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Die Hure Babylon: Roman [Gebundene Ausgabe]

Ulf Schiewe
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2. November 2012
Sie sprachen vom himmlischen Frieden – und riefen zum Kreuzzug auf. Sie mahnten zu Mäßigung und Keuschheit – und führten ein Leben in Verworfenheit. Rom war die biblische Hure Babylon … Südfrankreich im 12. Jahrhundert: Der junge Edelmann Arnaut ist verzweifelt, denn wieder hat seine heimliche Geliebte, die Vizegräfin Ermengarda von Narbonne, ihr Kind verloren – ein Fingerzeig des Himmels? Arnaut will Buße tun und sich dem Kreuzzug ins Heilige Land anschließen. Mit dem fränkischen Heer zieht er gen Osten und muss doch bald erkennen, dass es weniger um Erlösung als um Macht und Eitelkeit der Herrschenden geht, dass im Namen Gottes Verrat und unvorstellbare Greueltaten begangen werden. Gefährliche Abenteuer warten auf ihn, Kampf, Intrigen – und so manche Versuchung …

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Die Hure Babylon: Roman + Die Comtessa: Roman + Der Thron der Welt: Historischer Roman
Preis für alle drei: EUR 48,93

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Droemer (2. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426199300
  • ISBN-13: 978-3426199305
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.066 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ulf Schiewes spannender historischer Roman ist ein echtes Lesevergnügen. Ruhrnachrichten, 05.11.2012

Mit "Die Comtessa" und "Die Hure Babylon" hat Ulf Schiewe zwei farbenprächtige Romane aus dem 12. Jahrhundert vorgelegt, deren Hintergrund die Kreuzzugsbewegung ist. Karfunkel, Dezember 2012-Januar 2013

Über den Autor

Ulf Schiewe wurde 1947 geboren. Eigentlich wollte er Kunstmaler werden, doch statt der “brotlosen Kunst” widmete er sich der Technik und wurde Software-Entwickler und später Marketingmanager für Softwareprodukte.
Seit frühester Jugend war Ulf Schiewe eine Leseratte, den spannende Geschichten in exotischer Umgebung faszinierten. Im Lauf der Jahre erwuchs aus der Lust am Lesen der Wunsch, selbst einen großen historischen Roman zu schreiben, der in den “Bastard von Tolosa” , seinen ersten Roman, mündete.
Ulf Schiewe ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in München.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carmen Vicari TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Mitte des 12. Jahrhunderts ruft Papst Eugen III. zum zweiten Kreuzzug auf. Auch der französische König Ludwig VII. mit seiner Frau Eleonore folgen dem Ruf des Papstes.

Der junge Edelmann Arnaut ist zunächst nicht erbaut von dem Gedanken, dem König auf dem Kreuzzug zu folgen. Weiß er doch von seinem Großvater Jaufré und seinem Freund Hamid um die Schrecken, wenn auch abgeschwächt, die ein Kreuzzug mitbringt.

Als seine Geliebte Ermengarda von Narbonne dann aber eine Fehlgeburt erleidet, verrennt sich Arnaut in den Gedanken, dass ihre Verbindung eine Sünde sei und Gott sie straft. Um wieder die Gnade Gottes zu erlangen, lässt Arnaut sich, wie viele andere, von Abt Bernhard von Clairvaux anwerben.

Aber kann er auf dem Kreuzzug wirklich die Gnade Gottes erlangen? Wird er heil zurückkehren? Und welche Schrecken muss er überstehen?

Mit diesem Buch legt Ulf Schiewe seinen dritten Roman vor. Auch wenn die Bücher aufeinander aufbauen, kann man es doch ohne Kenntnis der beiden vorangegangenen Bände lesen. Alle wichtigen Details werden geschickt in die Handlung integriert und man bekommt als Leser nicht das Gefühl, dass man die ersten beiden Bücher gelesen haben muss, um dieses verstehen zu können.

Erzählt wird die Geschichte von Ermengarda und Arnaut. Während Ermengarda selbst berichtet, begleitet der Leser Arnaut als stiller Beobachter.

Die Protagonisten Arnaut und Ermengarda sind auch in diesem Buch wieder sehr farbig. Kennt man sie schon aus dem zweiten Band, so freut an sich, alte Bekannte wieder zu treffen. Aber auch Leser, die die beiden noch nicht kennen, erhalten schnell einen bleiben Eindruck.

Neben der eigentlichen Geschichte, versucht der Autor den politischen Hintergrund dem Leser nahezubringen und das Verhalten von König Ludwig VII. und seiner Frau Eleonore zu beleuchten. Dabei beschönigt der Autor nichts, sondern geht sogar sehr kritisch mit der Thematik Kreuzzug um. Arnaut geht ihm hierbei zur Hand, immerhin erlebt dieser den Kreuzzeug mit all seinen Facetten am eigen Leib und macht sich dann dementsprechend seine Gedanken dazu.

Man merkt der Geschichte deutlich an, dass sich der Autor intensiv mit der Thematik beschäftigt hat. Dass es bereits der dritte Band ist, geht ebenfalls nicht spurlos am Autor vorüber. Wie der Leser aller Bücher, hat auch er seine Protagonisten gern gewonnen und man merkt dies nicht zuletzt an der detaillierten Beschreibung der Personen, ihrer Beziehungen zueinander und ihrer Umgebung.

Wie auch schon bei den beiden ersten Bänden, fiel mir auch hier ein Abschied nehmen sehr schwer. Zwar hat der Autor mit dem offenen Ende Platz gelassen für eine Fortsetzung, doch wird diese auch kommen? Ich hoffe zumindest auf ein Wiedersehen mit Ermengarda und Arnaut.

Arnauts Reise wird spannend, nachvollziehbar und logisch beschrieben. Für mich war manche Entscheidung Arnauts zwar nachvollziehbar, auch wenn ich anders gehandelt hätte. Anhand einer Karte vorne und hinten im Buch, lässt sich seine Reise an den wichtigsten Punkten nachverfolgen. Auch die einzelnen Schlachten wurden markiert.

Das Buch teilt sich im fünf Bücher auf. Zu jedem Buch gibt es eine Zeitangabe sowie ein kurzer Vers. Ein Zitat aus der Offenbarung des Johannes läutet das Buch in Summe ein.

Im umfangreichen Anhang findet man zunächst ein Nachwort des Autors zum geschichtlichen Hintergrund. Es folgt ein Glossar mit den Übersetzungen der fremdsprachlichen Begriffen, sei es lateinisch, französisch oder Okzitan.

Im Personenverzeichnis findet man die wichtigsten historischen Personen. Dabei wird nicht nur der Name angeben, sondern auch ihre Stellung, Lebensdaten sowie eine kleine Erläuterung zur Person.
Weitere historische Nebenfiguren werden nur benannt und mit Lebensdaten aufgeführt.
Auch die fiktiven Personen dürfen in dieser Auflistung nicht fehlen und bilden den Abschluss des Verzeichnisses.

Mit einer Danksagung des Autors endet dann schließlich auch der Anhang.

Das Cover reiht sich in die der beiden anderen Hardcover-Ausgaben ein und macht optisch einen schönen Eindruck. Pergamentfarben mit einer mittelalterlichen Malerei verrät es nicht zuviel über die Geschichte selbst, sondern nur über den Zeitraum.

Ein integriertes Lesebändchen rundet den positiven Eindruck der Ausgestaltung des Buches noch zusätzlich ab.

Fazit:

Eine spannende, farbenprächtige und emotionaler Einblick in die Facetten des zweiten Kreuzzuges. Hervorragend recherchiert und dem Leser problemlos nahegebracht. Meine Empfehlung für alle, die sich für die Thematik oder historische Romane allgemein interessieren.

Weitere Bücher der Reihe:

1. Der Bastard von Tolosa: Roman
2. Die Comtessa: Roman
3. Die Hure Babylon
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr wie der Bastard von Tolosa 2. Dezember 2012
Von Bouquineur TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Kindle Edition
Die Rezension zu Ulf Schiewes neustem Roman fällt mir nicht so leicht wie zur Comtessa, an die dieses Buch zeitlich gesehen nahtlos anschließt. Nach wie vor bin ich hingerissen von der unglaublich kraftvollen und intensiven Erzählweise des Autors, der hier den Leser mit auf den zweiten Krezug nimmt, für den der Zisterzienser-Abt Bernhard von Clairvaux im Auftrag Papst Eugen III. Im Jahr 1146 predigend und werbend durch die Lande zog. Arnaut, der mit der inoffiziellen Beziehung zu Ermengada nicht glücklich ist, und den zusammen mit ihr erlittenen Schicksalsschlag als eine Strafe Gottes sieht, schließt sich nach einem verlorenen Zweikampf den Kreuzrittern an, um zusammen mit ihnen die Stadt Edessa von den Ungläubigen zu befreien. Begleitet wird er dabei von einer Handvoll Freunden und Bediensteten, mit denen er auf dem beschwerlichen Weg nach Edessa viele Schlachten, Überfälle und Intrigen bewältigen muss.

Diese Buch hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Auch diesmal bin ich von der fantastischen Erzählweise Ulf Schiewes hingerissen gewesen. Es gelingt ihm mühelos, den Spannungsbogen über den ganzen langen Weg dieses zweiten Kreuzzuges zu halten, peitscht den Leser auf diesem gnadenlosen Weg durch das rasante Erzähltempo und die dichte Handlung immer weiter voran. Dass man kaum Luft holen kann während des Lesens liegt aber - und das war etwas, womit ich mich schwer getan habe - an immer neuen Schlachten und Scharmützeln, in die die Figuren hineingeraten. Irgendwann dachte ich nur noch: bitte nicht noch eine Schlacht, ich hätte gerne mal eine Szene mit ein paar friedlichen Tagen. Zumal Ulf Schiewe seine Leser auch nicht schont und jede Schlacht so grausam und fürchterlich schildert, wie sie überliefert ist. Nicht nur die Figuren, sondern man selbst als Leser hat nach zwei Dritteln des Buches das Gefühl, knietief im Blut zu stehen.
Für diese gnadenlose und nichts beschönigende Darstellung hat der Autor meinen vollen Respekt, denn er hält sich hier an Tatsachen und nicht an Wünsche oder Erwartungshaltungen des Lesers und hebt sein Buch damit aus der Menge der auf dem Markt befindlichen historischen Unterhaltungsromane deutlich hervor.

Wie man sich denken kann, kehren auch die Hauptfiguren der Geschichte nicht unbeschädigt aus diesem zweiten Kreuzzug zurück. Ich hätte mir allerdings gewünscht, das manche Ereignisse nicht so gebündelt im letzten Teil bzw. in den letzten Kapiteln dieses Buches geschehen. Das erweckte bei mir den Eindruck, als hätte auf der Zielgeraden dieser Geschichte unbedingt noch "einer draufgesetzt" werden müssen.

Ich glaube, dass mit diesem dritten Buch die Leser glücklich werden, denen auch der Bastard von Tolosa gefallen hat. Vom Erzählduktus ist die "Hure Babylon" dem "Bastard von Tolosa" defintiv näher als "die Comtessa". Ich mag nicht so weit gehen, es als Männerbuch zu bezeichnen, ich denke aber, das Leser mit den ganzen Schlachten-Szenarien weniger Probleme haben dürften als Leserinnen.

Ulf Schiewe ist ein großartiger Geschichtenerzähler, der mit "Die Hure Babylon" wieder ein überdurchschnittliches gutes Buch vorgelegt hat, das auch nach der Lektüre noch lange im Gedächtnis bleibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr guter Abschluss der Montalban-Reihe 4. Februar 2013
Von HeikeM TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Hure Babylon" ist der 3. Teil der Montalban-Reihe, die mit "Der Bastard von Tolosa" begann und schließt zeitlich direkt an seinen unmittelbaren Vorgänger "Die Comtessa" an. Allerdings können alle Romane von einander losgelöst gelesen werden, Ulf Schiewe versteht es ganz hervorragend, Inhalte aus den vorherigen Romanen in diesem zu wiederholen, ohne den Leser, dem diese bereits bekannt sind, zu langweilen. Wie bereits von mir erwartet, ist auch Die Hure Babylon" erzählerisch äußerst eindrucksvoll geschrieben. Besonders die Erkenntnis Arnauts, dass es bei den Kreuzzügen nicht vorrangig um die Verbreitung des Glaubens sondern um Macht und Territoriengewinn geht, war blendend beschrieben. Der Autor schildert das Gemetzel in den Schlachten intensiv und hält sich dabei eng an die zurzeit zur Verfügung stehenden historischen Quellen. Dadurch wirkt der Roman sehr authentisch, verlangt dem Leser aber einiges ab. Nichts wird geschönt, es wird gemordet, abgeschlachtet, vergewaltigt. Der Kreuzzug wird geschildert als das was er war, ein grausamer, brutaler Krieg unter dem Deckmantel des Glaubens.

Der Roman ist in fünf Teile gegliedert. Jeder einzelne beginnt mit einem Kapitel, das aus der Sicht Ermengardas in der Ich-Form geschrieben wurde. Dadurch behält der Leser auch die Geschehnisse in Narbona im Auge.
Die Personen in diesem Roman sind, wie in allen des Autors, sehr gekonnt charakterisiert. Sie erscheinen wirklichkeitsnah und lebensecht, man hat das Gefühl, der Autor berichtet von guten Bekannten, die Stärken und auch Schwächen haben. Man kann mit ihnen mitfiebern, mitleiden und sich an ihnen reiben. Allesamt sind sie Kinder ihrer Zeit.
Besonders beeindruckt haben mich die Passagen mit den tiefen, fast schon philosophischen Gedanken zum Thema Krieg. Sie gaben diesem im 12. Jahrhundert angesiedelten Roman eine ungemeine Aktualität.

Dem Buch ist ein umfangreiches Glossar beigefügt, das die im Roman verwendeten unbekannten und fremdsprachigen Begriffe sehr gut erklärt. Neben einem Personenverzeichnis, das die urkundlich erwähnten Personen benennt rundet eine Landkarte das Buch ab.

Wer gern gut recherchierte, schlüssig geschriebene, unterhaltsame Romane liest, sich von den Gräueln des Kreuzzuges nicht abschrecken lässt, wird in "Die Hure Babylon" einen wunderbar opulenten, bild- und sprachgewaltigen historischen Roman finden, mit dem man in die Vergangenheit förmlich eintauchen und seine Geschichtskenntnisse auffrischen kann. Für mich hat dieser Roman alles, was ein wirklich gutes Buch benötigt.
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5.0 von 5 Sternen Die Hure Babylon
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5.0 von 5 Sternen Religion ist Macht
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4.0 von 5 Sternen fesselnd, grausam und erschreckend.
Arnaut de Montalban hegt eine Beziehung zu Ermengarda, der Vizegräfin von Narbona. Unglückliche Widrigkeiten bringen ihn dazu zu glauben, daß Gott ihn für... Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Mein Highlight des Jahres 2012
Nach „Der Bastasrd von Tolosa“ und „Die Comtessa“ legte Ulf Schiewe nun mit „Die Hure Babylon“ den dritten Band seiner Frankeich-Reihe vor. Lesen Sie weiter...
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Arnaut und Ermengarda sind glücklich miteinander. Bis Ermengarda schwanger wird und das Kind verliert. Arnaut sieht darin eine Strafe Gottes und trennt sich von Ermengarda. Lesen Sie weiter...
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