Die Übersetzung ist immer noch mäßig,und der Leser sollte lieber zum englischen Original greifen.
Die Story schreitet zügig voran und man fiebert mit dem vielleicht spannensten Teil der bisherigen Saga mit. Robb Stark ist aus dem Westen heimgekehrt: verheiratet mit einer Westerling,womit er es sich mit den Freys verscherzt hat. Roose Bolton,der Kommandeur von Robbs Südarmee spielt sein eigenes Spiel,während die Lannister auf die Vernichtung des jungen Wolfs hinarbeiten. Im fernen Osten ist Dannerys Targaryen,die rechtmäßige Erbin des Thrones der Sieben Königreiche damit beschäftigt,Rachepläne für die Vernichtung der Starks,Lannisters und Baratheons auszuarbeiten. Es beginnt ein Spiel der Throne,welches für alle Beteiligten tödlich enden kann.
Der wohl beeindruckenste Charakter in diesem Buch ist Jaime Lannister. Er,der als 15 Jähriger der Königsgarde beitrat,nur um einige Jahre später den Eid zu brechen. Er,der immer als das personifizierte Böse im Roman dargestellt wurde: er gewinnt Konturen,wird menschlicher und sogar symmpathischer.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Asaviel TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. Juni 2011
Format: Taschenbuch
Ausstattung: Auch weiterhin werden die englischen Bände im deutschen in zwei Bücher aufgeteilt. Zu Beginn findet der Leser mehrere Karten. Nicht nur Westeros, also die sieben Königslande, werden abgebildet, auch der Bereich hinter der Mauer und der Meerenge werden eigene Karten gewidmet.
Im hinteren Bereich findet sich ein langer Teil (über 20 Seiten), in dem alle Charaktere und ihre jeweiligen Zugehörigkeiten aufgelistet sind. Dies ist sehr hilfreich, denn die handelnden Personen nehmen auch in diesem Band weiter zu.
Weiterhin werden die Kapitel nach den einzelnen Charakteren, aus deren Sicht das Geschehen beschrieben wird, aufgeteilt.

Inhalt: Es ist schwierig den Inhalt zusammenzufassen ohne dabei zu viel zu verraten. Auch in diesem Band gibt es weiterhin ein Dutzend Protagonisten und einige Schauplätze. Selten treffen diese Protagonisten aufeinander.
Jon reitet mit den Wildlingen und wird währenddessen von großen Zweifeln an der Richtigkeit seines Tuns geplagt. Als ihm endlich eine Flucht gelingt und er die Mauer erreicht, ist es schon beinahe zu spät. Zudem wird er auch an der Mauer des Verrats angeklagt.
In Westeros herrscht gleichzeitig Krieg, es gibt immer noch mehrere Könige, von denen einige im Verlauf dieses Bandes sterben.
Daenerys erschafft sich währenddessen ihre eigene kleine Armee und ist weiter auf dem Weg nach Westeros, ihrem eigenen Königreich. Aber auch sie muss erkennen, dass es Verrat in ihren eigenen Reihen gibt.

Meine Meinung:
Auch in Band 6 gelingt es dem Autor den hohen Standard seiner Geschichte zu halten.
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