Piemont im 17. Jahrhundert
König Vittorio verliebt sich in Jeanne, eine junge hübsche Französin, die gerade den Grafen von Verua, Höfling im piemontesischen Turin, geheiratet hat. Diese Heirat ist, zu dieser Zeit nicht selbstverständlich, eine Liebesheirat.
Jeanne ist mit Verstand gesegnet und stammt aus einem angesehenen Elternhaus.
Als der König sie zum ersten Mal erblickt, fällt jedoch ein Schatten auf das Liebesglück, denn er kennt nur noch ein Ziel, er will Jeanne zu seiner Mätresse machen.
Der Graf von Verua, Jeannes Gemahl, wird auf Geheiß des Königs in geheimer Mission nach Spanien geschickt. Jeanne weigert sich, dem Drängen des Königs nachzugeben, seine Geliebte zu werden. Bis zu dem Zeitpunkt, als Jeanne erfährt, das ihr Mann von der Absicht des Königs wusste. Sie gibt sich dem König hin, besitzen wird er sie aber nicht, denn ihr Herz gehört nur ihr selbst.
König Vittorio erfüllt ihr im Liebesrausch jeden Wunsch und überschüttet sie mit Reichtümern und vergisst dabei seine Pflichten als "erster Soldat im Staat". Er verliert den Krieg gegen Frankreich.
Jeanne sinnt indessen auf Rache und Flucht, die ihr mit Hilfe ihres Mannes gelingt, doch da merkt sie, dass sie, ohne zu wollen, für den König zärtliche Gefühle entwickelt hat. Als Jeanne schließlich zum König zurück kehren will, ist seine Macht und sein Leben verwirkt.
Für beide ist es schließlich zu spät.
Dieser herrliche Kostümfilm entstand nach dem Roman "Jeanne - Die Hure des Königs" von Jacques Tournier und zeigt, wie zerstörend Leidenschaft sein kann.