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Die Hochstapler

Alexander Adolph    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


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Produktinformation

  • Regisseur(e): Alexander Adolph
  • Komponist: Dieter Schleip
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 20. Juni 2008
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 84 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0017IK9LO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.486 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Spannender Dokumentarfilm, in dem vier verurteilte Hochstapler offen über ihr Handwerk sprechen.

Produktbeschreibungen

Torsten S., Marc Z., Peter G. und Jürgen H. haben eine Gemeinsamkeit: Die vier Männer wurden als Hochstapler entlarvt und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Alexander Adolph ist es gelungen, die Trickbetrüger für seinen Film zu gewinnen. Vor der Kamera reden sie mit verblüffender Offenheit über ihre Taten, ihre Methoden und ihre Opfer. So gab sich Torsten S. beispielsweise als Freund von Joschka Fischer aus und organisierte als amerikanischer Major eine Nato-Sicherheitskonferenz, während Jürgen H. einem berühmten Manager Millionen für einen Flug zum Mond


Kundenrezensionen

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4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert! 24. Juni 2008
Von Nressi B.
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe diesen Film im Kino gesehen und war fortan auf stetiger Suche nach der DVD. Endlich war es nun soweit. Nachdem ich ihn jetzt zum zweiten Mal gesehen habe, muss ich echt sagen, Respekt. Dem Regisseur ist es wunderbar gelungen, dem Zuschauer einen Einblick in die Psyche eines Hochstaplers zu gewähren, vergißt dabei aber nicht, auch die Gefühlswelt der Opfer auszuleuchten.

Eine Doku, die Spaß macht, informativ ist, betroffen macht und einem neue Horizonte eröffnet. Kurzum: Alles dabei!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hochstapler 25. Januar 2009
Von Ejercito
"Die Hochstapler" ist eine Dokumentation. Wohl der Film schlechthin über echte Betrüger mit echten Betrügern, welche aus ihrem Leben erzählen. Trickbetrüger aus dem wahren Leben und nicht der künstlich geschaffenen Hollywoodwelt.
Alexander Adolph porträtiert vier Trickbetrüger. Das erstaunliche ist, wie viel er diesen Protagonisten aus ihrem Leben zu entlocken vermochte. Immer im Wechsel sprechen die Betrüger über ihr Leben, die Ursachen für ein solches Verhalten, den Folgen des Lügens und den aus ihren Erfahrungen resultierenden Konsequenzen.

Die dokumentarische Nüchternheit die dieser Film an den Tag legt, ist sicher ein weiteres wichtiges filmprägendes Stilmittel nach den aufschlussreichen tiefgründigen Monologen der Interviewten. Alexanders ausgereiftes Drehbuch analysiert das Verhalten eines Hochstaplers bis ins Detail. Es wird über Fähigkeiten gesprochen die so ein Mensch haben muss: Überzeugungskraft, psychoanalytisches Wissen, innerliche Verschlossenheit, Skrupellosigkeit so auch schauspielerisches Talent und Ideenreichtum.
Wir lernen, dass unsere Protagonisten im Grunde keine glücklichen Menschen sind und dass sie andere moralische Ansichten vertreten. Es wird uns mehr über Menschen verraten als wir eigentlich wissen möchten.
Gerade dass die Betrüger nicht zum Sympathisanten gemacht werden, wozu sie wenn man sie nicht nur oberflächlich darstellt auch nicht gemacht werden können, ist gut. Kein anderer mir bekannter Film geht so eindringlich auf die Mechanismen des Lügens ein.

Filmoptisch betrachtet ist hier nichts ausgereift. Es gibt, zum Glück, zwar keine Wackelkamera, aber in Zeiten hochentwickelter technischer Standards, fällt das deutlich auf. Das lässt den 2007 erschienenen Film leicht betagt aussehen. Bei einer Dokumentation wie dieser ist das freilich zweitrangig zu sehen.

Fazit: Nüchtern erzählte, vertrackt-heftige Betrüger-Geschichten. Fesselnd bis zur letzten Minute, informativ, unterhaltsam, aber gewiss keine leichte Kost.
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4.0 von 5 Sternen Genauso komisch wie verstörend 19. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
Die Geschichte vierer Hochstapler, erzählt von ihnen selbst, ist, was die Ideen, die Dreistigkeit und die Phantasie der Täter angeht, punktuell sehr komisch. Gleichzeitig ist er aber auch verstörend, wenn die Täter von sich selbst und ihren Motivationen erzählen, von den Auslösern und Zwängen. Und gleichzeitig stehen, unsichtbar im Hintergrund, immer die Opfer im Raum. Regisseur Alexander Adolph läßt die Protagonisten erzählen. Er wertet nicht, schafft aber Zusammenhänge und indirekte Kommentare durch Schnitte und das Aufzeigen thematischer Parallelen in den Aussagen. Dabei gelingt ihm das Kunststück, die Hochstapler derart für sich selbst sprechen zu lassen, daß sich auch Selbstmitleid, Unehrlichkeiten und Hochstaplergrundmuster in den Aussagen erkennen lassen. Das ist das Intelligente an dem Film: wenn man nicht für jemanden spricht, muß derjenige für sich selber sprechen - mit allen entlarvenden Konsequenzen. Insofern ist der Film sehr sehenswert, jedoch keine Sensation und auch keine hochunterhaltsame Posse. Der einzige Kritikpunkt mag sein, daß der Film zur kurz ist, um die Taten, aber auch die Persönlichkeiten voll zu erfassen. Jeder der Hochstaplerpersönlichkeiten hätte auch eine eigenen Film füllen können. Punktuell muß der Film also an der Oberfläche bleiben.
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