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Die Hummel

Jürgen Tonkel , Inka Friedrich , Sebastian Stern    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jürgen Tonkel, Inka Friedrich, Michael Kranz
  • Regisseur(e): Sebastian Stern
  • Komponist: Markus Lehmann-Horn
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Lighthouse Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 27. Mai 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 87 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004ALINW2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.431 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Die Hummel ist ein Tier, das eigentlich gar nicht fliegen können dürfte, weil es so dick ist und so kurze Flügel hat. Für die Figuren in dem Film ist das eine schöne Metapher...

Pit Handlos (Jürgen Tonkel) hat viel Geld in einen zweifelhaften Vertrieb mit Schönheitsprodukten investiert und versucht seitdem die Produkte bevorzugt an frühere Freundinnen zu verkaufen. Den Niedergang seiner bürgerlichen Existenz verbirgt er hinter einer behaupteten Erfolgsfassade. Nach dem Verlust seiner Wohnung zieht er unter einem Vorwand zu seinem Sohn Flo (Michael Kranz) und dessen Gothic-Freundin Moni (Steffi Reinsperger) und verstrickt sich in Unwahrheiten. Als auch das Wiedersehen mit seiner Jugendliebe Christiane (Inka Friedrich) im Kundengespräch endet und sich Christiane enttäuscht abwendet, merkt Pit, dass etwas schief läuft. Erst langsam begreift er, dass er Christiane noch liebt, und dass er endlich ehrlich zu sich selbst sein muss, wenn er seinem Leben eine Chance geben will.

VideoMarkt

Pit Handlos hat als Selfmademan im Direktvertrieb für Kosmetikprodukte die hohlen Erfolgsformeln wie Mantras verinnerlicht. Sein Erfolg ist aber nur schöner Schein, tatsächlich räumt ihm der Zwangsvollstrecker die Wohnung leer, weil das Geschäft partout nicht laufen will. So muss er beim Sohn und dessen Freundin einziehen und trifft sich mit alten Freundinnen wieder, um ihnen den überteuerten Kram aufzuschwatzen. Nur bei der unglücklich verheirateten Christiane kommen längst vergessene Gefühle wieder ins Spiel.

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5.0 von 5 Sternen Und sie fliegen doch! 17. Mai 2011
Als der 1979 im niederbayrischen Viechtach geborene Sebastian Stern im letzten Jahr seinen in Deggendorf gedrehten Filmhochschul-Abschluss- und Kino-Debutfilm "Die Hummel" in Bayern vorstellte, ahne er wohl nicht, dass er einige Monate später den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie "Bester Nachwuchsfilm" erhalten würde.

Zum Ihnahlt: Kosmetikvertreter Pit Handlos (Jürgen Tonkel) ist ein Selfmademan. Doch sein Erfolg ist in Wahrheit auf Pump und nur von kurzer Dauer. Zuerst werden seine Möbel gepfändet, dann verliert er seine Wohnung, bis er sein Auto abgeben muss, kann es nicht mehr lange dauern. Auch mit seinen sozialen Beziehungen steht es nicht zum Besten. Er und sein Sohn sind sich fremd. Seinen Kundenstamm versucht er aus ehemaligen Freundinnen zusammenzustellen. Er heuchelt Interesse, trifft sich mit ihnen zum Rendezvous und packt dann den Verkaufs-Koffer auf den Tisch. Aber ist seine Jugendliebe Christiane (Inka Friedrich) nicht doch zu schade für diese fiesen Tricks? Als er unter einem Vorwand bei seinem Sohn Flo (Michael Kranz) und dessen Gothic-Freundin Moni (Stefanie Reinsperger), einzieht, wirft auch dieser ihm seine Verlogenheit vor.

Sterns Ausgangspunkt war es den Umgang mit Scheitern darzustellen zu wollen. Grade in Kleinstädten habe er oft beobachtet, dass es Menschen wichtiger ist, den Schein aufrecht zuhalten, als Scheitern einzugestehen. Ein großes Thema für einen jungen Menschen. Doch Stern gelingt es die Thematik glaubhaft zu vermitteln ohne besserwisserisch oder ironisch daherzukommen und ohne seine Figuren bloßzustellen. Die einfache Filmsprache Sterns vermittelt Aufrichtigkeit und gibt den Figuren Platz zu Entfaltung. Zusammen mit den reduzierten Dialogen erinnert das tatsächlich manchmal ein bisschen an Kaurismäki. Natürlich profitiert der Film auch von seinen Schauspielern - den großen wie den kleinen. Klar sind Jürgen Tonkel und Inka Friedrich großartig, aber auch die kleinen Rollen sind sehr passend besetzt. Besonders gelungen sind die Charaktere und Besetzungen von Pits Sohn Flo und dessen Freundin Moni, sowie Pits Freund Herrmann (Gerhard Wittmann), der sich beim Kundenbesuch in die abwesende Mutter zweier Mädchen verlieb. Sterns Charaktere sind echt. Die meisten von uns hatte irgendwann einmal einen Nachbarn wie Pit oder Freunde wie Flo und Moni.

Der Filmtitel, wird übrigens in einer Dialogszene aufgelöst. Dort werden seine recht behäbigen und erfolglosen Protagonisten mit Hummeln verglichen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen können Hummeln nicht fliegen, weil sie einen viel zu massigen Körperbau und zu kleine Flügel haben. Die Hummeln wissen es aber nicht und so fliegen sie dennoch.

Die DVD ist mit folgenden Extras ausgestattet: Kurze Interviews mit Sebastian Stern und Jürgen Tonkel, Entfallenen Szenen, Setfotos, Trailer.
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Von Sebastian Janeck TOP 500 REZENSENT
Pit hat viel Geld in einen zweifelhaften Vertrieb mit Schönheitsprodukten investiert und versucht seitdem die Produkte bevorzugt an frühere Freundinnen zu verkaufen. Den Niedergang seiner bürgerlichen Existenz verbirgt er hinter einer behaupteten Erfolgsfassade. Nach dem Verlust seiner Wohnung zieht er unter einem Vorwand zu seinem Sohn Flo und dessen Gothic-Freundin Moni und verstrickt sich in Unwahrheiten. Als auch das Wiedersehen mit seiner Jugendliebe Christiane im Kundengespräch endet und sich Christiane enttäuscht abwendet, merkt Pit, dass etwas schief läuft...

Ein äußerst gelungener Film, wie aus dem Leben gegriffen. So oder so ähnlich könnte jedes Leben aussehen wenn man nicht aufpasst. Regisseur Sebastian Stern gelang mit diesem Werk eine Tragikomödie, die das Verlierertum zeigt. Von Menschen, die anfangs nicht merken, wie ihr Leben niedergeht, später allerdings, und wahrscheinlich nicht zu spät, aufwachen und ihr Leben wieder in die eigene Hand nehmen.

Der Film wurde äußerst kurzweilig und humorvoll umgesetzt. Sebastian Stern inszeniert "Die Hummel" augenzwinkernd, gewinnt jedem Klischee wahrhaftige Seiten ab, entwickelt daraus eine fröhliche Studie des Scheiterns, die ihre Sinnkrisen und Besinnungen heiter und doch mit spürbaren Respekt und Tiefgang anbringt. Ein überzeugender Erstling, der Illusionen wie Sehnsüchte charmant und mit Empathie aufreiht.

Auch die Darsteller können sich durchaus sehen lassen. Jürgen Tonkel verkörpert Pit so überzeugend, dass bestimmt kein Auge trocken bleibt.

Als Bonusmaterial liegt der DVD "Nicht verwendete Szenen", Interviews mit dem Regisseur sowie dem Hauptdarsteller sowie eine Diashow bei. Zudem liegt der DVD, für Gegner der FSK-Logos, ein Wendecover bei.

Fazit:

Ein unglaublich warmherziger, witziger und nachdenklich stimmender Film! Unbedingt zu empfehlen!
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1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super film 2. Februar 2011
Von knu
hab mir den film letztes jahr im kino angekuckt und bin noch immer schwer begeistert ... seht ihn euch selbst an! echt sehenswert.
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