Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Insel des Magiers
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Insel des Magiers [Taschenbuch]

Tad Williams
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423208287
  • ISBN-13: 978-3423208284
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 251.439 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

›Die Insel des Magiers‹ ist Fantasy, so wie sie sein soll: Offen gegenüber realen und magischen Welten, hintergründig, mancherorts ironisch, stilsicher in Szene gesetzt und spannend.

Tad Williams hat ein wunderbares Buch geschrieben, das Kaliban rehabilitiert und Prospero an den Pranger stellt.

Kurzbeschreibung

»Fantasy, so wie sie sein soll.« Siggi Seuss in der ›SZ‹

Miranda und ihr Vater, der Zauberer Prospero, sind in die Verbannung auf eine Insel geschickt worden. Dort entdecken sie Kaliban, ein wildes Geschöpf, Sohn der Hexe Sycorax. Miranda und Prospero zähmen den Wilden, lehren ihn, mit Worten umzugehen. Doch damit lernt er zugleich auch Lüge und Falschheit. Und er lernt Miranda zu lieben.

Fünfundzwanzig Jahre später – Miranda ist jetzt Königin von Neapel –, erscheint eines Nachts ein Fremder in ihrem Gemach. Es ist Kaliban, dem es gelungen ist, seine Insel zu verlassen. Er ist gekommen, Rache an Miranda zu nehmen, die ihn damals verschmäht hat ...

Tad Williams erzählt Shakespeares ›Sturm‹ auf poetische und anrührende Weise neu – aus der Sicht des wilden Kaliban und mit einem überraschenden Ende.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der andere Sturm 2. Dezember 2006
Von Polemos
Jawohl, es war eine Wohltat. "Der Sturm" aus Sicht des Kaliban ist ein interessante Leseerfahrung, die ich gerne gemacht habe. Der Charakter "Kaliban" ist differenziert, glaubhaft und nachvollziehbar. Die Idee an sich ist schon spannend, Williams setzt sie eben so gut um. Dramatik, Komposition und Sprache unterstützen, soweit die Übersetzung ein Urteil zulässt, sich gegenseitig und lassen die Geschichte aufleben. Wie in allen seinen Büchern versteht Williams es, dem Leser nicht zu viel Arbeit abzunehmen, so dass er noch selbst Bilder im Kopf entstehen lassen kann.

Ein wenig ungewöhnlich aus meiner sonstigen Williams-Kenntnis ist der lange Monolog, den Kaliban Miranda hält. Hier könnte manchem die Aktion fehlen, obgleich die Rede immer wieder auf Ereignisse auf der Insel zurückgreift.

Im ganzen eine gelungene Sache, die meines Erachtens die Kenntnis der Vorlage nicht voraussetzt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Der Streit zwischen Mutter und Tochter dreht sich um die drohende Verheiratung des jungen Mädchens mit einem ihr unbekannten Mann; ein im mittelalterlichen Neapel völlig normaler Vorgang. Die Mutter ist müde und beendet schließlich den Disput mit ihrem Rückzug in die Schlafgemächer. Sie ist die "Königin von Neapel" und nach der Geburt ihres jüngsten Sohnes noch geschwächt.
Währenddessen treibt sich ein monströses Wesen durch die Gassen der Stadt. Gelbe, glühende Augen und eine ungeheure Kraft zeichnen ihn aus. Dämonengleich schleicht er durch Neapel. Er ist auf der Suche nach Miranda und deren Vater Prosperus, den er töten will. Eben jene Miranda, die heute die Königin von Neapel ist.
Er klettert ohne Mühe an der Fassade des Palastes empor, überwältigt eine Wache und dringt ins Schlafgemach von Miranda ein. Sie ist allein und blickt voller Entsetzen in die Fratze des Monsters.
"Kaliban" flüstert sie. Sie hat ihn erkannt, den damals kleinen, menschenähnlichen Sklaven ihres Vaters, den sie vor zwanzig Jahren auf einer einsamen und menschenleeren Insel, auf die sie und ihr Vater verbannt wurden, zurückgelassen haben. Er will Rache, doch ihr Vater, eigentliches Ziel seiner zwanzigjährigen Suche, ist tot.
Tief enttäuscht und rasend vor Wut ist sein neues Opfer Miranda. Sie muss in dieser Nacht sterben. Doch vorher soll sie erfahren, was Prospero ihm angetan hat. Vorher will er seine Geschichte erzählen, sein Schicksal in seiner ganzen Grausamkeit und Verzweiflung Miranda darlegen. Dann soll sie sterben!
Kaliban wuchs in völliger Einsamkeit auf. Seine Mutter, der Hexerei angeklagt und ihrer Zunge beraubt, war der einzige Mensch, den es für ihn gab. Ohne Sprache und mit ihr, die ihn liebte und schlug, wuchs er auf. Die Insel bot ihnen genug zum Überleben. Gottgleich wachte und befahl sie über ihn, er kannte es nicht anders. Erst bei ihrem plötzlichen Tod, er war gerade etwa zehn Jahre alt, spürte er ihren wahren Wert: Sie war alles, was er hatte - nichts blieb übrig. Doch er war eins mit sich und der Natur, hatte keine Sprache, keine Wörter, keine Gedanken. Fels war gleich Wasser, gleich Vogel und Sonne - nichts war benannt, nichts hatte Bedeutung.
Bis Prospero und Miranda auf der Insel eintrafen. Ohne es je verstanden zu haben, auch deshalb war er in dieser Nacht nach Neapel gekommen, hatte Prospero ihn angelockt und ihn an sich gefesselt. Nicht durch Seile, sondern viel fester und sicherer durch sein Wissen, seine Magie, seine Anwesenheit. Doch warum hatte Prospero ihn um sein Leben betrogen und ihm ein ungleich schlimmeres, ein bewusstes Leben gegeben? In dieser einen Nacht musste er es wissen, bevor er Miranda töten würde!

Dieses Buch ist in seiner Art einmalig. Tad Williams hat ein Kleinod geschrieben, das so gar nicht zu seinen Büchern und Epen passt. Es ist eine kleine, philosophische Geschichte über "den ersten Menschen" - über Bewusstsein und Schuld, Rache und Liebe.

Die Geschichte beginnt wie ein kleines Fantasy-Märchen und ist doch mehr. Sie gibt Einblick in eine verletzte Seele, Einblick in die Unschuld des Unwissenden, wenn man ihm die Bedeutungen der Dinge und der Welt gibt und ihn damit allein lässt.

Die Geschichte ist eine wundervoll gefühlvolle Parabel über das Ende der Kindheit, das Ende der Unschuld. Mit sicherem Gespür für die Metaebene dieser Geschichte (und ihre Überhöhung) dramatisiert Tad Williams die Gefühle der Beteiligten durch Fantasy-Elemente. Der Mensch wird zum Dämon, der seine Ausgestoßenheit viel deutlicher zu spüren bekommt, als es ein normaler Mensch könnte, und er beraubt dieses Wesen seines Fokusses: der Rache Täter! Auch dies ist eine perfekte Inszenierung, denn die Bewusstwerdung des Menschen verläuft ohne einen Schuldigen und lässt sich nicht auf eine Ursache oder Person zurückführen.

Dieses Buch beeindruckt zutiefst. Ein kleines Fantasybuch entpuppt sich als geniale Parabel über die Menschwerdung, über den Segen und den Fluch der Bewusstwerdung.
Auch wer Fantasy nicht unbedingt mag: Dieses Buch ist wunderbar und verdient eine breite Öffentlichkeit!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die Insel des Magiers 22. Juni 2009
Von J.Z.
Eine Kurzgeschichte von meinem neuen Lieblingsschriftsteller Tad Willams, in der es um Einsamkeit a la Robin Hood, Hoffnung, enttäuschter Liebe, Hass, Rache und einer gewissen Form von Happy End geht, alles gewürzt mit ein wenig Zauberei und schon ist eine kurzweilige Story fertig.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:









Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar