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Die Jury: Roman Taschenbuch – 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 620 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 45. Aufl. (2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453061187
  • ISBN-13: 978-3453061187
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,5 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.644 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Kurz und knapp sind die meisten von John Grishams Buchtiteln: "Der Gefangene", "Das Urteil", "Der Anwalt", "Das Testament". Sie lassen bereits erahnen, dass der 1955 geborene Autor Jurist ist. John Grisham lebte in den 80er-Jahren als niedergelassener Anwalt in Southaven, Mississippi, und genau diese Tätigkeit brachte ihn schließlich zum Schreiben. Ein Vergewaltigungsfall mit einem minderjährigen Opfer ließ ihn nicht mehr los. So entstand sein erster Roman, "Die Jury", den er neben einem 12- bis 14-stündigen Arbeitstag vorwiegend in der Nacht verfasste. Diesem ersten Bestseller sind seither weitere Thriller gefolgt, die ebenfalls die Bestsellerlisten stürmten.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Grisham hat 25 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und vier Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia und Mississippi.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

1 Billy Ray Cobb war der jüngere der beiden Rednecks. Als Dreiundzwanzigjähriger hatte er bereits drei Jahre im Staatsgefängnis bei Parchman verbracht - Besitz von Rauschgift mit der Absicht, es zu verkaufen. Die sechsunddreißig Monate in der Strafanstalt stellten den hageren, zähen Billy Ray auf eine harte Probe, aber er überlebte, indem er ständig Stoff vorrätig hielt: Er tauschte ihn gegen andere Dinge ein und schenkte ihn gelegentlich den Schwarzen oder bestimmten Wärtern, um ihren Schutz zu genießen. Nach seiner Entlassung stieg er wieder ins Drogengeschäft ein und verdiente so gut, daß er jetzt, etwa ein Jahr später, zu den wohlhabenderen Rednecks in der Ford County zählte. Er war Geschäftsmann mit Angestellten, Terminen und so weiter; allerdings zahlte er keine Steuern. Der Ford-Händler drüben in Clanton kannte ihn seit langer Zeit als einzigen Kunden, der bar bezahlte. Sechzehntausend Dollar für einen Pickup-Kleinlieferwagen, Spezialanfertigung, Allradantrieb, kanariengelb, Luxusausstattung. Die verchromten Felgen und breiten Rennreifen entstammten einem Deal; die Konföderiertenfahne am Rückspiegel hatte Cobb während eines Ole-Miss-Footballspiels einem betrunkenen Studenten gestohlen. Der Pickup stellte seinen kostbarsten Besitz dar. Er saß nun auf der Ladeklappe, mit einem Joint zwischen den Lippen, trank ein Bier und beobachtete, wie sich sein Freund Willard das schwarze Mädchen vorknöpfte. Willard war vier Jahre älter und ein Dutzend Jahre langsamer. Er galt im großen und ganzen als harmloser Kerl, der nie in ernste Schwierigkeiten geriet und nie längere Zeit im Knast saß - nur dann und wann eine Nacht in der Ausnüchterungszelle, nichts Besonderes. Wenn man ihn nach seinem Beruf fragte, bezeichnete er sich als Holzarbeiter, doch der schmerzende Rücken hielt ihn vom Wald fern. Er verdankte den Bandscheibenschaden der Arbeit auf einer Bohrinsel irgendwo im Golf. Die Ölgesellschaft hatte ihm damals eine großzügige Abfindung gegeben, die jedoch in die Binsen ging, als sich seine Frau von ihm scheiden ließ. Derzeit arbeitete er für Cobb - Billy Ray zahlte zwar nicht viel, aber er hatte immer Dope. Zum erstenmal seit Jahren konnte sich Willard jederzeit Nachschub beschaffen. Und er brauchte eine Menge, seit er an den Rük-kenschmerzen litt. Das Mädchen war zehn und klein für sein Alter. Es lag auf den Ellenbogen aufgestützt, die Arme mit einem gelben Nylonstrick gefesselt. Die Beine waren auf groteske Weise gespreizt: der rechte Fuß an den Stamm einer kleinen Eiche gebunden, der linke an den schiefen Pfosten eines alten, vernachlässigten Zauns. Das Seil schnitt der Schwarzen in die Haut, und Blut tropfte aus den Wunden. Das eine verquollene Auge im blutigen Gesicht blieb geschlossen, und das andere konnte sie nur halb öffnen, um den zweiten Weißen auf der Ladeklappe des Wagens zu erkennen. Sie blickte nicht zu dem Mann über ihr. Er keuchte, schwitzte und fluchte. Er tat ihr weh. Als er fertig war, schlug er sie und lachte, und der zweite Mann lachte ebenfalls. Dann grölten sie zusammen, rollten wie zwei Verrückte durchs Gras und lachten noch lauter. Das Mädchen drehte den Kopf zur Seite, schluchzte und versuchte, leise zu sein. Es fürchtete, erneut geschlagen zu werden, wenn es laut weinte. Die Männer hatten der Schwarzen gedroht, sie umzubringen, wenn sie nicht still wäre. Schließlich verstummte das irre Gelächter. Die beiden Männer setzten sich auf die Ladeklappe, und Willard reinigte sich mit dem blutbesudelten, schweißfeuchten T-Shirt der Negerin. Cobb reichte ihm ein kaltes Bier aus dem Kühlfach und sprach über die Hitze. Sie beobachteten die Kleine, während sie zitterte und stumm Tränen vergoß.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Timo Becker am 23. September 2009
Format: Taschenbuch
Die zehnjährige, dunkelhäutige Tonya Hailey wird von den zwei Weißen James Willard und Billy Cobb erniedrigend mißhandelt und vergewaltigt; sie überlebt die Torturen schwer gezeichnet. Da die Täter sogar mit ihrer Tat noch prahlen, dauert es nicht lange bis zu ihrer Ergreifung und zum Prozess. Carl Lee Hailey, Vater der kleinen Tonya, nimmt die Sachen in die eigene Hand. Er besorgt sich eine Waffe von einem Freund, versteckt sich im Gerichtshaus und wartet bis die beiden Vergewaltiger vom Gerichtssaal zurück ins Gefängnis geführt werden. Mit dem Maschinengewehr schießt er wild um sich, beide Vergewaltiger sind tot. Nun wird ihm der Prozess gemacht - kann sein Freund und Anwalt Tyler Brigance Carl Lee ihn vor der Strafe schützen?

Die Story reißt den Leser mit. Mat hat Sympathien für den wüten Vater, der Gerechtigkeit sucht - auf der anderen Seite gibt es Regeln, an die sich jeder zu halten hat. Wo käme man hin, wenn jeder die Sachen in die eigene Hand näme?
Dieser spannende Konflikt zieht sich durch das ganze Buch. Die Konstellation, dass ein Duneklhäutiger zwei Weiße ermordet hat, hetzt die Weiße und Dunkelhäutige aufeinander auf. Die National Association for the Advancement of Colored People, NAACP, versucht sich einzumißen, eine Divison Ku-Klux-Klan bildet sich im kleinen Clanton.

Das erste Grisham-Buch bietet einen tollen Einblick in das amerikanische Rechtssystem und wirft schwierige Gewissenskonflikte auf. Die neuen Grishams wie der Anwalt sind schneller, spannender - aber auch oberflächlicher. Von mir gibt es für dieses interessante Buch vier Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oehler VINE-PRODUKTTESTER am 25. Februar 2010
Format: Taschenbuch
Tonya Hailey, ein zehnjähriges, schwarzes Mädchen, wurde von zwei betrunkenen, weißen Männern brutal vergewaltigt und missbraucht. Wenige Tage später erschießt Tonyas Vater Carl Lee Hailey die beiden Täter im Gerichtsgebäude, in dem sie zu einer ersten Anhörung vorgeführt wurden. Das Gerichtsverfahren, dass kurz darauf gegen ihn eingeleitet wird, gerät zu einem wahrhaftigen Sensationsprozess, denn der Ort dieser Handlung ist die Kleinstadt Clanton im amerikanischen Bundesstaat Mississippi, eine jener Gegenden, in denen ein Schwarzer noch heute damit rechnen muss Nigger genannt zu werden. Als Schwarzer, der es wagt, im amerikanischen Süden Lynchjustiz an den weißen Peinigern seiner Tochter zu üben, erwartet Carl Lee Hailey unweigerlich das Todesurteil. Der gerade frisch von der Universität gekommene junge Anwalt Jake Brigance übernimmt diesen Fall. Der Staatsanwalt ist ebenso ehrgeizig wie er selbst und macht es nicht einfach für den jungen Anwalt. Hinzu kommen noch eine teils rassistisch eingestellte Jury und der für tot gehaltene Ku-Klux-Klan. Jedoch schafft es Jake Brigance, zusammen mit der Jura-Studentin Ellen Roark, dem erfahrenen Scheidungsanwalt Harry Rex Vonner und seinem Lehrer Lucien Willbanks die Jury zu überzeugen, dass diese den Angeklagten Carl Lee Hailey unter großem Beifall aller anwesenden Schwarzen freispricht.
John Grisham schildert in seinem Buch (wenn mich nicht alles täuscht handelt es sich hierbei auch um sein Erstlingswerk und natürlich wurde dieser Roman auch längst schon verfilm) einen unheimlich spannenden Mordprozess nicht nur aus der Perspektive des Gerichtssaals, sondern führt den Leser auch hinter die Kulissen.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Januar 2000
Format: Taschenbuch
Mit "Die Jury" (im englischen Original "A Time To Kill") gelang John Grisham der Thriller, den ich als seinen Allerbesten bezeichnen würde. Grisham erzählt die Geschichte eines zehnjährigen schwarzen Mädchens, das von zwei Weißen brutal mißhandelt und vergewaltigt wird. Der Vater des Mädchens erschießt die beiden Täter noch im Gerichtssaal. Der junge Anwalt Jake Brigance übernimmt die Verteidigung des Mannes. Richter und Staatsanwalt sind weiß, die Jury gemischt, der Täter ist schwarz. Grisham schildert eindringlich, spannend und fundiert den Prozeß, das Bemühen um die Wahrheitsfindung - war es Gerechtigkeit oder eiskalte Rache. Im Örtchen Clanton bleibt es unterdessen nicht still. Schwarze gehen für den Vater auf die Straße - der Ku-Klux-Clan aber fordert die Höchststrafe und setzt Gewalt ein. Die Jury aber soll unabhängig bleiben und wird von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Mit viel Spannung und dem profunden Blick als Kenner des amerikanischen Rechtssystems entwarf Grisham eine Story, die einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Krümel am 18. Dezember 2011
Format: Taschenbuch
'Die Jury' fand ich in erster Linie langatmig, wodurch kaum Spannung aufkommen wollte. Ich habe bereits zwei andere Grisham-Romane gelesen und fand beide viel stärker als 'Die Jury'. Die Story ist zu sehr gestreckt und mit unwichtigen Details gespickt, wobei es mir zu wenig um den eigentlichen Fall ging. Besonders die ersten zwei Drittel des Buches ziehen sich ganz schön. Als dann endlich der Prozess beginnt, wird die Geschichte etwas flotter und interessanter, jedoch hatte ich mir davon einiges mehr versprochen. Ich habe noch auf einen großen Knalleffekt und eine Wende gewartet, die jedoch leider ausgeblieben ist.
Das Buch ist jedoch, wie man von Grisham gewohnt ist, gut geschrieben. Zudem ist es witzig und ironisch, was den Leser zwar immer wieder zum Schmunzeln bringt, jedoch auch nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass die Geschichte schlichtweg auf zu viele Seiten gestreckt wurde. Die Charaktere sind überwiegend ebenfalls gut ausgearbeitet und machen die Geschichte interessant.
'Die Jury' muss man wirklich nicht gelesen habe, da sollte man lieber zu einem anderen Grisham greifen.
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