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Die Jakobusbeichte - Brudermord - Historischer Roman: Auf dem Jakobsweg im Mittelalter [Gebundene Ausgabe]

Karl Otto Nouvertné
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

10. Mai 2010
Im tiefsten Mittelalter begiebt sich ein Mann auf den Jakobsweg. Die Gefahren, die am Wegesrand lauern, sind vielseitig... Der Junker eines alten Fürstengeschlechtes gerät durch den Mord an seinem Bruder auf den beschwerlichen und gefahrvollen Pilgerweg zum Grab des Heiligen Jakobus nach Compostela im Nordwesten Spaniens. Dieser Weg wurde ihm als Buße von seinem Pater in der Heimat auferlegt. Die Gattin seines Bruders will ihn jedoch durch Schergen fangen lassen, um ihn der gerechten Strafe zuzuführen. So gerät dieser Bußweg zur Flucht, so lange, bis der Junker, Bernhard mit Namen, sicher sein kann, nicht mehr verfolgt zu werden. In den Wirren des Mittelalters gerät Bernhard in gefährliche Situationen und wird in Kämpfe mit Marodeuren verwickelt. Naturkatastrophen und wildes, einsames Land sind weitere Herausforderungen, denen er sich stellen muss. Aus dem draufgängerischen Junker wird mit der Zeit ein nachdenklicher und hilfsbereiter Mann, der junge Mädchen vor ungewissen Schicksalen bewahrt und letztendlich einen halbwüchsigen Jungen mit auf seinen Weg nimmt, der ihm als heller Kopf aufgefallen ist. Beide erleben unterwegs viele gefährliche Abenteuer. Dieser historische Roman ist ein atemberaubendes Meisterwerk. Der Autor vermag mit Worten stimmungsvolle Bilder des wahren Mittelalters zu zaubern.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
  • Verlag: Verlag DeBehr; Auflage: 1., Auflage (10. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941758403
  • ISBN-13: 978-3941758407
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 892.943 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Der Autor wurde am 31. August 1935 in Solingen geboren. Dort hatten seine Eltern einen kleinen Bauernhof mit all den Tieren, die man sich auf einem Gut vorstellt. Trotz des Krieges hatte er eine schöne Kinderzeit, es gab immer wieder etwas zu entdecken. Als er klein war, wollte er unbedingt Bauer werden, es kam anders. Nach neun Jahren Kühe melken und mit Pferden auf dem Acker arbeiten wechselte er zu den Stadtwerken Solingen, wo er es 36 Jahre lang aushielt. Im Jahre 1982 gründete er die Sektion Solingen des Deutschen Alpenvereins, mittlerweile war er ein begeisterter Bergsteiger. 24 Jahre lang hatte er das Amt des 1. Vorsitzenden inne. Irgendwann hörte er vom Jakobsweg, sein Interesse war geweckt! Mit Freunden aus dem Alpenverein erwanderte er den Pilgerweg von Solingen aus über mehrere Jahre hinweg in Etappen. Mit seiner Partnerin Usch Martin ist er nochmals mit dem Fahrrad in Compostela gewesen. Die Eindrücke und Erlebnisse der beiden Unternehmungen haben ihn so sehr beschäftigt, so dass er zur Feder greifen und seine Gedanken und Erlebnisse niederschreiben musste. Es gibt eine Menge Bücher über den Jakobsweg doch wohl keines, welches diesen historischen Gang so spannend ins Mittelalter verlegt.

Kundenrezensionen

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2.3 von 5 Sternen
2.3 von 5 Sternen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das dunkle Mittelalter und der Jakobsweg 15. Dezember 2010
Von Graphicus
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor gibt an, selbst den Jakobsweg gepilgert zu sein. Die Beschreibung der Örtlichkeiten ist perfekt. Nun zum eigentlichen Romaninhalt. Ich möchte nicht spoilern, daher nur so viel dazu: Mitten in den Wirren des Mittelalters mit all seinen dunklen Seiten wird ein gut betuchter Junker des Mordes an seinem Bruder beschuldigt und macht sich auf die Socken, um den Häschern zu entfliehen. Es wäre ja nicht das Mittelalter, wenn nicht Gefahren genug auf ihn lauern würden. Der Roman zieht einem förmlich zurück ins Anno X...
Das Buch ist echt gut geschrieben. Ich kanns mit ruhigem Gewissen 5fach bepunkten.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eigentlich nicht zu ertragen 16. Juni 2011
Von Hansjack
Format:Gebundene Ausgabe
Gewollt, aber nicht gekonnt. Das Buch verspricht Spannung und einen Einblick ins Leben im Mittelalter. Keines der Versprechen wird gehalten. Am peinlichsten ist die Sprache. Der Stil ist geprägt von Substativierungen, passivem Satzbau, banalen, abgegriffenen Vokabeln. Diese Grundfehler zu vermeiden, lernt man normalerweise in der Schule. Die Geschichte ist in sperrigem, geblähtem Beamtendeutsch gehalten und liest sich wie der unbeholfene Bericht eines Polizeischülers. Die Dialoge sind hölzern. Eigentlich ist der Schreibstil nicht zu ertragen. Er tötet jeden Lesespass nach wenigen Sätzen.

Zur Mittelalterszenerie: Banal.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Verlag (er veröffentlicht Manuskripte gegen finanzielle Beteiligung der Autoren) das Buch professionell lektorieren ließ. Außerdem ist das gewählte Schriftbild außgesprochen leseunfreundlich (Schrift, Schriftgröße, Durchschuss, Satzbreite). Laien können das an jedem Computer besser. Das Buch macht deshalb den Eindruck, dass es ohne Engagement (und nicht von wirklichen Profis) produziert wurde.

Eine Stern gibt es nur, weil null Sterne nicht möglich sind.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen gut gemeint 19. Januar 2011
Von Julia
Format:Gebundene Ausgabe
Schon auf den ersten 100km seiner Pilgerschaft verwandelt sich der Protagonist vom rücksichtslosen Ausbeuter der Herscherklasse zum geläuterten Gutmenschen ohne Ecken und Kanten. Jeder Standesdünkel ist schon bei der ersten Begegnung mit dem einfachen Volk wie weggeblasen. Detaillierte Umgebungsbeschreibungen, die zunächst den Reiz des Buches ausmachen, wiederholen sich im Wortlaut zu häufig. Ebenso laufen die Begegnungen mit Fremden immer nach dem gleichen Muster ab. Auf einer Seite ist die Kruste von einer Wunde schon abgefallen, zwei Seiten weiter freut sich die Hauptfigur, dass die Wunde endlich verkrustet.....Und wer würde im Wald einer geisteskranken Frau folgen, die sich für eine Königin hält und einem ihr Schloß zeigen möchte?...Das Buch enthält leider vieler solcher Schwächen. Auch gibt es Ungereimtheiten bezüglich der damaligen Lebensweise. So ist es mehr als unwahrscheinlich, dass die weiblichen Gäste eines Mönchklosters, wie im Buch beschrieben, bei diesen mit am selben Tisch gespeist hätten. Es kommt selten vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese. Bei diesem Buch musste ich nach der Hälfte frustriert aufgeben. Der eine Stern geht an die Idee für das Buch.
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