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Die IQ-Bibel: Intelligenz verstehen und messen
 
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Die IQ-Bibel: Intelligenz verstehen und messen [Gebundene Ausgabe]

Hans Jürgen Eysenck , Kurt Neff
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1 (März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608943668
  • ISBN-13: 978-3608943665
  • Originaltitel: Intelligence - A New Look.
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 675.107 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Emotionale Intelligenz, soziale Intelligenz, visuelle Intelligenz - Schluß damit! Was ist eigentlich Intelligenz? Das, was ein Intelligenztest mißt, behauptete einst ein Spötter. Eysenck räumt in diesem Buch mit den populistischen Vorurteilen über Intelligenz und über Intelligenztests auf. Gibt es überhaupt eine allgemein akzeptierte Definition des Intelligenzbegriffs? Was messen eigentlich Intelligenztests, wirklich die Intelligenz? Wie stark ist Intelligenz von Umweltfaktoren und wie stark von erblichen Faktoren abhängig? Und: stehen dahinter nicht etwa ideologische und politische Zielsetzungen, etwa die, den politischen Status quo zu bewahren oder die Überlegenheit einer Rasse über andere festzustellen? Eysenck bezieht in seinem Buch zu all diesen Fragen pointiert Stellung. Dem Leser wird klar, daß der seriösen Intelligenzforschung ein allgemein akzeptiertes Verständnis des Begriffs zugrunde liegt ebenso wie eine weitgehend akzeptierte Theorie. Und er zeigt, daß und wie Intelligenz heutzutage zuverlässig gemessen werden kann.

Über den Autor

Hans Jürgen Eysenck ist wahrscheinlich der bekannteste Psychologe des 20. Jahrhunderts, auf jeden Fall der am häufigsten zitierte (noch vor Freud) und mit rund 90 Büchern und fast 1000 Artikeln einer der produktivsten. Weltbekannt und bis heute grundlegend wurden seine Studien zur Persönlichkeitsforschung und zu häufig eingesetzten Test- und Fragebogenverfahren. Eysenck, in Berlin geboren, war Direktor des Psychiatrischen Instituts der University of London. Er starb 1997.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gut verständliche Darstellung des psychologischen Wissens zum IQ, 6. Juni 2008
Von 
Tobias Stephan "psycho-leipzig" (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die IQ-Bibel: Intelligenz verstehen und messen (Gebundene Ausgabe)
Hans J. Eysenck, der meistzitierte Psychologe des 20. Jahrhunderts, legt in dieser Monographie eine Zusammenfassung des aktuellen psychologischen Forschungsstandes zu Intelligenz, Kreativität und Genialität vor. In dieser verteidigt er ausdrücklich den "Mainstream" psychologischer Forschung und setzt sich mit Kritikern des IQ auseinander, welche seiner Meinung nach mit falschen Behauptungen und fehlendem Sachverstand ihr Publikum in die Irre führen.
Für Eysenck ist der IQ eines der am besten erforschten Konstrukte der Psychologie. Er stellt auf unterhaltsame und gut lesbare Weise Forschungsarbeiten zum IQ vor, welche einen guten Einblick in die Arbeit kognitiver Psychologen liefern. Er sucht dabei nach biologischen Korrelaten der Intelligenz und zeigt, dass klare Verbindungen zwischen dem IQ und der Reaktions- und Inspektions- (Beobachtungs-) Zeit bei Wahrnehmungsaufgaben bestehen. Die Praxis des IQ-Testens verteidigt er ausdrücklich und sieht in ihr keineswegs ein Mittel sozialer Selektion, sondern im Gegenteil eine Methode, welche nicht nach den ohnehin von der Gesellschaft Privilegierten, sondern nach den (unabhängig von ihrer Schichtzugehörigkeit) Fähigsten sucht.
Dass sich auch Kreativität wissenschaftlich erforschen lässt, zeigt er im 2. Teil des Buches. Es wird klar, welcher Zusammenhang zwischen Kreativität und Persönlichkeitsfaktoren besteht und wie sich Intelligenz und Kreativität voneinander abheben.
Wichtig ist ihm auch die Darstellung der Anlage-Umwelt-Problematik, so dass er die Erblichkeit des IQ sowie von Genialität ausführlich diskutiert.
Jedem, der sich mit dem Thema Intelligenz beschäftigen möchte, sei dieses Buch sehr empfohlen. Psychologische Zusammenhänge werden gut verständlich beschrieben, ohne in ihrer Komplexität zu sehr reduziert zu werden. Auch Psychologen, welche ihr Wissen zur Intelligenz rekapitulieren oder schärfen wollen, können von dem Buch profitieren.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Einführung von einem führenden Forscher, 30. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Die IQ-Bibel: Intelligenz verstehen und messen (Gebundene Ausgabe)
Hans J.Eysenck, den Detlef. H.Rost im Vorwort des Buches als 'größten Psychologen des 20.Jahrhnderts' bezeichnet, starb 1997. Das vorliegende Buch erschien posthum; auf Englisch 1998, in deutscher Übersetzung 2004.

STANDPUNKT ERKENNBAR
====================

Es gibt mittlerweile nicht nur hunderte, sondern tausende von Artikeln und Büchern zum Thema 'Intelligenz'. Ich selbst habe vielleicht 80, vielleicht auch 110, oder vielleicht noch viel mehr zum Thema gelesen, und muss sagen, von allen Veröffentlichungen, die ich bislang zum Thema gelesen habe, ist dieses Buch in meinen Augen etwas Besonderes: es ist eindeutig ein wissenschaftliches Buch auf hohem Niveau, aber es ist so geschrieben, dass es auch für einen Nichtpsychologen verständlich ist. Man spürt, wie hier jemand schreibt, der Zeit seines Lebens ein engagierter und brillanter Wissenschaftler war, mit umfangreichen Kenntnissen, sehr sachlich, sehr objektiv, und doch im Endeffekt sehr 'greifbar', 'fassbar'. Eysenck scheut sich nicht, klare Positionen zu beziehen, auch wenn er weiß --und es in seinem Leben oft erfahren mußte-- daß dies zu Anfeindungen führen kann.

KERNBOTSCHAFT
=============

Eysenck arbeitet heraus, dass man mit den Methoden, mit denen man das theoretische Konstrukt genannt 'Intelligenz' in Form des sogenannten 'Intelligenz-Quotienten (IQ)' messen kann, so viele glaubwürdige empirische Daten zusammentragen konnte, dass man sagen muss, dass die Erbanlagen (die genetische Information) zu mindestens 70% das wahrnehmbare (und messbare) äußere Verhalten bestimmen. Wenn Kinder schlecht ernährt sind und von daher nicht die volle Leistung ihres Körpers (Gehirns) abrufen können, dann kann durch eine bessere Ernährung diese Leistung messbar und nachhaltig verbessert werden, aber Veranlagung als solche kann durch keinerlei Art von Erziehung oder Umwelt 'nachgebessert' werden, wenn sie 'fehlt'. Nur in jenem Bereich, der nicht nur durch die Veranlagung selbst bestimmt ist sondern durch die Art und Weise, wie man diese Anlagen nutzt, kann die Art der Umwelt einen Einfluss auf die Gestaltung von Erfahrung, von Wissen und von Fertigkeiten nehmen. Während die messbare Intelligenz in einer bestimmten Population normal verteilt ist, kann es zwischen Populationen Unterschiede geben. So zeigen die Daten, dass von allen Rassen die Japaner, Chinesen und Koreaner beim IQ die Nase vorn haben; wobei die höchsten Punktwerte Menschen mit jüdicher Abstammung erreichen (S.27).

VORURTEILE
==========
Das theoretische Konstrukt IQ war und ist bis heute für viele Menschen emotional eingefärbt. Menschen wehren sich instinktiv gegen die Vorstellung, dass sie selbst über den Körper hinaus 'messbar', 'quantifizierbar' sein sollen. Zwar finden viele Menschen nichts dabei, wenn sie im Alltag andere Menschen (ab-)qualifizieren, als 'dumm', 'faul', 'intelligent', 'interessiert', 'belesen' usw., aber wenn Wissenschaftler umfangreiche Tests durchführen und dann feststellen, wie sich die messbaren Leistungen einer Person zu allen anderen Personen einer Altersklasse (oder einer bestimmten Gruppe) verhalten, dann wehrt man sich. Eysenck bringt für solche Vorurteile sehr viele konkrete Beispiele, bis dahin, wie miliardenschwere Regierungsprogramme aufgelegt wurden, um im Bereich Erziehung etwas zu bewirken, bei denen wissenschaftlich klar war, dass diese Programme mehr oder weniger ins Leere laufen mussten.

ZUVERLÄSSIGKEIT
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Den Vorurteilen zum Trotz sprechen die Fakten eine deutliche Sprache: IQ-Messungen von Kindern sind in der Lage, starke Prognosen für den weitern Schul-, Studien- und Arbeitserfolg zu liefern, dazu über den späteren sozialen Status und über das Einkommensniveau. Dies gelingt natürlich nicht mit 100%iger Zuverlässigkeit, und auch nicht ohne die berühmten Ausnahmen, aber in der generellen Tendenz doch, und ist unvergleichlich viel besser, als alle anderen heute bekannten Verfahren.

INTELLIGENZ IST NICHT ALLES
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Natürlich ist 'Intelligenz' nicht alles; das sagt die normale Lebenserfahrung, das sagen aber auch die wissenschaftlichen Untersuchungen sehr deutlich. Zum Erfolg gehören neben dem IQ Eigenschaften wie Selbstvertrauen, Umgänglichkeit, Ausdauer, Zielorientierung, keine Minderwertigkeitsgefühle zu haben, äußere Erscheinung, Attraktivität, Haltung, Rede, Aufgewecktheit usw. Dazu hohe Motivation und viel harte Arbeit (226f). Nicht zuletzt sind auch bestimmte kulturelle und gesellschaftliche Voraussetzungen notwendig, ohne die eine spezielle Begabung --sofern sie da ist!-- sich nicht entfalten kann (253). Im Falle der eher seltenen Genialität zeigt sich zusätzlich immer auch ein deutlicher Schuss 'Nonkonformismus', eine Abweichung vom 'Normalen', von Eysenck als 'Psychotizismus' klassifiziert (286ff); im Extremfall ist dies eine Krankheit, die Menschen zerstören kann; bei einer bestimmten 'Dosierung' wirkt der Psychotizismus aber als jener Faktor, der Genies von anderen abhebt.

DOCH OHNE IQ GEHT VIELES NICHT
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Wenn auch der IQ nicht alles ist, so muss man sich aber darüber im Klaren sein, dass ohne einen bestimmten IQ vieles nicht geht. Das Konstrukt 'IQ' ist ein Leistungsparameter und für immer mehr Tätikeiten im Alltag wird eine Leistungsfähigkeit benötigt, die eben nur mit einem bestimmten nachweisbarem IQ als notwendiger Voraussetzung zufriedenstellend gelöst werden kann. Die Augen davor zu verschliessen führt dazu, dass Menschen Aufgaben erfüllen sollen, die sie dann nicht erfüllen können; darunter leidet dann sowohl die Qualität der Leistung wie auch die Psyche der Menschen, die aufgrund von permanenter Überforderung dann zunehmend krank werden. Beides schädigt den Einzelnen und die gesamte Gesellschaft.

FAZIT
=====
Wer diese - von mir nur grob und stichwortartig - angerissenen Themen in einem gut lesbarem Text mit vielen historischen und sachlichen Belegen kompetent im Detail nachlesen möchte, dem sei das Buch von Eysenck ans Herz gelegt.
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