Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Autorin, die als Pionierin der industriellen Ideenproduktion gilt, setzt auf Prozesse, die sehr viele Leute als Ideengeber mit einbindet. Ihr Prinzip, Ideen am Fließband zu produzieren, scheint ganz einfach: Wie im materiellen Produktionsprozess gibt es Know-how, Werkzeuge und Maschinen. Entscheidend ist zu wissen, an welchem Punkt des Produktionsprozesses man welche Werkzeuge einsetzt und welche Personen einbezieht. Schnetzler macht deutlich, dass wenn Unternehmen unter sehr großem Innovationsdruck stehen, es eben nicht mehr genügt, auf die Inspiration zu warten, sondern es erforderlich ist, sich auf einen klar strukturierten Prozess einzulassen. Der beinhaltet neben den drei Hauptphasen Ideenbeschaffung, Filterung und Umsetzung auch die Steuerung und das Management der Ideen. In Zeiten, in denen neue Inputs, neue Fragen, neue Sichtweisen händeringend gesucht werden, ist ihr Buch eine mehr als spannende Lektüre, die zeigt, dass ein festgelegter Prozess die Kreativität nicht einengen muss.
Schnetzler sieht sich als Dienstleister, die den Prozess der Ideenentwicklung entschlüsselt hat und ihn weit vom unsystematischen, selbst gestrickten Image positioniert wissen will. So nimmt die Idee quasi den Status eines Rohmaterials an, das in hoher Stückzahl gefördert werden muss, um sich dann die Perlen herauspicken zu können. Durchaus vorstellbar, dass Grundmechanismen in jedem Unternehmen anwendbar sind und damit die Effizienz von Innovationsprozessen gewaltig steigen könnte.
Mit ihrem Buch legt Schnetzler interessantes Know-how offen, auch weil sie sich sicher ist, dass es Sinn macht, nicht nur Wissen, sondern auch Ideen zu teilen. Denn nur so, das ist ihre Überzeugung, haben wir langfristig eine Chance. --Petra Günzel
manager magazin 3/2004
Gute Ideen wie am Fließband herstellen Woran erkennt man eine gute Idee? Wichtiger noch: Wie kommt man überhaupt auf eine gute Idee? Das sind Fragen, die jeden umtreiben, der an verantwortlicher Stelle in einem Unternehmen sitzt oder gar eines leitet. Einige wirklich gute Antworten darauf kommen aus der Schweiz, genauer von Nadja Schnetzler, die 1989 in Biel das Unternehmen BrainStore mitgründete. Schnetzlers Firma hat sich der industriellen Produktion von Ideen verschrieben. In ihrem im März erscheinenden Buch stellt die Autorin die Konzepte vor, mit denen sie und ihre Mitarbeiter den Kunden von BrainStore nach dem Prinzip Methode statt Geistesblitz zu tollen Einfällen verhelfen. Der Reiz dieser leicht lesbaren Anleitung zur Innovation liegt darin, dass Schnetzler stets an konkreten Beispielen darlegt, wie man im Unternehmen planvoll und zielgerichtet auf gute Ideen kommt. So erklärt sie zum Beispiel genau, welche Mitarbeiter oder externen Berater in ein Team gehören, das neue Produkte oder Slogans ausbrüten soll. Dass die Autorin hin und wieder etwas zu ausführlich aus den Gründerzeiten ihres eigenen Unternehmens erzählt, stört zwar ein wenig, schmälert aber nicht den Erkenntniswert des Buchs.
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Kurzbeschreibung
Lassen sich Ideen industriell fertigen? Wie Schuhe oder Schokolade? Oder braucht man für Ideen unbedingt die Geistesblitze genialer, kreativer Denker?
Nein, behauptet Nadja Schnetzler. In ihrer Schweizer Firma BrainStore werden Ideen gefertigt wie in einer Fabrik: auf Bestellung und vom Fließband. Wie das möglich ist? - Ganz einfach: Mit der BrainStore-Ideenmaschine, einem Innovationsmodell, das nach ingenieurwissenschaftlichen Prinzipien funktioniert.Die Autorin erläutert, wie sich mit Hilfe dieses Modells Ideen systematisch und effizient produzieren lassen. Anhand zahlreicher Fallstudien aus ganz Europa sowie vieler Anekdoten erfährt der Leser, wie er die Tools der Ideenfabrik auch im eigenen Unternehmen erfolgreich einsetzen kann.
Das Buch zeigt: Gute Ideen kann jeder entwickeln - er muss nur die richtige Methode kennen und über das geeignete Team verfügen!
Klappentext
"Wer heute erfolgreich sein will, muss in kürzester Zeit die günstigste Lösung finden. Wir produzieren Ideen am Fließband. Das ist ganz anders als die Arbeit eines Künstlers oder Erfinders. Aber die Resultate sind mindestens so verblüffend und zudem noch breit validiert."
Nadja Schnetzler über BrainStore
Die "Ideenfabrik" BrainStore schuf den weltweit ersten Ideen-Fabrikationsprozess. Er erlaubt es, Ideen systematisch in einer vorgegebenen Zeit zu entwickeln. Die BrainStore-Ideenmaschine besteht aus vier Teilen - Ideenbeschaffung, Ideenverdichtung, Ideenselektion und Umsetzung - sowie dem Ideenmanagement als Steuerung des gesamten Prozesses. Schritt für Schritt lernt der Leser dieses Buches die wichtigsten Parameter der Ideenfindung.
Die Ideenmaschine zeigt: Gute Ideen kann jeder entwickeln - er muss nur die richtige Methode kennen und über das geeignete Team verfügen!
"Gute Ideen kommen nicht von ungefähr. Man kann sie blockieren oder fördern. Nadja Schnetzler und ihr BrainStore sind wahre Förderspezialisten: Sie kennen sich aus mit dem Gesetz der großen Zahl, lateralem Denken, Fehlertoleranz, dem Umgang mit den "bewährten" Innovationskillern, der Pflege informeller und intensiver Kommunikation und natürlich mit allen Brainstorming-Techniken."
Aus dem Geleitwort von Dr. Florian Langenscheidt
U3
Nadja Schnetzler ist ausgebildete Journalistin, außerdem Gründerin und Vorstand der BrainStore AG (Biel/Schweiz). BrainStore ist die erste "Ideenfabrik" der Welt, die mit einem internationalen Netzwerk von Fachleuten Ideen entwickelt. Zu den Kunden gehören unter anderem BMW, Nestlé, Siemens, Bosch, Wella, Rolex oder Coca-Cola, aber auch staatliche Organisationen und Privatpersonen.
U4
Gute Ideen kann jeder entwickeln!
Braucht man für großartige Ideen unbedingt die Geistesblitze genialer, kreativer Denker?
Nein, behauptet Nadja Schnetzler. In ihrer Schweizer Firma BrainStore werden Ideen gefertigt wie in einer Fabrik: auf Bestellung und vom Fließband, wie Schuhe oder Schokolade. Wie das möglich ist? - Ganz einfach: Mit der BrainStore-Ideenmaschine, einem Innovationsmodell, das nach ingenieurwissenschaftlichen Prinzipien funktioniert.
Die Autorin erläutert, wie sich mit Hilfe dieses Modells Ideen systematisch und effizient produzieren lassen. Anhand zahlreicher Fallstudien aus ganz Europa sowie vieler Anekdoten erfährt der Leser, wie er die Tools der Ideenfabrik auch im eigenen Unternehmen erfolgreich einsetzen kann.