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Die Intrige: Theorie und Praxis der Hinterlist [Taschenbuch]

Peter von Matt
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Juni 2008
»Ein Glanz- und Schelmenstück ersten Ranges.« Frankfurter Allgemeine ZeitungSeit Adam und Eva gehören Intrigen zu unserer Zivilisation. Mit souveränder Leichtigkeit führt uns Peter von Matt ihre zahlreichen Facetten anhand von wunderbaren Beispielen aus der Weltliteratur vor: das Kuckucksei und das Trojanische Pferd, Lady Macbeth, der durchtriebene Fuchs, Mr. Ripley und viele mehr. Es geht um die Täter, ihre Helfer und die Opfer, das Wesen der Intrige und das ihres Hauptakteurs: des Menschen.

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Die Intrige: Theorie und Praxis der Hinterlist + Verkommene Söhne, missratene Töchter: Familiendesaster in der Literatur + Wörterleuchten: Kleine Deutungen deutscher Gedichte
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423344857
  • ISBN-13: 978-3423344852
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 192.124 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter von Matt, geboren 1937 in Luzern, ist emeritierter Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Zahlreiche Veröffentlichungen insbesondere zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Es gibt den Bericht über den Kuckuck, und es gibt den Bericht über die Eroberung der Stadt Troja. Beides sind großartige Geschichten aus dem Leben auf dem blauen Planeten. Hier wie dort will einer in des andern Nest.
Wie macht es der Kuckuck? Jedermann weiß das, und doch bleibt es eine gute Geschichte. Zu einer guten Geschichte gehört, daß man sie gerne wieder hört, auch wenn man sie seit vielen Jahren kennt.
Der Kuckuck läßt seine Eier von andern Vögeln ausbrüten, läßt seine Nachkommen von andern Vögeln aufziehen, und er muß dazu die Nachkommen dieser andern Vögel nach und nach ums Leben bringen. In das besetzte Nest eines brütenden Vogelpaars ein fremdes Ei zu legen, ist nicht einfach. Der männliche Kuckuck, der von Natur aus recht massig aussieht und in mancher Hinsicht an die Konturen eines Raubvogels erinnert, tut zunächst so, als wolle er das ausgewählte fremde Nest angreifen. Er täuscht eine eierräuberische Attacke vor. Dadurch lenkt er das Brutpaar ab. Die beiden müssen ihr Gelege verteidigen und das Nest für kurze Zeit verlassen. Dies ist der Moment für das Kuckucksweibchen. Es fliegt unauffällig an den Tatort, wirft eines der legitimen Eier aus dem fremden Nest und legt ein eigenes zu den verbliebenen. Dieses Kuckucksei hat die Größe, die Farbe und die Sprenkelung der andern Eier; in einem Rotkehlchennest ist es also anders beschaffen als im Nest einer Grasmücke. Wenn das brütende Paar zu seinem Nest zurückkehrt, nachdem es den vermeintlichen Räuber vertrieben hat, setzt es seine Bruttätigkeit fort – und das Kuckuckspaar macht sich über das rausgeschmissene Ei her und frißt es leer. Der junge Kuckuck, obwohl später gekommen, schlüpft dann etwas früher als die Nestgenossen und wirft diese, als erste große Arbeit seines noch ungefiederten Lebens, aus dem Nest. Er schiebt sich unter die Geschwister und kippt sie über den Rand. Die unfreiwilligen Stiefeltern aber füttern alles, was einen Schnabel aufsperrt, auch wenn zuletzt nur noch ein einziges, riesiges offenes Maul da ist.
So erobert der Kuckuck das fremde Nest. In ähnlicher Weise eroberten die Griechen nach zehn Jahren Belagerung die Stadt Troja. Auch diese Geschichte ist bekannt; das trojanische Pferd gehört zu den zähesten Restbeständen klassischer Bildung. Das deutet auf eine Story von elementarer Bannkraft.
Am Anfang steht eine Naturbeobachtung. Kalchas, der Priester und Seher der Griechen, teilt deren allgemeine Verzweiflung über das immer aussichtslosere Unternehmen. Troja ist einfach nicht zu erstürmen. Da sieht Kalchas, der von Berufes wegen stets nach Zeichen und Orakeln Ausschau hält, wie ein Raubvogel eine Taube verfolgt. Diese flüchtet sich in eine Felsspalte. Der Raubvogel rennt vergeblich an den schmalen Riß an, stößt sich fast den Schädel ein dabei. Schließlich zieht er sich zurück und versteckt sich in einem Baumwipfel, um dort still zu warten. Die Taube verläßt ihre Burg, weil die Luft wieder rein scheint, und jetzt erwischt sie der Räuber.
Ist das ein Zeichen der Götter, oder ist Kalchas ein früher Ornithologe? Jedenfalls zieht er aus der Beobachtung den Schluß, daß auch Troja nur durch eine List zu erobern sei. Das teilt er den griechischen Heerführern mit. Die glauben das gern, aber wissen dennoch nicht weiter.
Unter den Generälen sitzt auch Odysseus. Polymétis nennt man ihn und polyméchanos. Das eine heißt, daß er eine schwierige Situation rasch analysierend durchdenken kann, das andere, daß er sie mit unerwarteten Mitteln zu lösen versteht. Odysseus ist der einzige, der auch in Wut und Leidenschaft nie blind attackiert. Jetzt macht ihn die Erzählung des Priesters schöpferisch. Er entwirft einen Plan. Er erfindet die List mit dem hölzernen Pferd. Ein riesiges Roß soll gebaut werden, höher als die Stadtmauern von Troja. Dieses soll eines Morgens einsam auf den leeren Feldern vor der Stadt stehen, als Abschiedsgruß der abgezogenen griechischen Heerhaufen. Die Trojaner sollen es für ein segenbringendes Weihegeschenk an die Götter halten und in ihre Stadt hereinziehen. Der Pferdebauch aber wird hohl sein, und in ihm werden die besten griechischen Krieger stecken.
Die Idee leuchtet den vernarbten Kämpfern ein. Nur zwei besonders ausdauernde Kämpfer, Neoptolemos und Philoktet, finden sie beschämend, unehrenhaft, unsoldatisch. Sie wollen weiterhin gegen die Mauern anrennen wie der Raubvogel gegen den Fels.
Die beiden werden überstimmt, aber ihr Einwand bleibt wichtig für die Geschichte der moralischen Beurteilung von List, Verstellung und Intrige. So sehr der unvergleichliche Intellekt des Odysseus immer wieder gerühmt wird, vor allem bei Homer, gibt es doch auch früh schon Vorbehalte gegen das Prinzip der Verstellung überhaupt. Auch Achill, der Unbezwingbare, dem im offenen Zweikampf keiner gewachsen ist, formuliert die Maxime seines Lebens so:

Denn der Mann ist mir so verhaßt wie die Pforten des Hades,
Der ein anderes birgt im Sinn und ein anderes ausspricht.
Das ist gewiß mehr der Ausdruck von Stolz und Überlegenheit als das Zeichen eines sittlichen Empfindens, welches die Wahrheit als höchsten Wert begreift und daraus die Pflicht zur Ehrlichkeit und die Verwerflichkeit der Lüge ableitet. Ich bin so stark, daß ich nicht zu lügen brauche, dürfte das heißen. Wer lügt, ist schwach, und
was schwach ist, verachte ich. Aber was immer der Beweggrund sein mag, der klare Gegensatz ist damit begründet, aus dem sich mitder Zeit dann tatsächlich die Systeme der Sittlichkeit entwickeln werden. Überaus aussagekräftig indessen ist, daß Achill, der Täter, seinen Grundsatz in einer direkten Gegenrede zu Odysseus, dem Planer, äußert.
Das Intrigenprojekt ist also entworfen. Der Plan steht fest, aber damit ist Troja noch lange nicht erobert. Erstens muß das Roß gebaut werden. Dafür, weiß wieder Odysseus, haben wir den Epeios, den besten aller Holzbaumeister. Und dieser bringt das Ungetüm tatsächlich in kurzer Frist zustande, nachdem die Griechen gewaltig Bäume geschlagen haben auf allen umliegenden Bergen. Das kunstreiche Gebilde, das so natürlich erscheint, daß man denken muß, gleich wird das Pferd wiehern, weist Klappen und Türen auf, die nur von innen zu öffnen sind, und Zugleitern, die ein lautloses Aussteigen ermöglichen. Auch steht es bereits auf Rollen, damit der Plan nicht etwa noch an der technischen Unbeholfenheit der Trojaner scheitert.
Zum andern aber muß dafür gesorgt werden, daß die Trojaner auf die Sache hereinfallen. Die Information, was das Ganze zu bedeuten habe, muß also auf irgendeine Art mitgeliefert werden, und sie muß so überzeugend sein, daß die Trojaner das Pferd auch tatsächlich in die Stadt schaffen. Denn sie könnten es ja auch einfach stehen lassen oder zur Feier des Tages anzünden, was dem eingeschlossenen Elitetrupp heiße Stunden bescheren würde. Ohne eine Zusatzintrige wäre also das Roß so chancenlos wie ein der Größe des Kuckucks entsprechendes Ei im Nest eines Zaunkönigs.
Odysseus selbst kann nicht gut hingehen und die Trojaner bereden. Er ist einschlägig zu gut bekannt. Hat er sich doch noch vor kurzem als Bettler verkleidet in die Stadt geschlichen und aus dem Tempel das höchste Heiligtum gestohlen, das Palladium, ein wunderbar vom Himmel gefallenes Bild der Pallas Athene. Dabei hat er tüchtig gemordet. Man haßt ihn. Und noch Dante wird ihn viele Jahrhunderte später für diesen Diebstahl in die Flammen der untersten Hölle stecken.
Der große Intrigant braucht also einen Helfer. Und wie er es auch in der Sophokles-Tragödie »Philoktet« tut, instrumentalisiert Odysseus gerade diese seine eigene Verhaßtheit, um die Hasser zu überlisten. Er sucht einen Mann, der ein Meister der Verstellung, der Lüge und des Heuchelns ist, der aber zugleich bereit ist, sein Leben zu riskieren und sogar eine mögliche Folter in Kauf zu nehmen. Den findet er in der Person des Sinon.
Dieser Sinon war einst so sprichwörtlich wie das trojanische Pferd selbst. Heute kennt ihn niemand mehr. Aber er gehört zu den herausragenden... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und lehrreich 26. Februar 2010
Von doc_69
Format:Taschenbuch
Dass Peter von Matt Ahnung von der Materie hat, ist eindeutig. Andere haben diese Ahnung auch, leider aber selbst nicht das Sprachvermögen, welches von Matt beweist. Ein lehrreiches und zugegebenermaßen nicht immer einfaches Buch. Ein gutes Buch darf aber ruhig auch etwas vom Leser fordern. Dafür wird man auch mit vielen Erkenntnissen belohnt. Von Matt hat bereits mehrfach bewiesen, dass er Literaturgeschichte anhand von bestimmten Themen beleuchten kann. In diesem Buch gelingt unter dem Thema Intrige wieder ein Parforceritt durch die Literatur mehrer Jahrhunderte. Ein Buch keineswegs nur für Literaturwissenschaftler. Vielmehr verführt es auch zum (Wieder-)Lesen der Primärtexte.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fundus - zum Stöbern und Geniessen 26. Oktober 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Peter von Matt entwickelt vor unseren Augen - gespickt mit Beispielen aus der Weltliteratur - eine einfache Systematik der Intrige (allerdings mit griechischen Fachbegriffen, gewöhnungsbedürftig für den Laien).

Erst springt er in den literarischen Epochen umher, um uns die Methode schmackhaft zu machen (Euripides, Fortsyth, Bibel und zurück), nachher entwickelt er Themenstellungen über die Jahrhunderte. Beispiel: Der Fuchs bei Aesop, im Physiologicus, im Mittelalter, bei Machiavelli, wie er zum Reineke wird, bei Lessing, Lafontaine, bei Göthe etc. Starke Frauen bei Schiller und Corneille. Immer geht uns dabei auch ein Licht auf, welches Menschenbild die Epochen trugen, auf was der Dichter aufmerksam machen wollte und wie er provozieren wollte. Mit Verkleidung, Verstellung, einem Plan, einer Gegenintrige. Nicht nur die Intrige als Ausfluss des Bösen kommt dabei zum Wort, sondern auch die gute Intrige, jene Lüge also, die Gutes zum Ziel hat, aber letztendlich doch eine Lüge bleibt. Süffisant.

Und wieder. Man kann keinen von Matt lesen, ohne nachher eine Bücherliste von 12 Titeln zu haben, und ich bin wieder beschäftigt.
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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Intrige in der Literatur und der Welt 5. März 2006
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Peter von Matt hat durch seine große Belesenheit die unübertroffene Fähigkeit, ausgedehnte Streifzüge durch die Literatur zu machen. So gehört er zu den begnadetsten Nacherzählern von Literatur. Seine bisherigen Bücher haben verdienter Weise ein breites Publikum gefunden. In seinem achten Buch geht es ums Manifest, um das Böse. Es geht um die Ausheckung von Täuschungsmanövern zum Schaden Dritter. Das sind Intrigen. Der Autor beginnt mit dem Kosmos, wo ein Urtier die Intrige zur Evolution braucht, dann geht er über zum Menschen der das willentlich macht. Von Adam und Eva geht Peter von Matt dann durch die ganze Weltliteraturgeschichte, über die Helden und Heldinnen der Antike, vom trojanischen Pferd bis zu Lady Macbeth, von Schneewittchen und der bösen Schwiegermutter bis in die Gegenwart zu dem Intriganten Mr. Ripley. Er beleuchtet Highsmith, Goethe, Graham Greene, Forsyth und zeigt an Hand von Einzelentdeckungen die Bücher noch einmal neu, am Muster der Intrige. Und man sieht plötzlich, welch eine große Rolle die Intrigengeschichte in der Literatur spielt.
Der Autor macht es nicht morphologisch mit der Definition, indem er sagt, das ist Intrige, und nun sehe ich einmal wo sie vorkommt, sondern er beginnt mit der Beobachtung. Und er bricht nicht nur eine Lanze für die Bösewichter, sondern auch für die Literatur, die sich mit ihnen befasst und natürlich auch für die Autoren, die sich solche Ränkespiele ausdenken.
Was fasziniert Peter von Matt an der Intrige? Es ist ein Blick in die abendländische Säkularisationsgeschichte.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts für Zwischendurch, was kein Nachteil ist 19. August 2007
Von Krabat
Format:Gebundene Ausgabe
Wer bei diesem Buch eine leichte Kost erwartet ist auf dem Holzweg. Es ist schon etwas Geduld und Ausdauer vonnöten und ein wenig Allgemeinbildung in Sachen Literatur um mit diesem Buch warm zu werden. Keine Chance für eine Bettlektüre, aber für eine Inspiration sich auch mal wieder mit den Klassikern der Literatur zu beschäftigen. Ich hab mir z.B: sogar "Die Räuber" und den "Don Carlos" von Schiller aus Großmutters Lederschinkensammlung rausklamüsert, um Peter von Matt in aller Vollständigkeit folgen zu können. Wen der Aufwand nicht schreckt und wer sich mal wieder so richtig schön bilden lassen möchte, hat mit diesem Buch eine gute Wahl getroffen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am besten Literaturstudium ;-) 28. Oktober 2009
Von Severus
Format:Taschenbuch
Ich habe mir das Buch ein wenig unter falschen Voraussetzungen gekauft. ich dachte es würde sich um reale Intrigen in Politik und Geschichte handeln. Tut es aber nicht.. es geht um Intrige in der Literatur. Das ist nicht schlecht, sogar sehr unterhaltsam und interessant, denn der Autor schlägt einen Bogen von Macchiavelli über die Ilias bis zu Patricia Highsmith.
Das Thema ist spannend und interessant aufgearbeitet und macht Vergnügen zu lesen. Was man nicht verschweigen sollte, ist allerdingas die Tatsache, daß es nicht unbedingt leicht zu lesen ist. Man muß mitdenken und wenn man die behandelte Literatur nicht kennt, nehme ich an, ist das Lesevergnügen extrem reduziert. Ein Literaturstudium wäre also nicht schlecht, um wirklich Vergnügen am Buch zu haben. Sonst versteht man die Hälfte leider nicht.
Jedem Literaturliebhaber kann ich es wirklich empfehlen, allen anderen eher nicht, weil ich da Langeweile vorprogrammiert sehe.

Die Intrige: Theorie und Praxis der Hinterlist
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