Pressestimmen
„Der Band vereinigt feuilletonistische Reisebilder, die er zwischen 1863 und 1875 aufnahm – mit einem gleichsam fotografischen Auge, mit einem keinen Tonfall überhörenden Ohr, mit einer jeder Witterung folgenden Nase. In seinen Feuilletons vermag Neruda, in eleganter, oft auch spöttischer und sozialkritisch-sarkastischer Weise einen stadtsoziologischen Inhalt zu transportieren.“ (
Neues Deutschland )
„Man trennt sich ungern von diesem Buch und wünscht, es würden einmal die gesammelten Feuilletons von Jan Neruda ins Deutsche übersetzt.“ (
Süddeutsche Zeitung )
„Neruda schreibt stets seine persönlichen Eindrücke, humorvoll und doch mit kritischem Blick und vor allem sozialem Gewissen.“ (
DEWEZET )
Kurzbeschreibung
Der Abschluss der Tschechischen Bibliothek
JAN NERUDA (1834–1891) reiste 1862 bis 1875 durch Europa und den Nahen Osten und schrieb Reisebilder über Paris, Triest, Neapel, München, Berlin, Hamburg, Wien, Graz, Budapest, Bukarest, Athen, Konstantinopel, Kairo, Jerusalem und Judäa, aber auch über die böhmischen Bäder. Genaue Kenntnis der Städte und ihrer Geschichte verband er mit eigenen Beobachtungen, die er pointiert und leise ironisch festzuhalten verstand. So entstanden authentische literarische Zeugnisse, wie diese Metropolen damals waren und welche Eindrücke sie bei einem Reisenden hinterließen. Hier spürt man, dass Neruda nicht nur ein großer Erzähler und Lyriker war, sondern auch ein begnadeter Feuilletonist. Seine Reisebilder sind Kabinettstücke von beeindruckender Leichtigkeit.