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Die Informanten [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Juan Gabriel Vásquez
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. Februar 2010
Voller Stolz schenkt der junge kolumbianische Journalist Gabriel Santoro seinem Vater, einem bekannten Rhetorikprofessor, sein erstes Buch. Er kann nicht ahnen, dass sein Vater diese Chronik einer befreundeten deutsch-jüdischen Familie mit einem Verriss in der größten Zeitung des Landes zunichtemachen wird. Mehr noch, dass er mit der Veröffentlichung seines Buches auf ein dunkles Geheimnis gestoßen ist. Gabriel begibt sich auf Spurensuche, die ihn vom Kolumbien der dreißiger Jahre in die Gegenwart führt, und entreißt ein bis heute vertuschtes, unrühmliches Kapitel der Geschichte seines Landes der Vergessenheit. Vásquez' großes Thema ist die Erinnerung, die Rückkehr unserer persönlichen und politischen Albträume. In einer melodischen, bildreichen Prosa deckt er immer neue Schichten der historischen Wahrheit auf und dringt in seelische Abgründe vor.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Schöffling (15. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895610054
  • ISBN-13: 978-3895610059
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 231.075 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Juan Gabriel Vásquez wurde 1973 in Bogotá geboren und studierte lateinamerikanische Literatur an der Sorbonne. Er hat unter anderem Victor Hugo und E. M. Forster übersetzt sowie zahlreiche preisgekrönte Erzählungen und Essays publiziert. Heute lebt er als Schriftsteller mit seiner Frau und zwei Töchtern in Barcelona.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Vergangenheit ist nie völlig vergangen. 1. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Juan Gabriel Vasquez thematisiert in "Die Informanten" eine in Europa weitgehend unbekannte Facette des 2. Weltkrieges: Die in einigen südamerikanischen Ländern erfolgte, durch die Gesandschaften der USA initiierte Verfolgung und Internierung von Personen, denen Kontakte zu den Achsenmächten nachgesagt worden waren. Mit Hilfe eines Informantennetzes erstellte die US Gesandschaft in Kolumbien eine schwarze Liste mit verdächtigen Personen, deren Vermögen eingefroren wurde und die wenig später in Internierungslagern festgesetzt worden sind. Im Mittelpunkt von Vasquez Roman steht ein solches Schicksal: Enrique Deresser wird denunziert und wenig später interniert. Er verliert seine wirtschaftliche Existenz, seine Frau verläßt ihn, sein Sohn taucht unter. Kurze Zeit nach seiner Freilassung nimmt sich Deresser das Leben. Jahrzehnte später stößt der Journalist Gabriel Santoro auf das Schicksal Deressers, dessen Sohn mit Santoros Vater, einem angesehenen Rethorik-Professor, zu dessen Jugendzeiten befreundet gewesen war. Was hat sich damals wirklich abgespielt und welche Rolle hat Santoro Senior gespielt? Warum ist Santoro Senior so erboßt über die Idee des Sohnes, einen Roman über die damalige Zeit zu veröffentlichen?

Vasquenz entspinnt ein komplexes Beziehungsgeflecht. "Die Informanten" ist aus verschiedenen Erzählkonstrukten zusammengesetzt: Santoro Junior arbeitet selber an einem Buch über die damaligen Geschehnisse, so dass der Leser die Entstehung dieses Buches im Buch mitverfolgt und anhand Gesprächen mit der Freundin des Vaters, aus einem Interview mit der Geliebten und schließlich durch ein Treffen mit dem Sohn des Denunzierten die Details der damaligen Geschehnisse erfährt.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die schreckliche Tortur der Listen 2. März 2010
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist ein unrühmliches Kapitel in der Geschichte Kolumbiens. Im Jahre 1941 schloss dieses lateinamerikanische Land im Kampf gegen die Achsenmächte mit den USA ein Geheimabkommen. Eine "Schwarze Liste" wurden eingeführt. Wer auf dieser Liste stand, deutsche Juden und deutsche Nazis, wurde auf Grund von Denunziationen, von Vorurteilen und Gerüchten interniert, zum Verlust der bürgerlichen Existenz verurteilt.

Das ist der Stoff, aus dem der 37-jährige kolumbianische Autor Juan Gabriel Vásquez einen aufregenden, einen faszinierenden Roman, eine Geschichte über die Schattenjahre in Kolumbien, gemacht hat. Ein Buch über einen Verrat und seine Folgen, über die schreckliche "Tortur der Listen", über menschliche Schicksale und eine besondere Vater-Sohn-Beziehung. Darüber schreibt er sozusagen einen Roman in einem Roman - in vier Kapiteln mit den programmatischen Titeln: "Das unvollendete Leben", "Das zweite Leben", "Das Leben gemäß Sara Guterman" und "Das geerbte Leben" sowie ein Nachwort.

"Ein Leben im Exil" heißt das Buch, das der jungen Journalist Gabriel Santoro veröffentlicht hat. Eher eine Chronik, die auf Gesprächen mit der aus Deutschland geflohenen Jüdin Sara Guterman, einer Freundin der Familie Santoro, beruht. Das Buch wird überaus gelobt, nur der Vater des Autors, ein angesehener Jurist und Rhetorikprofessor, schreibt einen fatalen Verriss. Sein Urteil über das Buch des Sohnes: "Das ganze Buch deutet auf mich. Es ist ein Buch über das Leben der Deutschen und was die Deutschen während des Krieges durchgemacht haben. Ich bin ein Teil davon... das Buch ist ein Attentat gegen mich.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Karolyi TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Gabriel Santoro weiß, dass sein Beruf - Journalist - von seinem Vater nicht ernst genommen wird. Dennoch hat der Sohn nicht mit der Reaktion des Vaters gerechnet, als er diesem ein Exemplar seines ersten Buchs schenkt: Der Vater überwindet seine Aversion gegenüber den Massenmedien und verfasst eine Rezension zum Buch - einen bitterbösen Verriss.
Für das Buch hat Gabriel die Jugendfreundin seines Vaters, Sara Guterman, interviewt und ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben. Sara war 1938 mit ihrer jüdischen Familie aus Deutschland nach Kolumbien geflohen, und ihr Vater hatte dort ein Hotel eröffnet. Sara lernte dort viele interessante Persönlichkeiten kennen, unter anderem den damals jungen Santoro senior.
Sara erzählte dem Sohn ihres Jugendfreundes auch von der "Schwarzen Liste", die in enger Kooperation mit den USA geführt wurde und Menschen mit Nationalitäten aus den Achsenmächten enthielt, die verdächtigt wurden, eine nationalistische Gesinnung und somit eine USA-feindliche Einstellung zu haben. Mit diesen Listen wurde durchaus Missbrauch getrieben. Repressalien, Freiheits- und Vermögensentzug waren die Folge. Zu den Opfern gehörte auch Deutscher aus Santoro seniors und Saras Freundeskreis.
Erst nach dem Unfalltod des Vaters und den Enthüllungen von dessen letzter Geliebter begreift der junge Gabriel, dass sein Vater, sonst lebenslang ein Moralist, Teil dieser Machenschaften war und deshalb so aggressiv auf das Buch reagiert hat. Er muss ein zweites Buch schreiben ...
Trefflich ausgedacht und doch an wahren Ereignissen ausgerichtet, unerbittlich und dabei einfühlsam, kritisch ohne schlichtes Aburteilen lässt Juan Gabriel Vásquez ein düsteres Kapitel der Geschichte in seiner südamerikanischen Ausprägung auferstehen: ein packender Roman, eine schmerzliche Auseinandersetzung mit dem Thema Verrat.
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