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Die Hitze der Hölle [Taschenbuch]

Paul Harding , Paul C. Doherty
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1998
England im Jahre 1303: An einem windigen Märzabend entdecken zwei Nonnen in York einen Mann, der von den Flammen eines Feuers verschlungen wird. Der scheußliche Tod des Fremden beunruhigt nicht nur die beiden Nonnen, sondern auch König Edward I. von England, der sofort seinem getreuen Sir Hugh Corbett befiehlt, dieses rätselhafte Verbrechen aufzuklären.

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Droemer Knaur (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426630745
  • ISBN-13: 978-3426630747
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 283.950 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und unglaublich - doch logisch gelöst 27. Juni 2000
Von Ein Kunde
Ich habe mich anfangs über das Buch geärgert - warum? Paul Harding läßt Morde geschehen, die an übernatürlichen Zauber denken lassen - eine für Harding untypische Erklärung. Die Todesfälle, die sich ereignen werden immer skurriler und unwahrscheinlicher. Man ist gespannt, wie Harding die Fälle von seinen Helden lösen lassen wird. Doch - Hut ab vor dem Meister des mittelalterlichen Krimis - die Fälle werden gelöst - der Täter und das Motiv überraschen, doch es ist logisch und folgerichtig. Die Tathergänge werden ebenso glaubhaft erkärt, wie man es von Harding erwartet - und so wird aus scheinbarem Spuk und Zauber eine Mordtat, die selbst den Menschen des 20./21. Jhdt in staunen versetzt. Das Buch wird durch eine historische Einordnung ergänzt, die hilft die Fiktion in historische Zusammenhänge einzuordnen. Dem LEeser werden spannende Stunden geboten, die mit einem Aha-Erlebnis enden.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sein (vorläufig) letzter Fall 21. August 2002
Von Ein Kunde
Harding/Doherty verwendet diesmal ein dankbares Motiv. Hugh Corbett hat bereits seinen Abschied genommen, und will zu seiner Familie aufbrechen. Aber dann wird ein Anschlag auf seinen König verübt und so entschließt er sich noch zu bleiben, bis er diesen Fall, in den der Templerorden verstrickt ist, aufgeklärt hat. Schon aus dieser Konstellation ergibt sich eine Spannung. Da es Hugh Corbetts letzter Fall ist, besteht zumindest die Möglichkeit, dass er er ihn diesmal vielleicht nicht klären kann. (Tatsächlich passieren ihm diesmal einige Fehler.) Und da er als Detektiv abtritt, haben Leser/innen diesmal eine Chance, wirklich um sein Leben zu fürchten, wenn er bedroht wird. (Das ist diesmal ziemlich oft der Fall.) ---- Hardings historische Kriminalromane haben meistens eine sehr verwickelte Handlung aus mehreren Strängen, die zum Teil miteinander verknüpft sind. Sein Inventar an Motiven, Tatorten und Tatwerkzeugen ist dem typischen Krimileser/innen vertraut, in seinen besten Romanen, zu denen ich diesen - trotz einiger Schwächen, z.B. ein unnötiger Soloauftritt des Mörders, der seine nächsten Morde plant - zähle, wird aber mit der Erwartungshaltung der Leser/innen einfallsreich gespielt. Die Kriminalromane um Hugh Corbett sind gewöhnlich als effektvolle Puzzlespiele aufgebaut, wo alle Teile zuletzt zusammenpassen. (Vgl. dazu auch den „Kapuzenmörder".) ----- In „Die Hitze der Hölle" ermittelt Corbett mit seinen Helfern gegen den Templerorden, dies nur wenige Jahre vor dessen gewaltsamer Auflösung. (Harding strebt bei der Darstellung des Templerordens eine Entmythisierung und Entdämonisierung an.) Dazu passt es gut, dass Harding diesmal auf das typische Repertoire des Schauerromans zurückgreift: eine mysteriöse Mordmethode (obwohl ich es nicht recht glaubwürdig finde, dass nur der alte Bibliothekar alles durchschaut), die willkürliche Auswahl der Opfer, Verschwörungen und Attentate, ein verwinkelter Landsitz als Hauptort des Geschehens, eine düstere Bibliothek als Tatort für einen Mordversuch, eine Geheimschrift, verschlüsselte Botschaften, Geheimzimmer, Gerüchte etc. Zusätzlich muss Corbett noch eine merkwürdige Geldfälschergeschichte, die nur lose mit dem Haupthandlungsstrang verknüpft klären. Dann taucht noch ein geheimnisvoller Ritter auf, der nach jahrelanger Gefangenschaft bei den Assassinen nach England zurückkehrt ist, und vor seinem Tod noch etwas (was nur?) erledigen will. Reizvoll ist, dass Harding neben den Schauerelementen auch zeitlose typische Kriminalromanmotive verwendet (falsche Aussagen, Alibis, Mord am Mitwisser, weitere Detektive etc.). Zwei Aspekte verdienen besondere Hervorhebung. Die Auflösung des Falls (eine „Drehung") ist besonders gelungen (obwohl die Täterfigur als solche uninteressant und recht flach ist.), und alles wirkt (auf den 1. Blick) plausibel. Für viele rätselhafte Details (z. B. die verschiedenen Texte der Drohbriefe) gibt es banale Erklärungen, die gerade deshalb amüsant sind. ---- FAZIT: sehr unterhaltsam, sehr spannend, daher unbedingt lesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Feuer der Templer 3. April 2005
Von Krimi-Vielfraß VINE™-PRODUKTTESTER
Der scharfsinnige aber auch verschlossene Sir Hugh Corbett, Agent des englischen Königs, untersucht rätselhafte Feuermorde und ein mißlungenes Attentat auf König Edward I.. Der Autor Paul Harding ersinnt ein köstliches und äußerst unterhaltsames mittelalterliches Abenteuer, in welchem es um Geld, Macht Aberglaube, heilige Reliquien, Tempelritter, Verschwörung, Heldenmut, Feigheit und Falschmünzerei geht. Spannend geschildert und laut Nachbemerkung des Autors entfernt auf realen historischen Hintergründen basierend. Obwohl Corbett und seine Begleiter nicht an die munteren und witzigen Charkteren der "Cranston-Athelstan-Serie", eine andere Krimi-Reihe aus der Feder Hardings, heranreicht ist dieses Buch aufgrund seiner spannenden Handlung und der geheimnisvollen Verbrechen ein Leckerbissen für Freunde von handlungsreichen Mittelalter-Krimis.
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