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Die 29 Irrtümer rund ums Geld
 
 
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Die 29 Irrtümer rund ums Geld [Gebundene Ausgabe]

Helmut Creutz
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 303 Seiten
  • Verlag: Signum Verlag; Auflage: 1 (August 2004)
  • ISBN-10: 3854363621
  • ISBN-13: 978-3854363620
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.406 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was Geld wirklich bedeutet - Aufräumen mit einem Mythos

Beispielhafte Irrtümer: Bargeld spielt doch kaum noch eine Rolle. Zinsen muss nur derjenige zahlen, der Schulden macht. Inflation belebt die Wirtschaft. Bei Börsencrashs wird Geld vernichtet. Konjunktur und Arbeitslosigkeit werden nicht von Geld beeinflusst. Globalisierung ist unverzichtbar. Die größten Gewinner sind die Banken.

Klappentext

Weltweit gibt es kaum etwas, womit wir so häufig umgehen wie mit Geld und worüber wir trotzdem so wenig wissen. Auch heute werden wir in Sachen Geld immer noch als Analphabeten aus der Schule ins Leben entlassen. Und auch in der Lebenswirklichkeit ist das Thema Geld mit vielen blinden Flecken behaftet, selbst in der Wirtschaftswissenschaft. Bestimmte Fehlstrukturen innerhalb unseres Geldsystems bleiben weiterhin undiskutiert, ebenfalls deren Auswirkungen auf den sozialen oder ökologischen Bereich. Selbst Problemfelder wie Arbeitslosigkeit, leere Kassen oder Wachstumszwang werden immer noch nicht mit den monetären Fehlstrukturen in Verbindung gebracht. Dazu existieren einfach immer noch zu viele Irrtümer. So glaubt man zum Beispiel bis heute, dass Zinsen für alle Sparer von Vorteil und Zinszahlungen nur für Kreditnehmer Belastungen sind. Auch die Geldschöpfung der Banken geistert noch immer durch die Köpfe, oder die Auffassung, dass Wirtschaftswachstum und Globalisierung unverzichtbar sind, dass Geld ein neutrales Tauschmittel ist und ohne Wirkungen auf die Tauschvorgänge. Selbst unser Wissen über Geld an sich ist immer noch mit Fehlvorstellungen behaftet.

Unterstützt von Tabellen und Grafiken klärt dieses Buch über die wichtigsten irrtümlichen Vorstellungen auf, über die Vorgänge um und mit unserem Geld.


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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Nicht jeder Irrtum ist auch einer!, 10. November 2009
Insgesamt behandelt das Buch in der Tat gravierende Irrtümer zum Thema Geld und löst beim interessierten Leser so manches Aha-Erlebnis auf.

1. Insbesondere der Zusammenhang zwischen Vermögen auf der einen und Schulden auf der anderen Seite wird (endlich) transparent gemacht. Das nämlich das (von allen Vermögensbesitzern ja offensichtlich als natürliches Grundrecht" angesehene) exponentielle Anwachsen ihres Vermögens durch Zinseszins immer eine "Erwirtschaftung" der Zinserträge durch Verschuldung auf der anderen Seite notwendig macht. Somit wäre z.B. eine Reduzierung der Staatsverschuldung nur dann möglich, wenn die Vermögensbesitzer gleichzeitig auf einen Teil ihres Vermögens (zur Tilgung) verzichten würden. Das scheint wohl eher unrealistisch. Ganz im Gegenteil. Die Gesamtverschuldung aller Haushalte und des Staates wird sich weiterhin permanent erhöhen müssen, um den verlangten steigenden "Ertrag" (Zinsen) der Vermögensinhaber "erwirtschaften" zu können. Leider wurde und wird diese Form des "leistungslosen Einkommens" jedoch zu keinem Zeitpunkt in der Politik auch nur kritisch diskutiert. Stattdessen stürzt man sich lieber auf die schwächsten Vertreter des "leistungslosen Einkommens", z.B. "Hartz IV-Empfänger" und wirft ihnen vor, (unverschämterweise) "leistungsloses Einkommen" zu fordern. Schon pervers.

2. Leider versucht der Autor aber auch "Irrtümer" zu widerlegen, die keine sind. Insbesondere der Irrtum Nr. 15: "Mit Krediten wird Geld geschöpft" ist (leider) kein Irrtum, sondern traurige Realität. Das dieser Umstand jedoch durch alle Möglichkeiten der Verschleierung und Mystifizierung verdeckt wird, ist leicht nachvollziehbar, wenn man sich anschaut, um wie viel Profit es dabei für die Geschäftsbanken geht. Natürlich steht es außer Frage, dass Geschäftsbanken keine gesetzlichen Zahlungsmittel (Bargeld) schöpfen können und dürfen. Das darf nach wie vor nur die EZB. Die Banken können aber im Rahmen einer Kreditgewährung dem Kreditnehmer einen "Anspruch auf Zentralbankgeld" einräumen; und den allerdings können sie selber schaffen. Das nennt sich dann Giralgeld oder Sichtguthaben auf Girokonten. Der Kreditnehmer kann aber in einer modernen Gesellschaft nicht nur mit Bargeld, sondern bereits mit dem Anspruch darauf einkaufen gehen, indem er seinen Anspruch auf Bargeld - z.B. per Banküberweisung - jemand anderem übertragt. Der Autor weist zu Recht darauf hin, das, wenn das möglich wäre, ja die Geldmenge M1 kontinuierlich ansteigen müsste. Genau das tut sie auch und zwar in den letzten 3 Jahren mit durchschnittlich ca. 80 Mrd. Euro p.a. Dabei entfällt der Löwenanteil auf die Erhöhung der Sichtguthaben und nur ein kleinerer Teil wird tatsächlich durch die EZB durch neues Bargeld in Umlauf gebracht. Der Buchungssatz, den ich während meiner Banklehre gelernt habe (Forderungen an Verbindlichkeiten), ist somit absolut korrekt (und kein Fehler in unserem westlichen Buchungssystem) und verdeutlicht den Sachverhalt der Giralgeldschöpfung treffend. Übrigens empfiehlt sich ein Blick in die Bilanz einer Geschäftsbank und es wird sehr schnell deutlich, dass ein Großteil der Forderungen gegen Nichtbankkunden, durch täglich verfügbare Verbindlichkeiten gegen Nichtbankkunden (Sichtguthaben) gedeckt" sind. Und das sind keine Spargelder". Das natürlich der Großteil der Gesamtkredite einer Volkswirtschaft durch Spareinlagen, Termingelder, Versicherungsgelder usw. refinanziert werden, stellt die Aussage, dass Geschäftsbanken Giralgeld schöpfen zu keiner Zeit in Abrede. Die Aussage des Autors, dass, wenn das so wäre, wir ja eine riesige Inflation haben müssten, was wir nach seiner Meinung aber nicht haben, ist ebenfalls irreführend. Er bezieht die Aussage offensichtlich nur auf die sog. Realwirtschaft (und selbst da wissen wir doch, wie verfälschend die offiziellen Inflationsraten berechnet werden). Jedoch erleben wir doch gerade, dass die geschöpften Gelder z.B. in Immobilien in den USA, Spanien und London investiert wurden und eine riesige Spekulationsblase ausgelöst haben. So etwas nennt man Inflation. Auch wurden Aktien und andere spekulative Finanzinstrumente damit gekauft. Auch das führte zu einer rasanten Preiserhöhung dieser Sachwerte. Auch das nennt man Inflation. Also, es gab reichlich Inflation und zwar genau in den Vermögenswerten (Immobilien, Aktien, Derivate usw.), die mit dem geliehenen Geld gekauft wurden. Und das die Geschäftsbanken nicht nur Giralgeld im Verhältnis der EZB-Reserve (10:1) schöpfen können, sondern auch bei Bedarf Giralgeld vernichten können (und müssen), sehen wir gegenwärtig ebenfalls sehr gut. Was bedeutete den eigentlich Vertrauenskrise zwischen den Banken"? Die Sichtguthaben der Banken A, B, C usw. bei Bank X (Verbindlichkeiten gegenüber Banken) wurden von den Banken A, B, C usw. liquidiert", d.h. die Banken haben ihr Zahlungsversprechen auf Zentralbankgeld der Bank X ihnen gegenüber tatsächlich eingelöst, was dazu geführt hat, dass die Bank X (zwangsläufig aufgrund des fraktionalen Reservesystems) gar nicht genug Bargeld hatte, um die Auszahlungsversprechen zu bedienen. Somit war sie gezwungen, Aktiva zu versilbern". Und die Hauptaktiva der Bank sind nun einmal Forderungen an Kunden, d.h. Kredite. Die mussten jetzt fällig gestellt werden, um sich Bargeld zu besorgen und zwar diesmal im Verhältnis 1:10, d.h. für 1.Mio. Euro Bargeld mussten 10 Mio Euro Kredit liquidiiert werden, um weiterhin die Mindestreservevorschriften der EZB einzuhalten. Durch diesen Vorgang wurde Giralgeld vernichtet", was die Realwirtschaft gegenwärtig sehr direkt und brutal zu spüren bekommt. Damit wurden deflationäre Tendenzen ausgelöst, die jetzt wieder mal durch nachfrageorientierte Fiskalpolitik" über Kreditaufnahme ausgeglichen werden muss. Also wiederum Giralgeldschöpfung durch Kreditvergabe. So einfach ist das. Und die Geschäftsbanken verdienen immer wieder aufs Neue. Das ist tatsächlich eine (vom Staat zugelassene) Lizenz zum Profit machen. Genial, zumindest aus Bankensicht.
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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sie wissen alles über Geld? Irrtum!!!, 3. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Die 29 Irrtümer rund ums Geld (Gebundene Ausgabe)
Helmut Creutz hatte in seinem Buch „Das Geld-Syndrom" vor 12 Jahren seine grundlegenden Analysen auf diesem Gebiet zusammengefasst. Nun konzentriert er sich auf die Punkte, bei denen er in Hunderten von Veranstaltungen und zahlreichen Korrespondenzen die häufigsten Denkfehler und -blockaden feststellen konnte. Anhand dieser „29 Irrtümer rund ums Geld" versucht er eine Alphabetisierung. Dazu gehören u.a. die Klärung verschiedener Begriffe (wie Geld, Geldguthaben und Geldmenge), aber auch die von Abläufen (wie der vermeindlichen „Geldschöpfung durch Geschäftsbanken") und Zusammenhängen (wie denjenigen zwischen Vermögen und Schulden und dem „Wachstum"). Dabei behandelt er die einzelnen Irrtümer durchaus so, dass nicht viel Grundwissen vorausgesetzt ist - einzig die Grundeinstellungen der Neugier und der Offenheit gegenüber bisher nicht beachteten Perspektiven sollte der Leser mitbringen.
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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein unbedingtes Muss, 26. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Die 29 Irrtümer rund ums Geld (Gebundene Ausgabe)
Helmut Creutz klärt nicht nur in verständlicher Art und Weise über die populärsten Irrtümer rund ums Geld auf, sondern damit auch über Fragen wie: Warum braucht eine Wirtschaft ständiges Wachstum, damit der Lebensstandard für die meisten Menschen stabil bleibt? Warum gibt es eine sich stetig weiter öffnende Armuts- Reichtumsschere? Kann Geld wirklich arbeiten?
Dabei schafft es Helmut Creutz eine eigentlich komplizierte Thematik wie Geld/Wirtschaft so anschaulich darzustellen, dass ein jeder Leser die Chance bekommt, um folgende Erkenntnis bereichert zu werden. Die größten Probleme unserer Gesellschaft, sind nicht, wie Wirtschaft und Politik einem weiß machen wollen, zu hohe Lohnnebenkosten, Sozialkosten oder ein zu hoher Lebensstandard sondern ein verhehrender Fehler in der kapitalistischen Geldordnung.
Die Beurteilung wirtschaftlicher Vorgänge ist zu wichtig, als dass man diese "denen da oben" überlassen könnte.
Die ideale Grundlage für eine objektive und sachliche Beurteilung stellt dieses Buch dar!
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