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Die Insel des vorigen Tages: Roman
 
 

Die Insel des vorigen Tages: Roman [Kindle Edition]

Umberto Eco , Burkhart Kroeber
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Umberto Eco entführt den Leser in seinem dritten Roman in die Zeit des 17. Jahrhunderts.

Roberto de La Grive, ein junger piemontesischer Adeliger, erleidet in der Südsee Schiffbruch und treibt mit seinem Schiff in Sichtweite einer Insel. Da er jedoch nicht schwimmen kann, ist sie für ihn nur schwer erreichbar. Während der Zeit an Bord erfährt der Leser in Rückblicken eine Menge über die Biographie Robertos: Briefe an seine verehrte Signora, die er stürmisch aus der Ferne verehrt, und lückenhafte Aufzeichnungen, mit denen er sich die Zeit vertreibt.

Sein geheimer, wissenschaftlicher Auftrag auf dieser Reise ist die Suche nach dem Fixpunkt, mit dem sich untrüglich die Einteilung der Längengrade bestimmen läßt. Schon bald bemerkt er allerdings, daß er nicht allein auf dem Schiff ist und er macht sich auf die Suche.

Das Handlungsgerüst des dicken Wälzers dient Eco vor allem dazu, sein enzyklopädisches Wissen über die Zeit des 17. Jahrhunderts ansprechend zu verpacken. Er schildert in Exkursen philosophische Überlegungen und den finsteren Aberglauben dieser Zeit, gibt in Traktaten allerlei absurde Maschinen und Erfindungen zum Besten und macht sich paradoxe Gedanken über das Denken der Steine.

Die Insel des vorigen Tages ist ein ungemein gelehrtes und phantasievolles Buch, doch leider hat der Autor einen etwas mageren Plot für seine vielfältigen Exkurse ausgewählt. Der Roman ist eine sehr anspruchsvolle Lektüre, die oft nur mit einem Fremdwörterbuch zu bewältigen ist. Wer Spaß an abstrusen Spinnereien und phantasievollen Romankonstrukten hat und dabei noch eine Menge über das 17. Jahrhundert erfahren möchte, der liegt bei diesem Buch richtig. --Manuela Haselberger

Pressestimmen

ßDas ironisch gebrochene Logbuch einer surrealistischen Existenz.ß(FAZ)õ

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 768 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 502 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3446180850
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005QMPDD6
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #42.522 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Der Schriftsteller und Semiotiker wurde 1932 in Alessandria in der italienischen Region Piemont geboren. Sein Vater war Buchhalter. Mit der Mutter zog der junge Eco während des Zweiten Weltkriegs in ein Bergdorf. Seine schulische Erziehung erhielt er durch den Bund der Salesianer. Seine späteren Vorlieben als Zeichentheoretiker und Historiker sowie auch als Schriftsteller mit immensem Geschichtsbewusstsein und Sinn für Geheimnisse spiegeln sich bereits in seinem Namen wider: Eco steht für die lateinische Bezeichnung "ex caelis oblatus" - "Ein Geschenk des Himmels", die dem Großvater von offizieller Seite gegeben worden war. Der Autor lebt zusammen mit seiner deutschen Frau in Mailand und in der Nähe von Rimini.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Insider-Buch 30. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Roberto de la Grive ist unterwegs, um den "Ursprung der Längengrade" zu finden, den Fixpunkt, an dem alles beginnt. Kein leichtes Unterfangen, sucht er doch etwas, das es ja eigentlich gar nicht gibt... Vor dem Hintergrund dieser Geschichte breitet sich ein Eco aus, wie man ihn kennt: eigentlicher Inhalt des Buches ist nicht die Rahmenhandlung, sondern ein Streifzug durch die Wissenschaftsgeschicht des Mittelalters. Allerdings ist dies keine "Wissensvermittlung" im übliche Sinne, sondern geschieht eher "en passant", nämlich durch zahlreiche, offene oder versteckte Anspielungen, von kleineren Textpassagen bis hin zu ausführlichen Abschnitten. Eco setzt hier vielfach Kenntnisse in Philosophie und Wissenschaftshistorie voraus, ohne die zahlreiche Ausführungen nicht zu verstehen oder gar in den entsprechenden Kontext einzuordnen sind. Wer in diesen Bereichen ausreichend bewandert ist, wird sicher seinen Spaß an diesem sehr humorvollen, wenn auch stellenweise vielleicht etwas langatmigen Werk haben. Für alle anderen, und das trifft wohl auf die Mehrzal leider zu, muß vieles unverständlich, wenn auch nicht uninteressant, bleiben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein philosophischer Fleckerlteppich 20. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Dieses Buch trennt mit Sicherheit die jenigen die ein Buch zu Genießen verstehen, von denen die einen unterhaltsamen "Quickie" suchen und lieben.
Doch ist dieses Buch nicht wirklich ein Roman sondern viel mehr eine Philosophische Stoffsammlung, über das Weltbild des 17. Jahrhunderts, in traditionell guter Eco-Qualität. Mittelpunkt des Werks ist ein etwas uncharismatischer Held namens Roberto de La Grive, woher wenn nicht aus dem Piedmont, und ein Schiff mit Namen Daphne. Roberto, auf Daphne gestrandet, philosophiert in kurzen Episoden (wirklich) über Gott und die Welt, ohne auch nur einmal an den Leser und seine Strapazierfähigkeit gedacht zu haben.
Dieses Buch ist mit Sicherheit das schwächste literarische Werk Ecos, doch keineswegs schlecht!
Es ist literarisch sicherlich nicht schlechter als zB. Baudolino, doch inhaltlich kommt es an kein Werk Ecos auch nur annähernd heran.
Die Insel des Vorigen Tages ist für alle empfehlenswert die die Muse aufbringen können sich durch manchmal arg eintönige philosophische Kapitel durchzuquälen, um dann wieder von herrlich ummalten Szenarien belohnt zu werden. Das Ende kommt leider etwas abrupt und lässt doch einige Fragen offen.
Doch im großen und ganzen (vor allem für Eco-Fans) lesenswert!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Umberto Eco ist sicher ein echter Kenner des 17. Jahrhunderts. Ich habe mich schnell in der damaligen Zeit auf dem Grad zwischen Aberglaube und Wissenschaft wiedergefunden.
Die Story an sich ist recht simpel und bedarf sicher nicht wirklich eines so dicken Wälzers. Aber es macht Spass, über so ein Buch in die Welt des 17. Jahrhunderts einzutauchen.
Es ist das sprachlich hohe Niveau, dass vermutlich auch der guten Übersetzung zu verdanken ist und die geschickt verpackte, philosophische Auseinandersetzung mit der Zeit und der Suche nach dem Längengrad, was dieses Buch so lesenswert macht.
Es geht hier weniger um eine wissenschaftliche Auseinandersetzung und der Suche nach dem Längengrad, wie in Dava Sobels "Längengrad", dem m.E. wohl besten Buch zu diesem Thema. Aber auch die philosophische Betrachtung ist sehr interessant!
"Die Insel des vorigen Tages ist kein spannender Thriller aber ein wirklich gut verpacktes 17. Jahrhundert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Anfang, aber danach etwas zuviel des Guten 6. Februar 2012
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Vielleicht fehlt mir heute einfach die Geduld. Ich hatte das Buch vor 15 Jahren schon einmal gelesen und besser in Erinnerung. Anders als beim Namen der Rose schafft es Eco in diesem Buch leider nicht, über die ganze Länge des Buches die Balance zwischen gelehrtem Diskurs und Geschichte zu finden. Bis ca. einem Drittel oder vielleicht auch der Hälfte gelingt ihm das noch: die Belagerung von Casale, die Pariser Salons, das Längenproblem, die Waffensalbe und die Diskussionen um das ptolemäische Weltbild mitsamt der Logik des 17. Jahrhunderts; all das ist wirklich gut. Aber irgendwann ist auch gut damit und die zweite Hälfte, die fast nur noch aus Diskursen besteht, wird schnell langweilig und uninteressant. Dazu kommt die, finde ich, teilweise etwas hölzerne Übersetzung. Ich nehme mal an, auch im Original hat Eco den Pater in altertümlicher Art und Weise reden lassen und auch die Rechtschreibung angepasst, aber in der übersetzung ist das nicht gut gemacht. Das letzte Drittel habe ich dann nur noch überflogen.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwierig schön! 19. Juni 2006
Format:Taschenbuch
Roberto de la Grive, Abkömmling eines heruntergekommenen lombardischen Adelshauses, landet als einziger Überlebender eines Seeunglücks und Schiffbrüchiger auf einem verlassenen Schiff (!) vor einer unbewohnten Insel, von der ihn nicht nur die Datumsgrenze trennt, sondern auch die Tatsache, daß er nicht schwimmen kann.

Er war im Auftrag des französischen Hofes unterwegs, um diese Datumsgrenze ausfindig zu machen, Mitarbeiter eines weltumspannenden Konkurrenzprojektes, das der Bestimmung der Längengrade diente. Was so selbstverständlich erscheint, war bis ins 18. Jahrhundert hinein ein gravierendes Problem: Die Schiffe der Entdecker fuhren ins Blaue hinein über die Ozeane, sie wußten zwar, in welchen Breiten sie sich befanden, aber nicht wie schnell oder langsam sie auf ihren Reisen vorankamen!

Roberto ist ein sperriger Protagonist, ein Feigling und Dummkopf mit Neigung zu Paranoia und Wahnvorstellungen. Die Entdeckung, daß er auf diesem Schiff, auf dem sich ein Raum mit Vögeln und ein anderer voller Uhren befinden, nicht allein ist, versetzt ihn in Panik.

Der Leidensgenosse, Pater Caspar Wanderdrossel, ebenfalls ein Nichtschwimmer, klärt ihn über die Geschichte des Schiffes - Daphne - und seiner Mannschaft auf: Die Mannschaft habe nach ihrem Eintreffen mit allem wichtigen Werkzeug auf die Insel übergesetzt und sei dort von Wilden niedergemacht worden.

Roberto versucht, sich das Schwimmen beizubringen, aber es gelingt ihm nicht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistungsverhältnis einwandfrei
Preis-Leistungsverhältnis ist einwandfrei. Alle Seiten, Buchstaben und alles was zum Lesen notwendig ist vorhanden. Der Einband ist in bester Verfassung.
Vor 9 Monaten von Langner veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber kein Welterfolg
Umberto Ecos dritter Roman, Abenteuerstory, Liebesgeschichte und gewaltiges Zeitepos, spielt Mitte des 17. Jahrhunderts, zu Beginn der Aufklärung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2012 von Ruprecht Frieling
3.0 von 5 Sternen Barocke Tänze entlang der Datumsgrenze
Bei Tonga und Fidschi, nahe Tuvalu und Samoa, Bora Bora und Tahiti grüßen von der Ferne, Südsee und Exotik, türkisblaues Meer, Träume von Wärme, von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2012 von Helmut Schmid
5.0 von 5 Sternen Typisch Eco
Wie immer mehrsprachig, viele Handlungsstrange, aber immer wieder gut! Nun habe ich es endlich auch auf deutsch! Sicher nicht mein letztes Buch, sprich den Rest habe ich ja schon.
Veröffentlicht am 16. April 2012 von Christian
2.0 von 5 Sternen Zuviel Gelehrsamkeit
Ein Buch, von dessen Lektüre ich abraten möchte, obwohl ich seinerzeit von Der Name der Rose durchaus angetan war. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2012 von B. Gutleben
3.0 von 5 Sternen Längen und Längengrade
Was entsteht, wenn ein barocker Dichter mit barocker Belesenheit über ein barockes Thema in barocker Zeit ein barockes Buch schreiben will? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2011 von Niclas Grabowski
3.0 von 5 Sternen Interessant- mehr nicht
Ich würde "Die Insel des vorigen Tages" nicht unbedingt als erstes nennen, würde ich nach meine Lieblingsbüchern gefragt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2007 von L. Marflow
4.0 von 5 Sternen Ein typischer Eco - und doch nicht
Man lernt wie immer viel über die Vergangenheit bei der Lektüre dieses Ecco, aber nicht wie im Namen der Rose vor allem auf den ersten 100 Seiten, durch die man sich als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2007 von Rainer Ehneß
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz so, wie man es von Umberto gewöhnt ist,...
aber trotzdem gut!
Wie alle Bücher von Umberto Eco, enthält auch dieses einiges an Geschichtlichem parat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2005 von Leseratte83
1.0 von 5 Sternen Schade, schade ...
Hohe Erwartungen ("Der Name der Rose", "Das Foucaultsche Pendel"), dann hier eine große Enttäuschung.
Verblasene und verquaste Geschichte. Lesen Sie weiter...
Am 3. Januar 2005 veröffentlicht
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