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Die Judenbuche. Ein Sittengemälde aus dem gebirgigten Westfalen [Gebundene Ausgabe]

Annette von Droste-Hülshoff
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

31. Juli 2006
Die Szene ist in einem westfälischen Dorf in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Unter den Dorfbewohnern herrscht Hochmut, kleinere und größere Straftaten sind an der Tagesordnung. Friedrich Mergel, die Hauptfigur dieser bekanntesten Novelle der deutschsprachigen Literatur, erschlägt im Streit den Juden Aaron und flieht. 28 Jahre später kehrt er in seine Heimat zurück und erhängt sich am Ort des Verbrechens, an der so genannten Judenbuche, an der steht: -Wenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast-.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 79 Seiten
  • Verlag: Anaconda (31. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866470509
  • ISBN-13: 978-3866470507
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 489.646 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Annette von Droste-Hülshoff zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen und Dichterinnen(1797 bis 1848). Zu ihren wichtigsten Werken zählt -Die Judenbuche-.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas für Zwischendurch 24. August 2008
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Judenbuche" ist eine relativ kurze, krimiähnliche Erzählung mit Neigungen zum Schauerroman. Sie ist gut zu lesen, aber nichts weltbewegendes. Man bekommt einen Einblick, und auch nicht mehr, in das Verhältnis zwischen den damaligen Schichten zueinander und die Rolle der Juden darin. Die Sprache ist präzise und schnörkellos. Fazit: Eine nette Lektüre für Zwischendurch, um den eigenen Kanon der deutschsprachigen Literatur zu vervollständigen.
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Von Pj TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Judenbuche liest sich schnell - ihre Stärke ist die Beschreibung der menschlichen Beziehungen. Diese werden sehr gut aufgebaut und entwickelt und man wird selbst in den Bann der Verflechtungen und Verwicklungen gezogen - man leidet mit der Mutter, die ihren Sohn an den schlechten Oheim verliert mit; man ist gespannt was aus dem unbekannten armseligen Johann wird; man gruselt sich mit den Bauern über die unbekannten Holzdiebe. Gerade die Mutter-Sohn Beziehung erscheint umfassend gültig - sie liebt ihn, sie leidet, sie will das Beste für ihn - ganz egal wie er sich entwickelt. Auch der Gutsherr und die Dorfbewohner, die als Gemeinschaft die Armen und Verlorenen stützen erscheinen auf realistische weise gut und auch wünschenswert vorbildlich.

Was leider aus meiner Sicht schwach ist ist die "Haupthandlung" rund um die Judenbuche. Hier schafft es Droste Hülshoff nicht, den Leser in Spannung zu versetzen. Ganz im Gegenteil, genau der Teil der Geschichte erscheint geradezu unlogisch und aufgepropft und das Ende wirkt sehr künstlich. Kein Vergleich mit "Die Schwarze Spinne" von Gotthelf in der das mystische Grauen ein Dorf im Bann hält oder - etwas realer - "Das Amulett" von Conrad Ferdinand Mayer
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5.0 von 5 Sternen Eine der besten Novellen der deutschen Sprache 31. Juli 2011
Von M. Metzig
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen und zwischendurch den Atem angehalten, so sehr fesselte mich diese Geschichte. Für Freunde der klassischen Literatur ein absolutes Muss. Natürlich nichts für Pubertierende, die nur noch Lesefreude in Gewaltorgien finden. Die Judenbuch ist ein Buch mit Stil und wahre Könnerschaft der deutschen Sprache.
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