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Die Känguru-Offenbarung: Live und ungekürzt: 6 CDs Audio-CD – Audiobook, CD, Ungekürzte Ausgabe

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Hörbuch Hamburg; Auflage: 6 (10. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869091355
  • ISBN-13: 978-3869091358
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 1,7 x 14,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (324 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 133 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Marc-Uwe Kling (*1982) singt nicht nur Lieder, er erzählt auch Geschichten, beides besonders gern im Radio, auf Lesebühnen oder anderen bedeutungsvollen Brettern. Grundsätzlich sind ja Lieder und Geschichten schon einmal eine gute Kombination. Doch Marc-Uwe Kling lebt darüber hinaus noch mit einem Känguru zusammen: einem kommunistischen Känguru, einem süchtigen Känguru - süchtig nach Schnapspralinen. Einem etwas rückständigen Känguru also, das zu allem Überfluss auch noch Nirvana hört. Eine durchaus schwierige Partnerschaft, die sich in absurd tiefschürfenden Debatten äußert - wie etwa in "Die Känguru Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers".

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Warten hat sich gelohnt. Die Känguru-Offenbarung ist ein fulminantes und sehr gelungenes Finale der Trilogie.", NDR, 25.03.2014

Buchrückseite

Die fulminante Fortsetzung der Fortsetzung! Das Beuteltier und der Kleinkünstler auf der Jagd nach dem mysteriösen Pinguin. Haltet euch bereit: »Dies ist die Offenbarung des Kängurus, dem Asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und es hat sie diktiert seinem Knecht Marc-Uwe, der bezeugt hat das Wort des Kängurus. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.« Halleluja. »Frisch, frech und völlig absurd.« Oscar Wilde »Das Beste Buch seit "Die Schwester der Nichte der Gattin des Gerbergesellen".« Wenzel R. R. Skowronek -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Religion and Poet am 14. März 2014
Format: Taschenbuch
Nachdem das Ende des zweiten Teils einen mehr oder weniger großen Cliffhänger erzeugt hatte, war ich sehr gespannt das Buch zu lesen. Das Buch ist übrigens mit gut 400 Seiten das dickste der Trilogie, die Kapitel sind nach wie vor knackig geschrieben und jeweils nur wenige Seiten lang. Langeweile und "Leseblockaden" kommen sicherlich nicht auf.

Ich denke zur Story haben hier berets genug Leute bereits etwas geschrieben, daher werd ich mich auf das Schreiben über ein Stilmittel beschrenken, dass in meinen Augen zentral im Buch ist: Es ist ein "meta"-Buch. Das Buch nimmt permanent Bezug auf sich selbst. Dies führt unter anderem dazu, dass man die Kapitel durchaus chronologisch lesen sollte, da man sonst eine Vielzahl an Witzen nicht versteht. Beispielsweise schreibt Kling im Buch über das Schreiben des dritten Buches und ein Gespräch mit seinem Lektor, dass für den folgenden Handlungsverlauf zentral ist. Das macht das Buch aber sicherlich nicht nicht-lesenswert - im Gegenteil: Es ist herrlich wie Kling erst aktuelle (und ehemalige) Bestseller aufs Korn und den Leser dann gleichzeitig auf eine ähnliche Reise nimmt. Dazu kreiert der Autor sogar eigene Bücher, Autoren und andere Personen, die manch reellen Personen erstaunlich ähneln - sicherlich nur ein reiner Zufall ;)

Einige mögen sich hier über das Ende beschweren und das ist vielleicht auch mein größter Kritikpunkt. Ich fand es definitiv lustig, habe aber einfach mehr erwartet (entschuldigung für diese kapitalistische Einstellung). Ich hätte allerdings auch keine Ahnung gehabt, wie man diese großartigen Bücher zu einem besseren Schluss bringen sollte. Ich denke es ist angemessen gewesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ricochet am 23. April 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Tja, Rezensionen sind schon etwas Lustiges. Dem einen gefällt's nicht, weil es das Gleiche wie in den ersten beiden Veröffentlichungen ist... dem anderen missfällt die Veränderung. Wodurch schon "offenbart" wird (Ha, was für ein Wortspiel!), wie schwer es ein Autor hat, wenn mindestens das Erstlingswerk einfach Maßstäbe gesetzt hat. Meine Meinung: Ja, das eine oder andere nutzt sich ab. Ja, nicht alle "Neuerungen" sind der totale Burner (war es aber beim "Manifest" auch schon nicht). Ja, die ganz grandiose Idee á la falsch zugeordnete Zitate fehlt diesmal. Ja, das mit den Pinguinen wird etwas zu sehr ausgereizt. Aaaaber: Ich hab mich über vier Stunden (oder wie lang ist das Teil?) sehr gut unterhalten gefühlt, wieder mehrfach laut gelacht und mich selten bis nie gelangweilt. Kurz: Immer noch mit das Beste, was das Genre ("Humoristischer Kleinkünstler mit sprechendem Tier" oder so) derzeit zu bieten hat.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pat am 22. April 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das dritte Buch unterscheidet sich von den anderen beiden. Während im ersten Teil bis auf den Einzug des Kängurus in die Wohnung des Kleinkünstlers so gut wie keine Änderung an den grundsätzlichen Voraussetzungen geschah, man die Kapitel quasi in willkürlicher Reihenfolge lesen konnte, hat sich bis zum dritten Teil eine durchgehende Geschichte entwickelt.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert: das 1. Buch der Offenbarung, das 2. Buch der Offenbarung und einen Anhang.

[Achtung Spoiler]

1. Buch der Offenbarung:
Der Anfang war mir etwas zu langweilig und melancholisch. Da das Känguru zu Ende des Känguru-Manifests abgeschoben wurde, lebt Marc-Uwe wieder allein in seiner Berliner Wohnung und ist einsam.
Als das Känguru wieder auftaucht, ist es aber sehr ähnlich zum Prinzip der ersten beiden Teile. Das Känguru ist Kommunist und stellt als solcher den Kapitalismus in all seinen alltäglichen Auftritten in Frage, erklärt zum Beispiel einem Obsthändler, wie falsch es ist, dass er für seine Waren Geld verlangt und tut in einer Talkshow seine Meinung zum Unterschied zwischen linkem und rechten Terror kund:
"Doch, doch [...] Es gibt einen Unterschied. Die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos anzünden ist schlimmer. Denn es hätte mein Auto sein können. Ausländer besitze ich keine."
(Kling, Marc-Uwe: Die Kängur-Offenbarung. Der Känguru-Chroniken dritter Teil. Berlin 2014, S. 146)

2.
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62 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Grobi Schalke am 11. März 2014
Format: Taschenbuch
Ich will es mögen! Aber ich muss bedauerlicherweise sagen, dass die „Känguru-Offenbarung“ tatsächlich der schwächste Band der „Trilogie“ ist. Dabei möchte ich Marc-Uwe Kling keinesfalls unterstellen, nur Geld verdienen zu wollen. Obwohl…. Wie sagt er selbst so schön in dem Buch? „Gibt es einen vierten Teil? Nur wenn ich keine anderen Ideen habe und dringend Geld brauche.“
:-)
Wenngleich es seiner Kunstfigur entspricht, phlegmatisch und gelangweilt rüberzukommen, kenne ich doch keinen Künstler, der sich im Rampenlicht zurückhaltender und bescheidener gibt. Allein ums Geldverdienen ging es hier wohl eher nicht.
Dreimal hintereinander bei 100 Prozent zu landen war wohl dennoch wenig wahrscheinlich.

Tatsächlich greift Kling in der Känguru-Offenbarung erstaunlich oft auf Spitzen früherer Veröffentlichungen zurück. Was vermutlich gewollt ist, wirkt jedoch vielmehr gewollt.
Auch die Dialoge besitzen häufig nicht den intellektuellen Feinschliff, den man von ihm gewohnt ist; sie wirken konstruiert (klar, das sind sie ja auch – aber bestenfalls sollte man den Gedanken daran beim Hören verlieren) und der Verlauf einiger Episoden ist - gerade zum Ende hin - doch recht wirr.
Eher flach sind die Psychiaterschwenke, die Wortbedeutungsvertauschungen ala erotisch statt ironisch und die Star-Wars-Anspielungen.

Alles in allem gehen Kling leider auch ein wenig die Persönlichkeiten seiner Protagonisten verloren. Wo ist die hinterhältige Liebenswürdigkeit des Kängurus hin? Warum blafft es ständig rum? Versucht es mit Lautstärke zu überspielen, was an leisen Tönen fehlt?
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