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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Besondere lebt unter uns,
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der besonderen Kinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Auf dieses Buch habe ich mich seit Monaten gefreut. Allein die Aufmachung laut Bildern hat mich sehr neugierig gemacht. Hinzu kamen diverse Trailer auf Youtube und Informationen des Verlages selbst, sodass ich den Erscheinungstermin nur so entgegen fieberte.Als es dann endlich soweit war, und ich das Buch "Die Insel der besonderen Kinder" in meinen Händen halten konnte, war es um mich geschehen: Das Cover glänzt, wie oftmals vom PAN Verlag gewohnt und das schwebende Mädchen wirkt gespenstisch gruselig und fantastisch zugleich. Ein kurzes Reinblättern hatte dann zu Folge, dass ich dieses Buch sofort lesen musste, obwohl ich dato noch an einem anderen las, denn die innere Aufmachung hat mich besonderes mit ihren zahlreichen gruseligen und verstörenden Bildern sofort in ihren Bann gezogen. Der Plot der Geschichte ist schnell und kurz erzählt, denn dieses Buch muss man von Anfang an selbst erleben. Ich ging soweit völlig unbefangen an dieses Buch heran und wurde nur so in einen Sog von Spannung, Grusel und Fantastik gesogen, dass ich mich nicht mehr herausziehen konnte. Jacob ist 16 Jahre alt und lebt zusammen mit seinen Eltern und seinem Großvater. Dieser erzählte ihm von kleinauf Gruselgeschichten und versprach Jacob, dass sie wahr seien. Als kleines Kind glaubte Jacob dies, doch je älter er und sein Großvater wurden, desto mehr distanzierte er sich von den Geschichten und schenkte bald all den Beweisfotos seines Großvaters, welches man zuhauf im Buch abgebildet vor findet, keinerlei Glauben mehr. Als sein Großvater eines Tages wieder in seine Todesangst vor den fantastischen Wesen verfällt, will Jacob nur nach Hause, um nach dem Rechten zu schauen. Doch als er dort ankommt, findet er seinen Großvater tot vor - ermordet unter mysteriösen Umständen. Jacob ist fassungslos und schaut sich wie wild am Tatort um ' und wen oder was entdeckt er da auf einmal hinter einem Baum? Wird er jetzt auch verrückt, oder hatte sein Opa gar nicht so Unrecht mit seinen Gruselgeschichten? Was nun beginnt ist ein Abendteuer der besonderen Art und Weise. Nie zu vor habe ich so ein Fantasybuch gelesen, welches so mystisch und gruselig ist. Ich war sofort gefangen in Jacobs Leben und die wenige Zeit, die ich zusammen mit seinem Großvater zu Beginn verbringen durfte, habe ich sehr genossen, denn der Autor hat es hier geschafft, den Großvater als absolut authentisch wirken zu lassen. So ist dem Leser von Anfang an bewusst, dass der Großvater keineswegs verrückt ist und auch Jacob wirkt unsicher, ob und was er nun genau glauben soll. Jacob war mir von Anfang an unglaublich sympathisch. Für seine sechzehn Jahre habe ich ihn als sehr reif und erwachsen empfunden. Er ist keineswegs kindlich oder unreif und handelt auch absolut nicht so! Er ist einer der Protagonisten, welche ich gerne während des Lesens die ganze Zeit um mich herum habe. Umso erfreuter war ich zu diesem Zeitpunkt darüber, dass dieses Buch der erste Teil einer Reihe sein soll. So werden wir Jacob wieder treffen und darauf freu ich mich jetzt schon! Er wirkte auf mich wie ein Nachbarsjunge, mit dem man im Sommer abends herumtollte und mit dem man sich einfach gut versteht. Sehr toller Charakter und die Entwicklung, die er über das Buch hinweg nimmt, ist glaubhaft und eine wirklich starke. Der Autor hat einen unglaublich packenden und faszinierenden Schreibstil. Die Geschichte war mir an keiner Stelle zu fantasylastig, als dass ich ihr nicht mehr folge könnte oder als wäre sie mir zu abgedreht. Absolut nicht! Trotz der Fantasyanteile überwiegt das Gruselige und Verstörende. Die zahlreichen Bilder unterstützen und fördern den Lesegenuss sehr, sodass ich das Buch auch gar nicht beiseite legen wollte, ohne beim nächsten Bild angekommen zu sein. Dies führte dazu, dass ich dieses Buch binnen zwei Tagen verschlang. Ich konnte und konnte es einfach nicht beiseite legen. Die Fotos sind auch sehr besonders, denn sie zeigen die besonderen Kinder des Buches. Dies war so super, dass ich mich total gut in diese Geschichte hineinfühlen konnte und den Figuren noch viel näher war, als sonst beim Lesen. Ein wunderbares und besonderes Buch, welches ich oft verschenken werde, denn ich bin so sehr davon begeistert, dass ich mir wünsche, dass viele LeserInnen hierzu greifen werden und sich auf dieses besondere Abendteuer begeben! Für mich ganz klar ein heißer Anwärter auf den 2. Halbsjahresfavoriten 2011! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Solide Geschichte,
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der besonderen Kinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:Der 16 jährige Jacob ist nicht gerade der beliebteste Junge der Schule. Er ist hochbegabt und zudem gehört er einer reichen Familie an. Darum war sein Großvater immer eine starke Bezugsperson für ihn. Dieser erzählte ihm von klein auf merkwürdige, teilweise gruselige Geschichten und behauptete stets, dass diese wahr wären. Umso älter Jacob wird, umso weniger glaubt er allerdings daran und die Begeisterung für seinen Großvater den Entdecker und Abenteurer schlägt nach und nach in Enttäuschung um. Doch dann kommt dieser unter merkwürdigen Umständen ums Leben und für Jacob beginnt die Suche nach der Wahrheit, bei der er auf Geheimnisse, Merkwürdigkeiten und Abenteuer stößt. Meine Meinung: Schon als ich das Buch das erste Mal in der Buchhandlung sah, zog es mich magisch an. Das Cover und die vielen mit merkwürdigen Fotos gespickten Seiten versprachen eine geheimnisvolle, vielleicht auch gruselige Geschichte. Zu Beginn fand ich in dem Buch genau das was ich erwartet hatte. Die Bilder und die dazugehörigen Beschreibungen schufen wirklich eine unheimliche Atmosphäre und ich war sehr gespannt darauf auf welche Geheimnisse Jacob wohl stoßen wird. Jacob an sich war auch ein wirklich interessanter Charakter, da er manchmal recht aufbrausend war und nicht unbedingt in die Kategorie "Everybodys Darling" gehört. Leider blieben die anderen Charaktere das ganze Buch über flach und unausgereift, ich konnte keinen rechten Bezug zu ihnen finden. Die Idee mit den besonderen Kindern war grundsätzlich wirklich gut, aber das Geheimnisvolle um sie, das mich am Anfang so fasziniert hatte, verflog ab der zweiten Hälfte des Buches leider sehr schnell. Mit dem Geheimnisvollen verlor für mich persönlich auch der Reiz an der Geschichte, denn was blieb war eine Handlung, die sich nicht mehr sonderlich vom Wust der normalen Jugendliteratur abhob. Der Autor beschrieb nur noch die reine Handlung, Spannung suchte ich ab diesem Zeitpunkt leider vergeblich. Es handelt sich bei diesem Buch offensichtlich um den Anfang einer Trilogie, denn die Handlung dieser Geschichte war zwar in sich abgeschlossen, jedoch blieb die übergeordnete Handlung unvollendet. Fazit: Ein Buch mit sehr viel Potenzial und Liebe zum Detail, wie man an den vielen wirklich tollen Bildern, Briefen etc. sofort erkennt. Doch leider überzeugte mich die Geschichte nur mäßig. Für mich persönlich fehlte recht schnell das Geheimnisvolle, denn deshalb hatte ich mir das Buch ja zugelegt. Auch die Identifikation mit den Figuren fiel mir sehr schwer. Trotzdem hat der Autor die Geschichte zu einem soliden Ende gebracht. Falls Euch der Inhalt zusagt, solltet ihr es vielleicht einfach mal mit dem Buch versuchen, Geschmäcker sind ja (glücklicherweise) verschieden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Monster sind los...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der besonderen Kinder: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Ist nicht Schlaf, ist nicht Tod;Die zu sterben scheinen, leben Das Haus, in dem du geboren wurdest Freunde deiner Jugend Alter Mann und junges Mädchen Des Tages Mühsal und sein Lohn Sie alle vergehen Fliehen in die Fabeln Können nicht gehalten werden." -Ralph Waldo Emerson- Yakobs Großvater hat ihm immer viel von Monstern erzählt, die hinter ihm her waren und von einem Waisenhaus auf einer Insel. Dort sei er zur eigenen Sicherheit untergebracht worden. »Da gab es ein Mädchen, das konnte fliegen, einen Jungen, in dem Bienen lebten, Bruder und Schwester, die mühelos Felsblöcke zu stemmen vermochten...« Er hat sogar Beweisfotos von diesen eigenartigen Kindern und Yakob glaubt ihm zumindest eine Zeit lang. Dann findet er heraus das sein Großvater mit den vermeintlichen Geschichten der besonderen Kinder augenscheinlich seine Kindheit aufarbeitet: Die Flucht als Jude aus Polen, die Verfolgung der Nazis, der Tod der gesamten Familie und die daraus resultierende Aufnahme ins Waisenhaus. Jahre später findet der Teenager seinen Großvater sterbend im Dickicht. Er gibt ihm noch das Versprechen auf die Insel zu gehen, bevor er die Monster mit eigenen Augen sieht. Da reist Yakob tatsächlich in die Vergangenheit und findet einen Ort, am dem die Zeit stillsteht. Yakob, der Märchenjunge, erzählt die Geschichte auf wunderbare Weise aus seiner Sicht. Er gibt Einblicke in seine frühste Kindheit, seine Gedanken- und Gefühlswelt und erzählt von einer Reihe von Ereignissen, die ihm einen Schock versetzt und sein Leben in zwei Hälften geteilt hat. Nämlich in vorher und nachher. Ransom Riggs hat dabei einen wunderbar, eingängigen Schreibstil, der mich von der ersten Seiten an zu fesseln vermochte. Das Buch lässt sich wunderbar einfach lesen und verliert dennoch keine Farbe. Yakobs Großvater ist der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte. Er musste sein Leben lang damit kämpfen, dass ihm keiner glaubt. Bis zum Zeitpunkt seines Todes. Da stellt sein Enkel nämlich fest dass die Monster keine Fantasienazis sind, sondern wirklich existieren. Hier beginnt dann auch die richtige Geschichte. Denn Yakob muss die Insel finden um sich zu retten und um seinen Wurzeln zu folgen. Wird er dort feststellen dass er ebenfalls eine besondere Gabe hat? Und welche Wunder sowie Gräuel wird er kennenlernen? Wird es weitere Parallelen zum zweiten Weltkrieg geben? Ihr könnt auf jeden Fall gespannt sein! Das Cover sieht eigentlich ziemlich alt aus und zeigt ein Mädchen, das über der Erde schwebt. Ihr Foto ist von einem altertümlichen Rahmen umgeben und alles sieht aus, als wäre es grün abgelichtet worden. Auch die Innengestaltung ist fabelhaft, da sie mit der Aufmachung der Leseprobe identisch ist. Jeder Kapitelanfang ist prächtig gestaltet und es gibt lauter Fotos, die auch im Text erwähnt werden. Toll! Übrigens sind sämtliche Fotos im Buch authentisch. Alte Aufnahmen, von denen die meisten unverändert geblieben sind. Das finde ich schon irre, da sie alle doch recht gruselig aussehen. Die ganze Aufmachung ist wirklich besonders, wie ich es von PAN schon gewohnt bin. Diese düstere Familienlegende ist faszinierend und erschreckend zugleich. Beim Lesen hätte ich mich manchmal am liebsten unter der Bettdecke verkrochen, aber aufhören konnte ich auch nicht. DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER ist definitiv kein Kinderbuch. Aber es ist ein richtig GUTES Buch und ein Tipp für den Weihnachtsmann! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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