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Die Idee der Freiheit: Eine Bibliothek von 111 Werken der liberalen Geistesgeschichte
 
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Die Idee der Freiheit: Eine Bibliothek von 111 Werken der liberalen Geistesgeschichte [Gebundene Ausgabe]

Gerhard Schwarz , Gerd Habermann , Claudia Aebersold Szalay
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 237 Seiten
  • Verlag: Frankfurter Allgemeine Buch (2. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899811364
  • ISBN-13: 978-3899811360
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 17,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 195.040 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Welche Bücher soll man lesen, wenn man sich für die Idee der Freiheit interessiert? Welchen Beitrag zu ihrer Formulierung und Vertiefung haben etwa Denker wie Aristoteles, Konfuzius, Mises, Ortega y Gasset, Röpke oder Schumpeter geleistet? Die Bibliothek der Freiheit präsentiert von Lord Acton bis Mary Wollstonecraft 111 Werke von rund 100 Autoren und stellt sie in den Zusammenhang von freiheitlicher Ordnung und Marktwirtschaft. Ergänzt wird die Besprechung der Werke durch einige Originalzitate. Die Auswahl erhebt nicht den Anspruch, alle entscheidenden Klassiker der Freiheit aufzulisten; sie erfolgte zwar wohlüberlegt und ernsthaft, hat aber auch eine gelegentlich spielerische Seite. So sehr die Texte für sich allein eine interessante Lektüre darstellen, sollen sie vor allem Lust darauf machen, sich in die einzelnen Werke weiter zu vertiefen. Die Vorstellung der Bücher erfolgt durch Professoren und Publizisten, die sich seit langem mit der Idee der Freiheit befassen. Stöbern Sie in der Bibliothek der liberalen Denker.

Über den Autor

Claudia Aebersold Szalay (*1970), Dr. rer. pol., Mitglied der Wirtschaftsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung.

Gerd Habermann (*1945), Dr., Direktor des Unternehmerinstituts der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU), liberaler Publizist, Honorarprofessor an der Universität Potsdam, Vorsitzender der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung.

Gerhard Schwarz (*1951), Dr. oec., Leiter der Wirtschaftsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung, Lehrbeauftragter an der Universität Zürich, Vorsitzender der Friedrich-Augustvon-Hayek-Gesellschaft.


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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Im Überblick: die "Bibliothek der Freiheit", 23. August 2009
Von 
Treb Melsa (Absurdistan, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Idee der Freiheit: Eine Bibliothek von 111 Werken der liberalen Geistesgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Den Herausgebern des Buches ist Dank zu zollen, denn mit diesem Buch geben sie den Lesern, welche sich über die "Idee der Freiheit" kundig machen möchten, einen guten Leitfaden an die Hand.

Dieses Buch gibt einen Überblick über 111 wichtige Werke des Freiheitsgedankens. Für Neugierige eine Anleitung, eine Art Fahrplan durch die "Bibliothek der Freiheit".
Aber auch Leser, die meinen mit der Freiheitsliteratur vertraut zu sein, werden ihre Freude an dem Buch haben und wohl auch manchmal über die Textauswahl überrascht werden.
Namhafte und bekannte Autoren und Kenner der Materie, wie Roland Baader, Hardy Boullion, Wernhard Moeschel, Robert Nef und viele mehr, schlagen in 111 Rezensionen den Bogen vom Freiheitsdenken in der Antike bis hin zur Gegenwart, wobei - bei einer subjektiven Auswahl wohl normal - nicht alle Strömungen des Liberalismus gleichgewichtig Gehör finden. Der eine oder andere Leser wird dieses oder jenes Buch in den Besprechungen vermissen. Manche werden vielleicht auch überrascht darüber sein, dass etliche deutschsprachige Autoren genannt sind! Deutschland, dies ist doch das Land, in welchem der Gedanke der Freiheit keine Tradition hat? Aber die Texte von Kant, Humboldt oder Eucken zeigen, auch in Deutschland gab und gibt es eine Tradition des Freiheitsdenkens; eine Idee, die in Deutschland unbestritten oftmals und vielfach geschmäht wurde und wird.

Es werden außer den schon genannten Denkern z. B. auch Texte von

- Aristoteles
- Thomas von Aquin
- Adam Smith
- Bernard de Mandeville
- John Locke
- John Emerich Edward Dalberg Lord Acton
- Ludwig von Mises
- Friedrich August von Hayek
- Wilhelm Röpke

besprochen, wobei man bei den einzelnen Besprechungen, insbesondere, wenn bei den rezensierten Text kennt, bei Details und Nuancen, natürlich anderer Meinung sein kann (und wohl auch ist) als der Rezensent.

Das Buch ist jedem Leser zu empfehlen; denn für Kenner der Literatur ist es ein nützliches Nachschlagewerk und für die Nichtkenner einer wunderbare Einführung und Hinführung in die "Ideen, die für eine Gesellschaft freier Menschen" stehen.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Katalog der Freiheit, 10. März 2008
Von 
Frank Reibold (Gehrden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Idee der Freiheit: Eine Bibliothek von 111 Werken der liberalen Geistesgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch stellt 111 Bücher vor, die die Herausgeber zu den freiheitlichsten zählen. Jedes Buch wird auf zwei Seiten vorgestellt. Am Anfang der Rezensionen finden sich biographische Daten, auf dem Seitenrand werden Zitate aus dem zitierten Werk abgedruckt (diese sind ganz selten in englischer Sprache). Einige der vorgestellten Bücher sind (in deutscher Sprache) nicht (mehr) erhältlich.

Da Auswahl und Rezensionen naturgemäß subjektiv sind, wird beinahe jeder Leser ein Buch vermissen oder dessen Beschreibung problematisch finden. Es werden u. a. Werke von Acton, Bastiat, Bauer, Berlin, Erhard, Eucken, Friedman, Hayek, Mises, Nozick, Röpke, Rothbard, Schumpeter, Solschenizyn und Smith vorgestellt. Neben der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung werden u. a. die "Federalist Papers" berücksichtigt. Auch einige historische Werke wurden aufgenommen, z. B. Ashton zur Industriellen Revolution und Burckhardt: "Weltgeschichtliche Betrachtungen".

Hinsichtlich der Auswahl der Bücher und der Qualität der Rezensionen möchte ich mich auf Anmerkungen zu drei Werken beschränken.

Über Aristoteles wird angemerkt, er habe schon auf die verwerflichen Auswirkungen der Zinsen und das Aufkommen der Finanzmärkte hingewiesen. Dabei geht es darum, dass Zinsen angeblich Einkommen ohne Gegenleistung darstellen und deshalb moralisch schlecht sind. Der Rezensent hätte vielleicht einmal im ebenfalls vorgestellten Mises: "Human Action" nachschlagen sollen: Zinsen entstehen aus der Zeitpräferenz der Beteiligten und stellen somit einen Ausgleich dafür dar, dass man etwas erst in der Zukunft und nicht gleich erhält. Daran ist nichts moralisch verwerflich.

Das vorgestellte Buch von Humboldt über die Grenzen des Staates ist ein Plädoyer für den Minimalstaat und zeigt, dass es entgegen anders lautender Stimmen doch eine liberale Tradition in Deutschland gibt. Humboldt sieht den Staat in der Pflicht, die negativen Rechte (Freiheit, Eigentum, Sicherheit) der Bürger zu gewährleisten; die Bereitstellung positiver Rechte (z. B. Recht auf Arbeit / Wohnung / Einkommen) führe zur Unfreiheit und mache aus Menschen "Maschinen".

Einigen Lesern mag es merkwürdig erscheinen, dass mit Ayn Rand: "Atlas Shrugged" auch ein Roman vorgestellt wird. Dieser Roman bereitet jedoch den Gegensatz zwischen Kapitalismus und Sozialismus dramatisch auf und bietet zudem eine libertäre Philosophie ("Objektivismus"), die den Kapitalismus rechtfertigt.

Mir haben die klaren und übersichtlichen Rezensionen gut gefallen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der an politischer und wirtschaftlicher Freiheit interessiert ist. Die vorgestellten Werke geben Anregungen, die eigene Bibliothek zu erweitern.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Ich bin so frei... Wirklich?, 4. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Idee der Freiheit: Eine Bibliothek von 111 Werken der liberalen Geistesgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Zugegeben: Ich bin auf den Titel "Die Idee der Freiheit" angesprungen. Den Untertitel habe ich gelesen, aber wohl nicht ganz ernstgenommen, - in seiner Ausschließlichkeit. Damit meine ich: Wie kann man bei diesem Thema die Frage völlig außerachtlassen, was ,Freiheit' eigentlich ist und ob es ,Freiheit' überhaupt gibt, zumindest im einführenden Text?
Noch zwei Anmerkungen:
Wenn es denn schon ausschließlich um liberale Geistesgeschichte geht, wo bleibt dann die Erwähnung des Liberalen Ralf Dahrendorf? Welche Erwägungen haben die Herausgeber geleitet? Hat die Hayek-Gesellschaft ihn nicht lieb?
Und:
Die Rezensenten werden sehr breit und schwergewichtig / schwergewichtet alphabetisch aufgelistet. Ein Verzeichnis der Autoren vermisse ich schmerzlich. Klar, die sind ja alphabetisch aneinandergereiht... Reicht das? Eine leserunfreundliche, ,lektorale Meisterleistung'.
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