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Die Jazzmusiker und ihre drei Wünsche Gebundene Ausgabe – September 2007


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag; Auflage: 2 (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150106532
  • ISBN-13: 978-3150106532
  • Größe und/oder Gewicht: 17,7 x 3,2 x 21,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 324.512 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von schiko am 14. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Eine echte Entdeckung, nach der nicht gesucht wurde (die Engländer haben das schöne Wort "serendipity" für so was!): Tolle, ungestellte Fotos und tiefe Einsichten in die Psychen hervorragender Jazz-Musiker, kombiniert mit einer Kurzbiographie der "grande dame"; was will man mehr? Nur, daß man hierfür schon wieder knapp 35 Schleifen abdrücken muß - warum sind Bücher eigentlich so teuer geworden? - stößt mir etwas sauer auf; daher der "Sternabzug". Am Buch an sich gibt es überhaupt nichts zu kritteln!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mr. O am 5. Dezember 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Bei diesem Buch handelt es sich um ein kleines Wunder. Die Fotos und die auf einer Schreibmaschine getippten Wünsche von 300 Musikern galten lange als verschollen. Nachdem sie nun endlich aufgetaucht sind, erlauben Sie einen etwas privateren Blick auf viele Jazzgrößen und vermitteln zugleich einen Eindruck von de gelösten Atmosphäre in den verschiedenen Domizilen der Baronin, die sie freimütig Jazzern immer wieder zur Verfügung stellte (Monk lebte dort 9 Jahre). Allein die lockeren Fotos sind faszinierend (z. B. Monk tanzt zu irgendeiner Musik). Kauftipp für jeden Jazzfan.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. Februar 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Die Liebe zum Jazz trieb die junge Britin früh in die Metropole New York, wo die Adelige aus dem Hause Rothschild den Rest ihres Lebens verbringen sollte. In dunklen Bars und Clubs, aufmerksam den Pionieren eines neuen, über Jahrzehnte diskriminierten Genres lauschend, unsichtbar und dennoch vieles zusammenhaltend. Charlie Parker nahm in ihrer Wohnung Zuflucht, weil er nicht ins Krankenhaus zum Sterben wollte und Thelonious Monk residierte fast ein Jahrzehnt in ihrem berühmten Cathouse, weil es voller Katzen und Jazzmusiker war.

Schon früh begann die Passionata des Jazz, mit einer Polaroidkamera Fotos von denen zu machen, die aus heutiger Sicht fast alle im Pantheon des Jazz ein Zuhause haben. Von den fünfziger bis zu ihrem Tod in den achtziger Jahren blieb sie bei ihrem einfachen wie bestechenden Konzept: Sie fotografierte und fragte die auf Zelluloid gebannten Protagonisten des Jazz nach ihren drei wichtigsten Wünschen. Die Fotos sind allesamt einzigartige Dokumente von Getriebenen einer Idee, die zärtlich an ihren Instrumenten hängen und deren Blicke stets etwas Flüchtiges haben, wie Menschen, die auf einer heißen Spur sind und nicht abgelenkt werden wollen. Nicht unfreundlich gegenüber der Aufnehmenden, aber eben doch etwas ge- oder verstört, weil sie doch so nah dran sind, an der Idee von etwas Neuem, an einer Fährte von etwas Verwegenem oder an dem Anblick eines Abgrunds, der wiederum eine irrwitzige Idee verbirgt. Abgelichtet vom Skript einer alten, hammerschweren Schreibmaschine sind die Wünsche auf vergilbtes Papier geworfen, wo viel von Ruhm, Frieden, der Freiheit von Diskriminierung, von vielem Geld, von Sex und unbändiger Liebe zu lesen ist.
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