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Die Jazz-Baroness: Das Leben der Nica Rothschild
 
 

Die Jazz-Baroness: Das Leben der Nica Rothschild [Kindle Edition]

Hannah Rothschild , Hainer Kober
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 15,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet
Der Verkaufspreis wurde vom Verlag festgesetzt.

  • Länge: 352 Seiten
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Kurzbeschreibung

Sie ließ das alte Europa, den Glamour und sogar ihre Familie zurück, um in die verruchte Welt von Harlem abzutauchen: Nica Rothschild, die rebellische Baroness und Millionenerbin, wurde zur Schutzpatronin von Jazz-Genies wie Thelonius Monk und Charlie Parker. Ein wildes, unglaubliches Leben – und zugleich ein episches Panorama des 20. Jahrhunderts.
Als im März 1955 die Nachricht vom Tod Charlie Parkers New York erschütterte, hatte die Presse ihren Skandal: »Bop-König stirbt im Appartment reicher Erbin«. Wer war diese Frau, in deren Hotelsuite das Saxophon-Genie seine letzten Stunden verbrachte? Die mit Thelonius Monk oder Miles Davis in ihrem weißen Bentley Cabrio nachts von Jazzclub zu Jazzclub fuhr und als »Neger-Hure« beschimpft wurde?
Pannonica Baronesse de Koenigswarter, geborene Rothschild, was schon immer die Rebellin ihrer berühmten Familie gewesen: Sie hatte unter de Gaulle gegen Deutschland gekämpft, war Bomber geflogen und Jeeps gefahren. Nun hatte sie ihr ödes Leben als Diplomatengattin hinter sich gelassen und in New York eine neue Leidenschaft entdeckt: Die Millionen-Erbin half den schwarzen Musikern mit Geld und großem Herz, sie kümmerte sich um Kranke, sorgte für Auftrittsgenehmigungen – und wurde so zur Schutzpatronin des Bebop. Jazzgenies von Monk bis Horace Silver widmeten ihr eigene Songs. Und Clint Eastwood setzte ihr in »Bird« ein filmisches Denkmal.
Hannah Rothschild erzählt das stürmische Leben ihrer Großtante von der Kindheit in englischen Schlössern, der abenteuerliche Flucht vor den Nazis und den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs bis zu den Abgründen des schwarzen Amerika der sechziger Jahre. Eine faszinierende Biographie – und zugleich die unglaubliche Geschichte einer weltberühmten Dynastie.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hannah Rothschild ist Regisseurin zahlreicher BBC-Dokumentarfilme und Reporterin, u.a. für „Vanity Fair“, „The Times“ oder „New York Times“. Zudem arbeitet sie als Senior Editor at Large für Harpers Bazaar. Ihre Dokumentation über ihre Großtante Nica Rothschild unter dem Titel „The Jazz Baroness“ wurde von der Kritik gefeiert – für Stephen Frears ist der Film „schlicht brilliant“. Hannah Rothschild lebt in London.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 11752 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: eBook Berlin Verlag (12. November 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00D1812VY
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #69.455 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die jüdische Familie Rothschild war mir aus der Geschichte ein Begriff. Jetzt war angekündigt, dass ein Familienmitglied über ihre totgeschwiegene Großtante Nica Rothschild eine Biografie schreibt. Meine Neugier war geweckt. Schließlich fand ich beim Lesen dann allerdings eine etwas andere Biografie als ich sie mir vorgestellt hatte.

Die Autorin schreibt über die Schwierigkeiten die sie innerhalb ihrer Familie bekam, als sie hörten was Hannah Rothschild plant. Sogar Drohbriefe hat sie im Vorfeld erhalten. Aber von Anfang an war die Autorin fasziniert von der Person ihrer Großtante. Sie wollte verstehen warum diese aus dem "goldenen Käfig" ausbrach und nach Amerika ging. Einige Male trafen sich beide Frauen, aber als Hannah endlich so weit war der Jazz Baroness konkrete Fragen zu stellen, starb Nica kurz vorher. Also war Hannah gezwungen auf anderem Weg Informationen für eine Biografie ihrer Großtante zu besorgen.

Was nun tatsächlich aus dieser Biografie geworden ist, ist für mich zu gleichen Teilen die Geschichte der Familie Rothschild und daraus sich ergebend, die Beschreibung einer ungewöhnlichen Frau, die als Mutter von fünf Kindern plötzlich alles hinter sich lies und in Amerika für viele schwarze Jazzmusiker Förderin und Gönnerin wurde.

Mindestens ebenso spannend sind Hannahs Ausführungen zur Geschichte der Rothschilds. In Frankfurt begann Mitte des 18. Jahrhunderts der Siegeszug der Bankerfamilie. Sie waren einst so mächtig, dass sie über Krieg und Frieden bestimmten.

Geschichts - und Jazzfreunde dürfen sich auf ein solid recherchiertes Buch freuen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außergewöhnliche Lebenshaltung 21. November 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Es geht auch um „die Rothschilds“, eine er mächtigsten und reichsten Familien Europas. Eine Familie mit vielen Zweigen und so manchem Spleen (wer sonst würde in Teilen das gesamte Leben exotischen Tieren widmen wollen und fast fanatisch tausende von Schmetterlingen weltweit sammeln?).

Eine Familie, der sowohl die Autorin Hannah Rothschild als Nicht der „Baronesse“, als natürlich auch die Hauptperson des Buches selbst, Pannonica („Nica“) Rothschild angehören.

Eine schillernde Frau, deren Lebenslauf wie zweigeteilt vorliegt, ein Buchprojekt, das aus mindestens zwei Gründen von großer Besonderheit ist. Zum einen, weil „man“ nicht über die Familie schreibt. Wogegen Hannah Rothschild klar „verstößt“ und das wiederum hat mit dem Einfluss Nicas zu tun. Jene Tante, von der Hannah Rothschild nicht nur als Person fasziniert war, sondern die auch einen gewichtigen Einfluss auf die Autorin und deren sich entfaltender Lebenshaltung selbst hatte.

„Man lebt nur einmal“.
Und das ganz.
Hier und jetzt.
Auch wenn das bedeutet, irgendwann den „Mainstream“ der Familie fast von jetzt auf gleich zu verlassen, sich vom standesgemäßen Ehemann zu trennen, die Kinder zurücklassen zu müssen und in New York ein komplett anderes, neues Leben in den Jazz-Kellern der Stadt mit den Jazz-Größen der Zeit („Schwarze“, noch schlimmer im Ansehen der Familie) zu gestalten. Eine Person, bei der Hannah Rothschild sehr treffend und differenziert herausarbeitet, dass Reflexion und Nabelschau nicht interessierten, sondern das „leben an sich“ genommen und genossen und gelebt wurde.

„Vielleicht war sie verrückt. Sie hatte einige ziemlich törichte Äußerungen von sich gegeben“.
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4.0 von 5 Sternen Professionell 7. Juli 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Hannah Rothschild schreibt professionell flüssig, man kann das Buch kaum weglegen (ich hatte die englische TB-Ausgabe von Virago).

Das Buch schildert ein einzigartiges Leben - Kindheit in der superreichen Rothschild-Familie, Kriegseinsätze in Afrika und Europa, fünffache Mutter, dann Begleiterin der besten Jazzmusiker der Welt.

Historisch beginnt die Autorin mit Mayer Amschel Rotschild im 18. Jahrhundert und der damaligen Judendiskriminierung in Frankfurt. Die New Yorker Jazz-Zeit nimmt ungefähr zwei Fünftel des Buchs ein. Ihre eigene Rolle und Gefühlswelt beschreibt Hannah Rothschild zu ausführlich (Beispiel: sie setzt sich 2004 in ein New Yorker Café, hört 'Round Midnight per iPad und versucht sich in die 50er Jahre zu versetzen).

Die 280 Seiten erscheinen mir zu kurz - speziell über Pannonica Rotschilds Kriegseinsätze hätte ich gern mehr gelesen und über ihre Bekanntschaften mit anderen Jazzmusikern als Thelonious Monk. Gab es nach der Trennung vom Ehemann noch Liebesverhältnisse zu anderen Männern? Darüber schreibt Hannah Rothschild praktisch nichts, vielleicht auch aus Rücksicht auf die eigene Familie (die Jazzbaronin war ihre Großtante, einige Rotschilds waren strikt gegen das Buchprojekt).

Meine Ausgabe hat einen Rothschild-Stammbaum, ein ausführliches Literaturverzeichnis, ein Schlagwortverzeichnis und eine Liste der Pannonica Rothschild gewidmeten Jazzstücke. Die vielleicht eineinhalb Dutzend Fußnoten erscheinen entweder gar nicht oder auf falschen Seiten und dann teils unvollständig. In der Monk-Doku Straight, No Chaser erscheint die Baronin ganz am Rand.
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