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Die Käferfrau: Roman
 
 
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Die Käferfrau: Roman [Taschenbuch]

Mika Frankenberg
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423212705
  • ISBN-13: 978-3423212700
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.056.396 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mika Frankenberg
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein packender Roman und eine Heldin, die man garantiert nicht vergessen wird!«
Literatur-Report Februar 2009

»Herrlich frech geschrieben.«
TV Movie Nr. 4/2009

»Wer mit der Genre-Kombination von Psychothriller, Krimi und Liebesgeschichte nicht überfordert ist, wird an der schrägen Hauptfigur und ihrer obstrusen Gedankenwelt viel Freude haben.«
Hörzu 14.02.2009

»›Die Käferfrau‹- Mika Frankenbergs witziger Thriller mit Tiefgang.«
Kurier 01.02.2009

»Mit einer guten Portion Sarkasmus und herrlich ironisch macht sich die Protagonistin daran, einen Todesfall aufzuklären. Und entdeckt dabei jede Menge über sich selbst. Absolut lesenswert!«
Anzeiger für Harlingerland 29.01.2009

»Es ist ein Vergnügen, diese spannende und gut gemachte Geschichte zu lesen.«
Heike Rau, leselupe.de 28.01.2009

»Ein spannender und fesselnder Roman, bei dem einem die Heldin trotz Kratzbürstigkeit immer mehr ans Herz wächst.«
Tips 14.01.2009

»Spannende und witzige Unterhaltung.«
tz, München 13.01.2009

»Mit ›Die Käferfrau‹ ist Mika Frankenberg ein ebenso spannender wie lesenswerter Roman gelungen.«
Schaumburger Zeitung 05.01.2009

»Viel mehr überzeugt den Leser der verstörende, aber keinesfalls um Mitleid heischende Rückblick auf eine Kindheit, die keine Idylle kennt. Was man unter normal versteht, lehrt uns dieses Buch, ist relativ und zuweilen alles andere als alltäglich.«
Krimikiste 31.12.2008

»Mika Frankenberg ist ein spannender und unterhaltsamer Roman gelungen, der Krimi, Thriller und Liebesgeschichte in einem ist.«
DB Welt März 2009

»Der Roman ist spannend und mit überzeugender Anschaulichkeit erzählt. Er vermittelt dabei interessante kritische Einblicke in familiäre und behördliche Problemfelder sowie den Wissenschafts- und Pharmabetrieb.«
Klaus Weimann, Radio Darmstadt, Augenweide - von Büchern und Bildern 25.03.2009

»Mika Frankenbergs packender und äußerst unterhaltsamer Roman ist zugleich psychologischer Thriller, Frauenroman, Wissenschaftskrimi und Liebesgeschichte in einem.«
Ludwigsburger Wochenblatt 29.10.2009

Kurzbeschreibung

Dörte Martens arbeitet bei einem Pharmaunternehmen, ist spezialisiert auf die Forschung mit Käfern und hat für zwischenmenschliche Beziehungen nicht viel übrig. Ihre scharfe Zunge hält ihr unerwünschte Bekanntschaften auch zuverlässig vom Leibe. Eines Tages soll sie einige Käfer identifizieren, die man auf einer Leiche gefunden hat, und wird misstrauisch: Sie weiß, dass es diese sehr seltene Käferart in Europa nur in dem Institut, an dem sie arbeitet, gibt. Wie kamen die Käfer auf die Leiche? Und warum fängt ihr Chef auf einmal an, Nachforschungen über ihre persönliche Vergangenheit anzustellen und sie unter Druck zu setzen? Sie beschließt, sich den Gespenstern aus ihrem früheren Leben zu stellen. Dann trifft sie unverhofft einen Mann wieder, der sie seltsamerweise zu lieben scheint. Was ihre Verdrängungsmechanismen vollends durcheinanderbringt.


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Kundenrezensionen

3.4 von 5 Sternen
Dieser Artikel wurde noch nicht veröffentlicht und ist nicht zur Rezension qualifiziert. Die gezeigten Rezensionen sind von anderen Formaten dieses Artikels.
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die Diagnosen, die Dörte attestiert werden sind beeindruckend: Somatisierungsstörung, autistische Züge, antisoziale Persönlichkeit, stark narzisstisch und schizoide Züge. Nichtsdestotrotz ist Dörte hochintelligent und schafft es binnen kürzester Zeit sich als Biologin, mit Schwerpunkt Käfer, sich einen Arbeitsplatz in einem renommierten Pharma-Konzern zu sichern. Ihr Leben beginnt allerdings aus den Fugen zu geraten, als ein Pathologe sie um Rat bezüglich einer seltenen Käferart bittet, die auf einer Leiche gefunden wurde. Der Tote gehörte zum Institut an dem Dörte tätig ist und die Käfer sind eine seltene, madagassische Art, die in Deutschland ebenfalls nur in dem Pharma-Konzern vorkommt. Ist Dörtes Arbeitgeber in finstere Machenschaften und obskure Geschäfte verwickelt? Und sucht der Russe, der Dörte augenscheinlich liebt, wirklich nur aus emotionalen Gründen die Nähe der hübschen, aber widerspenstigen Biologin? Dörte droht sich in einem Netz aus Verschwörung und Verfolgungswahn zu verstricken'

'Die Käferfrau' ist ein amüsanter, fesselnder Unterhaltungsroman der Schriftstellerin Mika Frankenberg und wurde mit einem Literaturstipendium des Landes Hessen gefördert. Der Roman lebt durch die originelle, freche Charakterisierung der Protagonistin, welche die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. Dabei schiebt die Autorin immer wieder Episoden aus Dörtes Vergangenheit ein, an die sich die Heldin erinnert und dadurch authentischer wird. Besonders die Akten und der Schriftverkehr zwischen dem Jugendamt und Dörtes Pflegeeltern kündet von einer gewissenhaften Recherche der Verfasserin, die sich sehr viel Mühe bei der Ausformulierung des Plots gegeben hat. Schlussendlich geht es allerdings mehr um die dubiosen Geschäfte von Pharma-Firmen, als um Insekten und Käfer. Daher könnten Titel und Klapptentext leicht missverstanden werden. Der Schreibstil von Mika Frankenberg ist leicht verständlich, flüssig und sehr unterhaltsam, ohne anspruchslos oder platt zu wirken. Trotz seiner humorvollen und teils satirischen Ausrichtung besitzt die Geschichte viel Gehalt und beschäftig den Leser noch nachhaltig. Käferfans werden vermutlich enttäuscht sein, dass die kleinen Krabbler nur Staffage sind, doch wer Lust hat auf einen packenden und witzig geschriebenen Pharma-Thriller mit einer skurrilen Persönlichkeit als Protagonistin ist hier goldrichtig.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut lesenswert! 21. Januar 2009
Von reader
Format:Taschenbuch
Ja, ein Kriminalroman ist es auch, und die gespannte Erwartung des Lesers richtet sich auf die Aufklärung eines verdächtigen Todesfalls, bei dem so manches dafür spricht, dass hier jemand, der zu viel über die Machenschaften im Pharmabereich wusste, auf raffinierte Weise aus dem Wege geräumt wurde.

Doch die an der Aufklärung interessierte Ich-Erzählerin macht am Ende ähnlich enttäuschende Erfahrungen wie gelegentlich mit den Mächtigen Venedigs der Commissario der Donna Leon. Mit dieser kann die Autorin, was die Kriminalhandlung betrifft, durchaus konkurrieren.

Darüber hinaus aber handelt es sich um die faszinierende Geschichte der Selbst- und Welterkundung einer intelligenten und herrlich ironischen, gelegentlich sarkastischen Ich-Erzählerin, deren Forschungsarbeit bei einer Pharmafirma wie auch die Suche nach der verlorenen Kindheit sie zu verstörenden Entdeckungen über die Kälte privater und gesellschaftlicher Verhältnisse führt, ganz unerwartet aber auch zu den Erfahrungen von Liebe, Solidarität und Freundschaft. Absolut lesenswert!
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Format:Taschenbuch
Wer die Schönheit der deutschen Sprache liebt, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Keine eleganten Satzkonstruktionen und keine aufwendigen Reflexionen. Nein - große Literatur ist das nicht. Vielmehr handelt es sich um niedergeschriebene Gedanken und Dialoge. Aber es funktioniert! Es gelingt der Autorin, eine recht interessant konstruierte Geschichte zu erzählen und die komplizierte Persönlichkeit der Protagonistin zu zeichnen, während die anderen Charaktere jeweils mit nur wenigen Sätzen sehr treffend dargestellt werden.
Andererseits ist auf dem Klappentext zu lesen: "Ein spannender und sehr witziger Roman mit einer (Vorsicht!) äußerst kratzbürstigen Heldin". Nun ja, witzig war dieses Buch an keiner Stelle und die Heldin ist eine paranoide Frau mit Wahrnehmungsdefiziten (oder wie man neudeutsch sagen würde: mit einer Vollklatsche), eine Person, die man nur sehr ungern in seinem Bekanntenkreis hätte, mit der man möglichst nicht zusammenarbeiten möchte.
Als sehr positiv ist hingegen anzumerken, dass das naturwissenschaftliche (meist biologische) Beiwerk dieses Buches - im bedauerlichen Gegensatz zu den allermeisten andern Romanen - richtig und präzise dargestellt wird. Hier werden dem Leser wissenschaftliche Zusammenhänge und Theorien sowie teilweise komplizierte Methoden ebenso kurz wie verständlich nahe gebracht. Vielleicht sollte die Autorin darüber nachdenken, auch einmal Sachbücher zu schreiben.
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