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100 Jahre Universal Pictures
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Produktinformation
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Lange nicht mehr hat ein Film mich so angerührt wie "Die Invasion der Barabaren". Das mag daran liegen, dass der sich auf seinen Tod vorbereitende Protagonist Rémy im gleichen Jahr wie ich geboren ist. Ganz sicher liegt es aber daran, dass der Film voller Widersprüche ist und diese gekonnt und unaufdringlich in die Handlung verflochten darstellt: Widersprüche zwischen Mann und Frau, zwischen Ehegatten, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern, zwischen Lachen und Weinen, zwischen Leben und Tod.
Denn es geht um den Tod. Und gleichzeitig natürlich auch um das Leben, wie es praller nicht sein kann. Es geht um Lebensfreude und Trauer. Es geht um Freundschaft, um vergessene und um vergessen geglaubte. Die Dialoge sind geschliffen, die Bilder erzählen bunte Geschichten und es gibt kein Happy End - oder doch? Wie die Protagonisten die Widersprüche leben, sie auflösen oder damit umgehen, das ist sehenswert und macht Spaß. Jede/r kriegt sein Fett weg. Und weil sich jede/r in einer der handelnden Personen wieder erkennen kann, hat auch die ZuschauerIn unbändigen Spaß.
Übrigens finde ich, dass der Sohn in den Kritiken zu schlecht wegkommt; zeigt er sich doch als Sohn, der gleichermaßen pragmatisch und einfühlsam den Weg des sterbenden Vaters begleitet.
Kurz: Ein in den Kinos leider kaum gezeigter Film. Sehr empfehlenswert und mit Taschentuch in Bereitschaft zu sehen, um sowohl die Tränen des Lachens wie die des Weinens gelegentlich beiseite zu wischen.
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