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Die Illusionen der Postmoderne: Ein Essay Taschenbuch – 2. Oktober 1997


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Taschenbuch, 2. Oktober 1997
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 186 Seiten
  • Verlag: Metzler, J B (2. Oktober 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3476015629
  • ISBN-13: 978-3476015624
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,9 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.250.094 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Professor aus Oxford nähert sich dem ewigen Streitthema Postmoderne erfrischend persönlich und undogmatisch." (Die Woche)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Terry Eagleton ist Professor für englische Literatur an der Universität Oxford. Bei J.B. Metzler sind erschienen: "Einführung in die Literaturtheorie". SM 246. 4. Auflage 1997; "Ästhetik". 1994; "Ideologie". 1993.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. Februar 1999
Der marxistische Oxford-Professor Terry Eagleton beschäftigt sich mit den logischen Brüchen und politisch-ideologischen Konsequenzen des postmodernen Denkens, dessen Aufstieg für ihn mit der historischen Niederlage der Linken in den 68er-Auseinandersetzungen verbunden ist. Er greift sowohl logische Brüche als auch gefährliche politische Implikationen dieses - nicht sehr einheitlichen - Denkgebäudes auf: Warum stehen Postmoderne oft einem radikalen Relativismus nahe und verabscheuen die Idee universeller Vernunft, halten aber gleichzeitig ihre eigenen Überzeugungen für richtig? Warum vermeiden sie jedes Sprechen über Anthropologie, reden aber ständig vom Körper? Wie kann man, ohne von anthropologischen Setzungen auszugehen, effektiv gegen Unterdrückung argumentieren? Eagleton warnt am Ende des Essays vor reaktionären Folgen eines solchen Denkens: Gegen Faschisierungstendenzen in den realkapitalistischen Ländern haben Postmoderne u.a. wegen ihrer Abneigung gegen Organisiertheit, ihrem Partikularismus und ihrem kulturellen Relativismus kaum effektive Widerstandsmöglichkeiten, auch wenn sie diese Tendenzen gewiß ablehnen. Ein phantastisches - auch wirklich witziges - Buch und ein wichtiger publizistischer Eingriff eines der letzten öffentlich repräsentierten Marxisten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 4. Februar 2007
Alan Socalt und Jean Bricmont demolieren in "Eleganter Unsinn" aus naturwissenschaftlicher Sicht die postmoderne Philosophie. Der Geisteswissenschaftler Terry Eagleton verpasst ihr in "Illusionen der Postmoderne" den Todesstoß.

Seltsam nur, dass dieser pseudointellektuelle Unsinn noch immer regen Zuspruch findet, zum Leidwesen der Studenten nun auch in deutschen Universitäten. Die Philosophie hat er schon unterwandert, mit "Cultural Studies" hält er bei den Literaten Einzug.

Kryptische Bücher ohne Sinn und Verstand schreiben, gutgläubige Anhänger um sich scharen - das alte Rezept der Theologen nun auch als "Wissenschaft". Bezeichnend, wo es doch gerade der Postmodernismus ist, der die Wissenschaft zu einem weiteren Diskurs ohne Wahrheitsgehalt erklärt. Dagegen wehren kann man sich - laut jener Philosophie - nicht, denn das System beherrscht alles, außerdem sind wir keine individuellen Subjekte, sondern nur Teil des "stream of flows" und können insofern ohnehin nichts anrichten. Dem Sozialisten Eagleton stört vor allem diese Kopulation mit dem Bestehenden. Man tut so, als wäre man links, tatsächlich hat man sich die bequemste und gleichgültigste Philosophie zurecht gelegt, die man sich nur ausdenken konnte. Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung - ach ne, reden wir lieber über Codes, Alterität und die Penisähnlichkeit von Pommes Frites.

Wer nach Orientierung in einer komplizierten Welt sucht, der wird mit dem Postmodernismus nur die Vollendung geistiger Verwirrung finden. Kehren wir lieber zu den Idealen von Aufklärung und Humanismus zurück, anstatt Ehrenmord und co.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexandra Voganatsi am 10. August 2013
Ein Klassiker! Welch brillanter Essay! Hier lohnt es sich, jede Seite durchzugehen - alles steckt voller höchst notwendiger Einsichten und Anregungen. Obendrein ist die Übersetzung ebenso brillant wie das Original, sogar der spezifische Humor des Autors kommt zum Ausdruck. Doch warum gibt es keine zweite Auflage?
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