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Die Kälte des Weltraums. Science-fiction- Roman.
 
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Die Kälte des Weltraums. Science-fiction- Roman. [Broschiert]

Herbert W. Franke
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 200 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag KG (April 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518374907
  • ISBN-13: 978-3518374900
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 10,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 573.253 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Mechanik des Krieges 12. November 2004
Format:Broschiert
Es ist schon erstaunlich, wie es Herbert W. Franke gelingt, auf gerade einmal 150 Seiten eine Geschichte zu entwickeln, die den Leser dermaßen spannend und kurzweilig auf eine Ebene ethischer Überlegungen zu hieven vermag.

Die Erde gilt nach einem vernichtenden Weltkrieg als unbewohnt und unbewohnbar, sie existiert gewissermaßen bloß noch als eine halb melancholische, halb zynische Reminiszenz an die Herkunft des Menschen. Doch im Innersten der Berge, tief vergraben unter Eis und Gestein, setzt sich die einmal entfesselte Mechanik der blinden Gewalt in den Gruppierungen abgestumpfter Höhlenbewohner noch nach Jahrhunderten fort. Da ist es fast schon eine logische Konsequenz, dass ein durch technische Hilfsmittel konservierter und neu belebter Ex-Führer, die Chance wittert, seinen Krieg nun doch noch endgültig zu gewinnen ...

Am Beispiel einiger Individuen, die aufs Unrühmlichste in die Propagandamaschinerie der alten Regierung verwickelt gewesen sind, werden nun die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten durchgespielt, einen solchen Vernichtungsfeldzug zu stoppen. Und eins wird dabei deutlich: eine wie auch immer zu konkretisierende Ethik bedarf neben der Einsicht in die Zusammenhänge ebenso der entschlossenen Handlungsbereitschaft.

Diese Problematik spannungsreich zu vermitteln, ist das Verdienst eines souveränden Autors, dem es glückt, in den Figuren seiner Geschichte den Funken der Individualität zu entzünden. Das einzige Ärgernis dieses Buches besteht für mich darin, dass es bis heute nicht für den Film entdeckt wurde, denn es ist geradezu filmisch geschrieben, und das im allerbesten Sinne.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Mit prägnanter, knapper, vielleicht manchmal etwas zu nüchterner Sprache entwirft der Autor wieder einmal ein düsteres, äusserst pessimistisches Bild der Zukunft. Der Segen des technologischen Fortschritts wandelt sich in Frankes Romanen immer wieder zum Fluch, indem er die technokratische Manipulation ganzer Völker ermöglicht. Gleichzeitig bleiben die von Franke dargestellten Personen oft skizzenhaft, unvollständig, geradezu leer, und bieten so einerseits paradoxerweise dem Leser die Möglichkeit, sich in ihnen wiedererkennen zu können; andererseits transportieren sie das mit überwältigender Stärke empfundene Gefühl der Winzigkeit und Ohnmacht des Einzelnen im Angesicht der Maschinerie.

Meiner Meinung nach einer der am meisten unterschätzten Autoren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
heißkalter Krieg 26. November 2003
Von sf-jens
Format:Broschiert
Nach 200 Jahren Kälteschlaf erwacht eine Gruppe Menschen in einer Zukunft, in der alles auf der Erde zerstört und unbewohnbar scheint. Nur ein paar tausend Menschen hatten die Katastrophe im Weltraum überlebt, die dazu führte. Doch diese Überlebenden klagen nun die erwachten Schläfer an, dafür verantwortlich zu sein.
Der Roman ist kurz und überaus düster. Von Anfang bis zum Ende herrscht eine sehr melancholische und finstere Stimmung vor. Hinzu kommen recht unübersichtliche Wechsel der erzählenden Personen, was gelegentlich ein wenig verwirrt und den Lesefluß stört.
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