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Kundenrezensionen

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am 24. August 2011
Es bleibt nicht viel zu sagen, da die bisherigen Rezensionen schon sehr gut auf den Inhalt eingehen. Für freunde von kommerziellen Hörspielen sei allerdings noch gesagt, das in diesem Radiohörspiel keinerlei Geräusche zum tragen kommen, von Lebewesen mal ab (Menschengeschrei, Pferde), gibt es keine Untermalung. Es wird keine Tür geöffnet, keine Schritte, keine Volgelzwitschern. Schadet es dem Werk? Nein! Die guten Darsteller sind es, die ein gebant zuhören lassen. Die intrigen Reiche Handlung neigt zwar etwas zu Klisches, wie eine heimtückische Ehefrau, oder einen verlogenen Lügner, aber auch das trägt zur Unterhaltung bestens bei. Langweile kommt nicht auf, zu keiner Minute, bei diesem über 200 Minuten langen Hörspiel, das vom WDR 1991 produziert wurde. 4 von 5 Sterne, weil eben doch etwas mehr Geräusch hätte sein dürfen.
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am 9. Oktober 2011
Der Anspruch ist groß. Der Vorschusslorbeer war es auch. Die aktuelle Ausgabe der (hör)Bücher fand das Hörbuch "grandios" und es erntete dickes Lob.

Vor der eigentlichen Geschichte gibt es eine Einführung, die vor Spannung nur so knistert.
Die Erzähler Christian Brückner und Uwe Friedrichsen tragen in bedeutungsschwangeren Worten vor, was den Hörer erwartet. Besonders eindrucksvoll ist es dann, wenn Hintergrundgeräusche dazu ertönen. Zum Auftakt wird dem Hörer einiges abverlangt. Pausenlos werden ihm Namen um die Ohren gehauen, die die weitverzweigte Verwandtschaft aufzeigt. Respekt, wer da im ersten Moment den Überblick behält.

Gunnar, der schwer Erzürnbare und gute Freund von Njál dem Weisen ehelicht Hallgerd, die Langbeinige. Die intrigierende Hallgerd stiftet pausenlos Unfrieden und schreckt nicht davor zurück, andere zum Morden anzustacheln. Bemüht um Frieden und Gerechtigkeit geraten die beiden Freunde immer mehr in Bedrängnis. Bis das Unheil nicht mehr aufzuhalten ist und über Generationen das Morden und die Rachsucht vorherrschend sind. Leider kreist die Handlung schon bald um eine Zusammenkunft vor dem Allthing (Gericht) nach der anderen.
Dort stehen sich die Kontrahenten ständig gegenüber und verteidigen ihr Verhalten oder erhalten den Schuldspruch. Und zwar recht ausgiebig. Das zeigt Wirkung. Der Spannungsbogen hängt manchmal durch.

Der WDR stieß in seinem Studio die Fenster auf und ließ Vögel, Pferde und Hunde von draußen mitspielen. Dazu gesellen sich musikalische Einspielungen, die mitunter so knallig sind, dass einem die Ohren schlackern. Den Sprechern hört man gerne zu. Allen voran Rolf Becker (Gunnar) und Herbert Stass (Njál) sowie den Erzählern.

Jetzt muss sich nur noch herumsprechen, wie spannend es bei den Isländern zugegangen ist, damit dieses Hörbuch mehr Beachtung findet.
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Es ist nun 1.000 Jahre her das auf Island das Gesetz und die Blutrache wegen verletzter Ehre galten. Das Hörspiel DIE ISLAND SAGA VOM WEISEN NJAL bringt in einer grandiosen Hörspielfassung mit über 50 Sprechern einen Stoff zu Gehör, welcher noch nach so langer Zeit deutlich macht, was Blut und Ehre anrichten können - wenn solche Gefühle außer Kontrolle geraten. Diese Wikingersaga ist die bekannteste Saga der Insel aus Feuer und Eis und zeigt die grandiose Erzähltradition dieser Insel im stürmischen Atlantik.

Ein großartiger Stoff aus der die Träume der Wikinger vor über 1.000 Jahren waren, denn eine Saga ist es und doch scheint es so das es wirklich einmal so war. Das Männer gegen Männer kämpften und Familien sich befehdeten und das alles nur weil zwei Frauen Zwist säen.

DIE ISLAND SAGA VOM WEISEN NJAL ist ein Stoff der zum nachdenken anregt, den es gibt noch heute Gesellschaften die nach dem gleichen Muster verfahren und diese Saga zeigt das es auch bei uns dereinst einmal genauso war. Somit regt DIE ISLAND SAGA VOM WEISEN NJAL zum nachdenken an und sollte zu Schlussfolgerungen führen die dem Töten ein Ende setzen.

In der Geschichte DIE ISLAND SAGA VOM WEISEN NJAL vermag alle Weisheit vermag nicht zu verhindern das Dutzende von Männern wegen der Rachsucht einer Frau zu Tode kommen - man sieht also das Licht des entgegen kommenden Fahrzeugs, kann aber nicht ausweichen, welch eine Tragödie.

Die spannende und wirklich exzellent eingelesene Saga von Christian Brückner, Uwe Friedrichsen, Herbert Stass und Rolf Becker, und vielen anderen lässt diesen Wikingerstoff so real erscheinen als wäre man mit den Isländern zusammen im selben Raum.

Nur der Tod konnte hier den Kreislauf aus Rache und Sühne durchbrechen - ein Stoff der nachdenklich stimmt und aufzeigt wohin Gewalt und Rache hinführen.

Großes isländisches Ohrenkino und ein Zeitzeugnis der ganz besonderen Art.

Sehr empfehlenswert!
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am 9. August 2011
Die Island-Saga ist keine leichte Kost und verlangt von ihren Hörern ein gutes Maß an Aufmerksamkeit und Konzentration. Wer aber bereit ist, sich darauf einzulassen, wird mit einem wundervoll komponiertem und stimmungsvollem Hörspiel belohnt, das sich authentisch und mit Hingabe der Geschichte widmet.
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Erster Eindruck: Zwei Familien im jahrelangen Streit

Durch eine Streitigkeit zwischen den beiden Freunden Njal und Gunnar entbrennt ein Krieg zwischen den beiden Familien, der sich über mehrere Generationen ziehen sollte. Den Anfang nimmt alles in der Eifersucht ihrer Ehefrauen, die allerlei Intrigen gegeneinander spinnen. Doch spätestens als Gunnar in die Verbannung geschickt wird, entbrennt die Fehde vollends...

Der Hörverlag veröffentlicht immer wieder Hörspielproduktionen, die vom Radio produziert wurden und dann lange Zeit in der Versenkung verschwunden sind. Ein weiteres Beispiel hierfür ist die Neuveröffentlichung von 'Die Island Saga vom weissen Njal', die mittlerweile auch schon 20 Jahre auf dem Buckel hat. Umso erfreulicher ist es, dass dieses epische Werk nun wieder erhältlich ist, auf 4 CDs mit über 290 Minuten Laufzeit wird die Geschichte einer ganzen Familie erzählt, über mehrere Jahre verfolgt. So ist es nicht verwunderlich, dass immer wieder Zeitsprünge eingebaut sind und die Zwischenzeit in einigen wenigen Sätzen abgehandelt wird ' erzähltechnisch notwendig erfordert dies durchaus etwas Konzentration vom Hörer, der ansonsten leicht den Anschluss verlieren kann. Das Treiben ist geprägt von Intrigen, strategischen Hochzeiten, Annäherungen zwischen den verfeindeten Familien, aber auch Kämpfen, Tod und offener Feindschaft. Wiederkehrende Figuren geben immer wieder Orientierung, zeigen aber auch, wie eng die Schicksale hier miteinander verwoben sind. Natürlich braucht man Zeit, um sich dort einzufinden, wird aber mit einem leichten Einstieg und sich langsam steigernder Komplexität langsam an das Geschehen herangeführt, sodass man die Verwicklungen von der ersten Minute an genießen kann. Die skandinavische Stimmung kommt sehr gut herüber, auch die Mentalität des Volkes ist hier gut mit eingeflossen. Ein wahres Hörvergnügen, dass mit seiner eher ruhigen Grundstimmung in positiven Kontrast zu vielen actionlastigen Produktionen steht.

Bei der Länge der Produktion ist es kaum verwunderlich, dass zahlreiche Sprecher im Einsatz sind, die die Geschichte mit Leben füllen ' über 50 sind es an der Zahl. Dabei sind neben namhaften und bekannten Sprechern auch unbekannte Talente mit dabei, eine sehr gute Mischung, bei der auf die einzelnen Charaktere gut eingegangen wird. Gunnar wird beispielsweise von Rolf Becker gesprochen, seine ausdrucksstarke Stimme sorgt in den unterschiedlichsten Situationen für den richtigen Ton und die nötige Glaubwürdigkeit, besonders, da er weite Teile des Hörspiels bestreitet ' eine sehr gut Wahl! Herbert Strass ist als Njal zu hören, auch er kann mit seinem starken Ausdruck, den er gekonnt variieren kann, ein umfassendes Bild seiner Figur zeichnen und die Entwicklung über mehrere Jahre hinweg darstellen. Die unvergessene Tilly Lauenstein ist als seine Gattin Bergthora zu hören, ihre immer etwas kühle, kratzige Stimme passt wunderbar zu der anspruchsvollen Frau. Erzählt wird von Christin Brückner und Uwe Friedrichsen, die sich stetig abwechseln und sich gegenseitig die Bälle zuspielen. Und auch Werner Brehm, Jürg Löw, Daniel Brühl und Barbara Nüsse sind mit dabei.

Die Musikauswahl ist stimmig und geht besonders auf die Tradition der alten isländischen Völker ein, erinnert stark an diese und gibt den Protagonisten einen stimmungsvollen Hintergrund. So gut die Musik auch komponiert wurde, die sehr häufige Wiederholung einiger Themen ist auf die Dauer ein wenig eintönig, ein wenig Abwechslung hätte gut getan. Da die Atmosphäre vorrangig aus der Musik gezogen wird, spielen die Geräusche hier eine eher untergeordnete Rolle, können aber durchaus auch überzeugen und sind glaubhaft und treffsicher eingefügt.

Zwei Doppel-CD-Hüllen sind hier in einer hübsch gestalteten Box verpackt, auf der das wunderbare Titelbild besonders gut zur Geltung kommt. In einer kalten, düsteren Ebene steht ein Mann in einen roten Umhang gehüllt, besonders die konträre Farbwahl ist sehr symbolträchtig. Beide Hüllen enthalten das gleiche, im Gegensatz dazu blasse Cover, dafür aber einen Infotext sowie eine Auflistung der Sprecher, die sinnigerweise in Themengebiete ausgeteilt ist.

Fazit: Die eher ruhige Wirkung lässt die Ereignisse im Laufe der Zeit sehr weitreichend und verwoben wirken, macht 'Die Island Saga vom weissen Njal' zu einem sehr guten und wirkungsvollen Hörspiel.
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am 8. November 2011
Die Island-Sagas wurden ursprünglich verfaßt, um laut vorgetragen zu werden, und so ist es auch kein Wunder, daß diese Hörspielfassung das Beste aus dem Stoff heraus holt, und für jemanden wie mich, die/der Mythologie liebt, ein Genuß ist. Natürlich mußte ich auch ein paar Mal mit den Augen rollen, weil die alten Isländer dazu neigten, im Zweifelsfall immer den weiblichen Figuren die Schuld an Zwisten zu geben, aber das tut der Vitalität und Darstellungswucht aller Beteiligten keinen Abbruch. Die Erzähler, Uwe Friedrichsen und Christian Brückner, kann man sich direkt als Barden vorstellen, welche die Geschichte von Gunnar, Njall und seinen Söhnen an einem Winterabend am offenen Feuer vortragen. Sehr empfehlenswert!
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am 27. September 2011
Ich habe mir die CD-Box nach einem tollen Saga-Wochenende in Corvey gekauft, wo großartige Schauspieler die Neuübersetzung der Isländersagas vorgelesen haben. Am Ende gab es standing ovations! Ich hatte mich darauf gefreut, ein ähnliches Erlebnis zu haben. Aber ich wurde enttäuscht. Denn: dieses Hörspiel ist von 1991. Nichts gegen die Schauspieler, die für die Zeit gut vorlesen. Aber auf der Basis ein sehr altertümlichen Übersetzung. Kein Vergleich zu der neuen Übersetzung, die viel lebendiger ist, viel eingängiger ist.
Es bleibt zu hoffen, dass es davon in absehbarer Zeit ein Hörbuch gibt. Solange würde ich von diesem abraten.
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