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"Die Köche: Biss zum Mittagessen" ist eine außergewöhnliche Fantasy-Anthologie. Im Vordergrund stehen hier nicht die Geschichten der Autoren - obwohl die ein oder andere Kurzgeschichte oder ein Romanauszug in diesem Buch enthalten ist - sondern deren Rezepte.
Trotz der Ankündigung auf der Umschlagsrückseite, dass die Rezepte mit "unvergleichlichen Illustrationen" verfeinert sind, fand ich die Bebilderung im Inneren eher spärlich. Darüber trösten allerdings ein farbenfroher Umschlag und ein passendes Lesezeichen mit dem Schriftzug "Rezepte und Geschichten Eurer Fantasy-Autoren erwarten Euch! Genießt es!!" etwas hinweg.
Die Rezepte sind so vielfältig, wie die Autoren, die die Beiträge geleistet haben. So erwarten den hungrigen Leser zartes Gebäck wie Feenküsse und Sternenplätzchen, fantastische Gerichte wie Trollfäden oder Trollhirn (für Menschen mit weniger robusten Mägen oder deren Supermarkt die erforderlichen Zutaten nicht führt sind immer Ersatzzutaten angegeben!) und auch die Vegetarier kommen nicht zu kurz dank Gerichten wie Spinatnudeln mit Feta-Käse oder vegetarischer Teufelstarte.
Einige Rezepte sind in den Geschichten integriert, das ist zwar witzig zu lesen, aber gestaltet das Einkaufen der benötigten Zutaten und das Nachkochen schwieriger, da man sich jedes Mal durch die Geschichte hangeln muss. In diesen Fällen wäre eine Zusammenfassung des Rezepts oder zumindest ein Abdruck der Zutatenliste im Anschluss an die Geschichte wünschenswert gewesen. Die Gestaltung der Rezepte ist so unterschiedlich wie die Autoren, die diese bereitgestellt haben: manchmal untermalt von einer Kurzgeschichte, hin und wieder begleitet von einem Romanauszug, stellenweise leider ohne ein Machwerk des jeweiligen Autoren. An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass jeder Autor eine Geschichte oder einen Romanauszug zu seinem Rezept mitgeliefert hätte, so dass diese Anthologie nicht nur eine breite Bandbreite an Rezepten, sondern gleichzeitig die Möglichkeit gegeben hätte, in das schriftstellerische Werk jedes mitwirkenden Autoren hineinschnuppern zu können.
Alles in allem eine kulinarisch witzige Bereicherung für das Regal jedes Fantasy-Fans. Die Rezepte sind wirklich nachkoch- und vor allen Dingen essbar, nur die Darstellung entspricht nicht immer dem, was man von richtigen Kochbüchern gewohnt ist, sie erinnert oftmals vielmehr an Muddis alte Rezeptkladde, aber irgendwie ist gerade das sympathisch und macht das Buch zu etwas ganz besonderem!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wer hinter dem Untertitel "Biss zum Mittagessen" eine Persiflage auf die Meyer-Romane erwartet, der irrt. Dieser Titel ist durchaus wörtlich zu nehmen, ist doch das vorliegende Werk ein Kochbuch... allerdings der ungewöhnlichen Art.
Der Herausgeber Ulrich Burger schickte seinen Koch Laferus (siehe Bild) in die Welt, um den Geschmack der Fantasy und somit neue Gerichte zu entdecken.
So hat er die Rezepte von 26 AutorInnen (davon 2 Ehepaare) zusammengetragen. Ich fand alle Speisen sehr appetitanregend, auch wenn die Zutaten manchmal gewöhnungsbedürftig waren. Man findet hier Eier, Gulasch und Nudeln, ebenso aber auch Weidenrindenpulver, Schlammbrühe und Saftnüsse. Doch keine Angst: die "moderne" Übersetzung der Zutaten wird stets mitgeliefert...
Einige Autoren haben es sich nicht nehmen lassen, ihr Rezept mit einer kleinen Kurzgeschichte zu hinterlegen, wobei manche Geschichten an "reale" Fantasy-Helden oder Bücher angelehnt sind. Alle Erzählungen sind sehr unterhaltsam, von locker und amüsant, bis mysteriös und ... ach, lest einfach selbst.

Ich muss gestehen, dass mir nicht alle AutorInnen auf Anhieb etwas sagten. Daher fand ich es sehr schön, dass Alle im Anhang mit einer kleinen Vita vorgestellt werden.
Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Buch dafür, dass es einem guten Zweck dient. Denn 0,50 € von jedem verkauften Kochbuch gehen an die Stiftung KIDS-TO-LIFE.

Ein sehr gelungenes Gesamtwerk, und darüber hinaus ein schönes, außergewöhnliches Kochbuch (nicht nur) für Fantasy-Fans.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Deutschlands Fantasy-Elite gibt sich ein Stelldichein in der Küche und versucht sich beim Kochen, braten und backen gegenseitig herauszufordern. In die Kochtöpfe hat sich Ulrich Burger für die Leser gewagt hineinzusehen und so hat er die Rezepte schnell in ein Buch zusammengefasst, bevor ein Troll versucht, die Knochen seiner Tante zurückzuholen. Die meisten Autoren haben auch noch eine kleine Geschichte hinzugefügt.

Dieses Kochbuch vereint so unterschiedliche Rezepte wie: Trollfäden mit Goblinrotz, deftige Sauerkrautsuppe, Wikingerbrot, Feenküsse bis hin zu Trollhirn. Mit viel Fantasie und Enthusiasmus, wurden die Rezepte auch für den gewöhnlichen menschlichen Magen umgestrickt, so kann man anstatt Basiliskeneiern auch zu Hühnereiern greifen und für Trollknochen kann man im Notfall auch zu Weizenmehl benutzen.
Neben den deftigen Rezepten für ganze Kerle, gibt es auch einige vegetarische Rezepte und etwas für Naschkatzen. Aufgepeppt wird das Buch durch einige schöne oder schaurige Geschichten.

Seitdem ich von Thomas Plischkes Beitrag gelesen habe, werde ich den Pizza-Bringdienst wohl nicht mehr in Anspruch nehmen - Sicher ist sicher! Sollte ich Tanya Carpenters Rezept nachkochen werde ich dafür sorgen, dass keine Katze in die Nähe der Küche kommen wird und falls am Himmel Sterne fehlen, backe ich die Sternenplätzchen nach und beruhige damit den Sternenfresser.

Da ich mich selber vegan ernähre, werde ich mich nun daran versuchen, die Rezepte für meine Küche 'umzubauen', zuerst wage ich mich wohl aber an das vegane Rezept von Tommy Krappweis heran und backe sein Wikingerbrot nach.

Fazit: Ein Kochbuch für alle mutigen Freunde von Fantasy, die sich gerne kulinarisch an den Rezepten ihrer Lieblingsautoren versuchen möchten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2010
Ich habe dieses "Kochbuch" gerade gelesen und bin von der Idee und der Umsetzung sehr angetan! Die besten deutschen Fantasy-Autoren stellen in diesem Buch ihre Lieblingsrezepte vor. Die meisten Rezepte sind im Vorweg mit kleinen phantastischen Geschichten geschmückt, was das Buch auch für Leseratten interessant macht. Am schönsten fand ich als Norddeutscher die Geschichte von Stephan Russbült, da die Dialoge ausschliesslich in Plattdeutsch gehalten sind. Etwas Schade fand ich das nicht alle Autoren eine kleine Geschichte zum Rezept beigetragen haben. Deshalb gute 4 Sterne für dieses "phantastische" Kochbuch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2011
Dieses Buch entführt den Leser auf eine kulinarische Reise durch die verschiedensten Fantasywelten. Endlich kann man den unterschiedlichen Völkern auch in die Kochtöpfe schauen. Das Buch ist liebevoll illustriert. Mir persönlich haben es vor allem die Drachen angetan, sowohl auf dem Cover, als auch im Innenteil des Buches. Schade, dass sich nicht jeder Autor die Mühe gemacht hat, speziell zu seinem Gericht eine Geschichte zu schreiben. Denn genau das macht den speziellen Reiz dieser Anthologie aus. Bei einigen (wenigen) Rezepten fehlt der Rahmentext völlig und bei den Romanauszügen bleibt die Verbindung zu den vorgestellten Speisen eher vage.
Insgesamt ist dieses Buch jedoch auf jeden Fall eine Bereichung für jede Büchersammlung und verlockt immer wieder zum Durchblättern, Hineinschmöckern und auch Nachkochen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2011
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